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Barry Lyndon [Blu-ray]

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Produktinformation

  • Darsteller: Ryan O'Neal, Marisa Berenson, Patrick Magee, Hardy Krüger, Diana Körner
  • Regisseur(e): Stanley Kubrick
  • Format: Blu-ray
  • Sprache: Italienisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1), Portugiesisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Französisch, Niederländisch, Portugiesisch, Spanisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch, Chinesisch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 20. Mai 2011
  • Produktionsjahr: 1975
  • Spieldauer: 185 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen 67 Kundenrezensionen
  • ASIN: B004NRS828
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.270 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Barry, Abenteurer und Lebemann, gerät nach Armeedienst und Gefangenschaft in Europas adlige Gesellschaft. Zunächst wird er Polizeispitzel, dann Falschspieler. Ein Erfolg bei schönen Frauen und sein Geschick mit Degen und Pistole stellen sich als seine erfolgreichsten Eigenschaften heraus. Erst die Heirat mit der schönen und reichen Countess of Lyndon bringt Ruhe in sein abenteuerliches Leben. Doch diese Ehe ist schließlich sein Ruin.








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In dem Nachruf, den die New York Times Stanley Kubrick gewidmet hatte, hieß es, dass der große Regisseur, der mit Dr. Seltsam, 2001 und Uhrwerk Orange gleich drei Meisterwerke in Folge gedreht hatte, mit Barry Lyndon zum ersten Mal ins Stolpern gekommen sei.

Diese Einschätzung wirkt wie ein Echo der Reaktionen, die Kubricks Verfilmung von William Makepeace Thackerays Roman Die Memoiren des Junkers Barry Lyndon 1975 bei seiner Erstaufführung hervorrief. Sie ist den Ruf, zu lang und viel zu kalt zu sein, nie wirklich losgeworden, und selbst diejenigen, die dieses ausufernde Werk schätzen, sehen in ihm meist nur ein faszinierendes Experiment. Doch Barry Lyndon ist viel mehr als nur das, es ist ein durch und durch einzigartiger Film, ein geradezu titanisches Opus, das keinerlei Konzessionen an den Zuschauer macht.

Auf den ersten Blick ist die Geschichte von Redmond Barry (Ryan O'Neal), der nach Jahren voller Abenteuer und Betrügereien die Witwe Lady Lyndon (Marisa Berenson) heiratet und als Barry Lyndon zu Geld und Ansehen kommt, um schließlich tief zu fallen, ein klassischer Stoff für großes historisches Kino. Und in gewisser Weise bedient Stanley Kubrick dieses Genre auch mit den aufwändigen Schlachtszenen aus dem Siebenjährigen Krieg, den beiden Duellen, die Barrys Lebensgeschichte beinahe einzurahmen scheinen, den Liebesabenteuern seines (Anti-)Helden und der so schwelgerischen wie verschwenderischen Ausstattung. Aber Kubrick wäre eben nicht Kubrick, würde er nicht auch hier den Rahmen des Genres sprengen und den Konventionen seine Vision entgegenhalten.

Der Vorwurf der Kälte resultiert aus der Distanz, die Kubrick zwischen Thackerays Geschichte und seiner Adaption aufbaut. Kein anderer historischer Film zuvor hat die von ihm behandelte Epoche mit solch einer akribischen Versessenheit rekonstruiert wie Barry Lyndon -- und auch kein Film nach ihm. Selbst Martin Scorsese, der andere große Perfektionist des modernen Kinos, ist bei Zeit der Unschuld nicht annähernd so weit gegangen wie Kubrick hier.

Nur dienen der ungeheure Aufwand und die Technik, die es Kubricks Kameramann John Alcott ermöglichte, seine Bilder in das Licht zu tauchen, das auch die Gemälde von Watteau und Thomas Gainsborough erstrahlen ließ, nicht der Identifikation. Kubrick rekonstruiert die Vergangenheit als Vergangenheit. Er breitet eine chaotische und korrupte Epoche vor uns aus, damit wir sie durchschauen und sezieren können. Die Sentimentalität des historischen Dramas weicht einer Schönheit des Analytischen, deren Reichtum auch nach wiederholtem Sehen des Films nicht erschöpft ist. --Sascha Westphal -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Format: Blu-ray
Zu Unrecht wird dieser Film von einigen als Kubricks schwächster Film bezeichnet. Ich denke, Stanley Kubrick ist an jeden Film mit dem gleichen Ernst und Anspruch herangetreten und es gelang ihm offensichtlich immer zum Großteil, diese Ambition bis weit über den Schnitt zu retten. So auch bei diesem Film, dessen kommerzieller Misserfolg wohl eher in der geringeren Attraktivität von Historienfilmen lag. Die öffentliche Wahrnehmung des Filmes, wie eigentlich auch bei jeden Film, kann man in - grob gesagt - zwei Lager teilen: Die einen sind schlichtweg begeistert, wärend der Rest den Film für sehr langatmig und ereignislos hält. Bestenfalls wird von letzteren die technische Machart des Filmes gepriesen, wobei man die Geschichte mit dem f0.7-Objektiv wohl nicht mehr hören kann. Davon mal abgesehen sieht man dem Film auch an, dass der Dreh kein Zuckerschlecken gewesen sein kann. Man sollte den Film nicht auf "...der Film, der nur mit Kerzenlicht gedreht wurde" reduzieren...allein schon deshalb, weil auch hier ganz normal mit Scheinwerfern gearbeitet wurde, und nur einige - zugegeben, sehr beeindruckende - Szenen nur mit Kerzen gedreht wurden.

