Barry Lyndon 1975 CC

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Europa im 18. Jahrhundert: Nach einem manipulierten Duell muss der Ire Redmond Barry fliehen. Er tritt in die Armee ein, desertiert jedoch nach der ersten Schlacht. In den Fängen der feindlichen Preußen wird er zum Spitzel, bringt es aber nicht fertig, seine Landsmänner zu verraten. Nach erneuter Flucht lernt er Lady Lyndon kennen. Durch eine Heirat steigt er in die Adelsklasse auf. Als seine Ehe zerstört, sein Vermögen verschleudert und seine Ehre endgültig verloren ist, kehrt er zu seiner streitsüchtigen Mutter nach Irland zurück.

Darsteller:
Marie Kean, Ryan O'Neal
Verfügbar als:
DVD, Blu-ray

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_12_and_over
Laufzeit 2 Stunden 58 Minuten
Darsteller Marie Kean, Ryan O'Neal, Marisa Berenson, Hardy Krüger, Patrick Magee, Arthur O'Sullivan, Gay Hamilton
Regisseur Stanley Kubrick
Genres Historienfilm
Studio Warner Home Video
Veröffentlichungsdatum Derzeit nicht verfügbar
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Isländisch, Finnisch, Italienisch, Norwegisch, Schwedisch, Deutsch, Dänisch, Niederländisch, Englisch
Discs
  • Film FSK ages_12_and_over
Laufzeit 2 Stunden 58 Minuten
Darsteller Marie Kean, Arthur O'Sullivan, Ryan O'Neal, Marisa Berenson, Patrick Magee, Hardy Krüger, Gay Hamilton
Regisseur Stanley Kubrick
Genres Historienfilm
Studio Warner Home Video
Veröffentlichungsdatum 20. Mai 2011
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch, Englisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Niederländisch, Italienisch, Isländisch

Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Chris am 28. Mai 2011
Format: Blu-ray
BARRY LYNDON [1975]

Zum Film selbst ist hier schon viel geschrieben worden. Da ich die Blu-ray hinsichtlich Bild und Ton sehr gelungen finde, habe ich zu meiner (und vielleicht auch zu ihrer) Beruhigung noch einmal nachgeforscht:

Das 1,77:1 bzw. 1,78:1 Bild dieser Blu-ray ist keinerlei verstoß gegen Kubricks Intentionen. Nein, mehrere an der Produktion und Veröffentlichung des Films beteiligten Autoritäten haben 1,77:1 als das von Kubrick intendierte Format bestätigt. Barry Lyndon wurde in 1,66:1 gefilmt, doch belegen auch einige von Kubricks Aufzeichnungen die Konzeption als 1,77:1-Ausschnitt. Eine interessante Quelle mit Interviews ist hier zu finden:

[...]

Weiterhin kann man sich vom qualitativen Unterschied zur DVD und den Veränderungen im Bildausschnitt auf der Vergleichsseite caps-a-holic.com überzeugen. Dort wird nicht nur deutlich, wie wenig insgesamt oben und unten im Vergleich zu 1,66:1 "fehlt", sondern auch, dass einige Szenen sogar MEHR Bild als die DVD zeigen (vgl. Bild 10 und 12)!

[...]

Ich persönlich finde die 1,77:1 Version insgesamt ansprechender und konzeptionell nachvollziehbarer, da Barry Lyndon so epischer wirkt und der Gesamteindruck durch das Format umso mehr einem Gemälde entspricht.

Meiner Meinung nach ist der Kauf also mehr als gerechtfertigt (von den fehlenden Extras und dem deutsche FSK Sticker mal abgesehen: 1 Punkt Abzug dafür)
und sollte unterstützt und nicht boykotiert werden.

Liebe Grüße,
Chris
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dichtung&Kritik am 12. Juni 2005
Format: DVD
Dieser Film, den Kubrick erstaunlicherweise nach "2001-Odyssee im Weltraum" gedreht hat, hat meine Bewunderung im Sturm erobert.
Er erzählt die Geschichte des Aufstiegs und Niedergangs eines irischen Bauern, der sich, weil er den Bräutigams - Anwärter seiner von ihm geliebten Cousine im Duell erschießt, auf eine lange Reise fort von seinem Heimatdorf machen muss. Auf diesem Weg, bis tief hinein ins Europa des 18. Jahrhunderts, wird der naive Jüngling zunächst ausgeraubt, muss dann Soldat im Siebenjährigen Krieg werden, erreicht aber als Günstling bald eine hervorgehobene Position und kann eines Tages durch viel Glück und Zufälle gar eine Adelige heiraten, deren Geld er aber rasch verspielt und deren inneren Adelsstand er auch nicht zu imitieren vermag. Der Sohn der Adeligen, der mit in die Ehe gekommen ist, wird Berry bald erbittert hassen, was einer der Umstände ist, die zum baldigen Niedergang des Berry Lyndon führen werden.
Ein Gesellschaftsportrait also. Was den Film aber aussergewöhnlich macht ist dies, dass Kubrick sich an Gemälde aus der Zeit und europäische Landschaften und Kleidung, Stil und Sitten hält. Der ganze Film ist in lila-bläulich-gruen-ocker-grau-braune Farben getaucht, es gibt dort nichts Grelles, (ausgenommen natürlich Uniformen und hier und da ein Sessel, wie wir es aus der "Odysee" ja schon kennen), die Menschen wirken realistisch und doch insofern künstlich als fast jede Kameraeinstellung, würde man sie festhalten, zum Gemälde taugte.
Diese herrlichen Bildkompositionen, die Zeit, die er sich lässt (ohne gar so lange Szenen zu benötigen, wie manchmal in der "Odyssee"), die Unvorhersehbarkeit des Geschehens,...
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 1. August 2003
Format: DVD
In drei Stunden Film fasste Stanley Kubrick etwa 20 Jahre aus dem Leben der Romanfigur Redmond Barry zusammen. Drei Stunden, die dem Zuschauer einiges an Geduld abverlangen, ihn dafür aber mit einer künstlerischen Gesamtkomposition aus Musik, Bild und Geschichte mehr als entschädigen.
Redmond Barry war ein irischer Bauernjunge, der als junger Mann von zu Hause wegzog und sein Glück in der weiten Welt versuchte. Über Umwege in der britischen und in der preußischen Armee landete er schließlich im englischen Hochadel. Nach der Hochzeit mit der vornehmen Lady Lyndon und der Geburt seines Sohnes schien er alles erreicht zu haben, was ein Mensch auf dieser Welt erreichen kann. Doch auf den Aufstieg folgte der tiefe Fall...
Erneut liefert uns Stanley Kubrick eine außergewöhnliche, weil einzigartige Erzählform: Der Zuschauer betrachtet die Ereignisse aus einer quasi-göttlichen Perspektive. Alles ist Vergangenheit, alles ist bereits geschehen. Viele Kameraeinstellungen wirken fast bewegungslos wie historische Gemälde.
Eine Identifikation mit den Darstellern ist kaum möglich. Barry bleibt den Zuschauern fremd. Seine Situation wird von einer unsichtbaren Erzählerstimme kommentiert. Er ist kein Held der in die Geschichtsbücher eingehen wird. Er ist weder gut noch böse. Er strebt nach Luxus und gesellschaftlicher Anerkennung und verschwindet doch in der Bedeutungslosigkeit. Verstärkt wird dies durch die eindringlichen Zeilen des Epilogs, in denen auf die Vergänglichkeit jedes Seins hingewiesen wird: Alle Figuren dieses Films lebten und stritten im 18. Jahrhundert. Ob gut oder böse, arm oder reich - heute sind sie alle gleich.
Auch Stanley Kubricks Leben ist mittlerweile eine Geschichte.
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