Unfair wird es jedoch, sobald die schauspielerische Leistung als minderwertig und ausdruckslos bezeichnet wird. Und möglicherweise wird einem mit Hilfe der nun ENDLICH vorliegenden Bluray (nicht nur) in dieser Hinsicht ein Licht aufgehen. Denn nie konnte man den Darstellern so tief in die Augen schauen! Es gibt noch mehr Mimik und Muskelspiel in Gesichtern zu entdecken. Und auch andere Details in den Kulissen und an den verschiedenen Orten fallen plötzlich deutlich ins Auge.
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Format: DVD
In drei Stunden Film fasste Stanley Kubrick etwa 20 Jahre aus dem Leben der Romanfigur Redmond Barry zusammen. Drei Stunden, die dem Zuschauer einiges an Geduld abverlangen, ihn dafür aber mit einer künstlerischen Gesamtkomposition aus Musik, Bild und Geschichte mehr als entschädigen.
Redmond Barry war ein irischer Bauernjunge, der als junger Mann von zu Hause wegzog und sein Glück in der weiten Welt versuchte. Über Umwege in der britischen und in der preußischen Armee landete er schließlich im englischen Hochadel. Nach der Hochzeit mit der vornehmen Lady Lyndon und der Geburt seines Sohnes schien er alles erreicht zu haben, was ein Mensch auf dieser Welt erreichen kann. Doch auf den Aufstieg folgte der tiefe Fall...
Erneut liefert uns Stanley Kubrick eine außergewöhnliche, weil einzigartige Erzählform: Der Zuschauer betrachtet die Ereignisse aus einer quasi-göttlichen Perspektive. Alles ist Vergangenheit, alles ist bereits geschehen. Viele Kameraeinstellungen wirken fast bewegungslos wie historische Gemälde.
Eine Identifikation mit den Darstellern ist kaum möglich. Barry bleibt den Zuschauern fremd. Seine Situation wird von einer unsichtbaren Erzählerstimme kommentiert. Er ist kein Held der in die Geschichtsbücher eingehen wird. Er ist weder gut noch böse. Er strebt nach Luxus und gesellschaftlicher Anerkennung und verschwindet doch in der Bedeutungslosigkeit. Verstärkt wird dies durch die eindringlichen Zeilen des Epilogs, in denen auf die Vergänglichkeit jedes Seins hingewiesen wird: Alle Figuren dieses Films lebten und stritten im 18. Jahrhundert. Ob gut oder böse, arm oder reich - heute sind sie alle gleich.
Auch Stanley Kubricks Leben ist mittlerweile eine Geschichte.
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Format: Blu-ray
Vorbemerkung: Diese Rezension bezieht sich auf die Blu-ray, die DVD-Ausgabe besitzt das richtige Bildformat und ist somit uneingeschränkt empfehlenswert.

Barry Lyndon ist ein Film von atemberaubender Schönheit. Er ist ein Kunstwerk im Bildformat 1-1:66, wie der Künstler ausdrücklich in einem Brief an die Filmvorführer geschrieben hat:

"'Barry Lyndon' was photographed in 1-1:66 aspect ratio. Please be sure you project it at this ratio, and in no event at less than 1-1:75." (Brief Stanley Kubricks von 1975, siehe z.B. unter [...])

Tatsache ist, dass diese Blu-Ray im Bildformat 1.77:1 vorliegt. Dies bedeutet, dass das Bild oben und unten abgeschnitten wurde, in der Folge fehlt zum einen Bildinhalt, zum anderen ist die Bildkomposition zerstört.

Zugegeben, bei vielen Filmen mag eine solches Tun nur unwesentliche Auswirkungen haben: Ob bei den Werken von Bunuel, Rohmer oder Godard das Bild etwas abgeschnitten wird oder nicht fällt überwiegend nicht auf - ist aber natürlich trotzdem absolut abzulehnen. Hier aber liegt der Fall fundamental anders: Kubrick zeigte sich mit unbeschreiblicher Sorgfalt für jeden nur denkbaren Aspekt seiner Filme wie Bild, Ton, Schnitt, Synchronfassungen oder Werbung endverantwortlich. Die Bilder in seinen Filmen und insbesondere in Barry Lyndon sind in ihrer Großartigkeit einzigartig in der Filmgeschichte. Sie zu verstümmeln bedeutet, einen wesentlichen Bestandteil dessen zu zerstören, was dieses Kunstwerk ausmacht, würde Kubrick noch leben würde er diesen Angriff auf seine künstlerische Integrität - nur um für den uninformierten Kunden mit 16:9 werben zu können (?) - niemals zulassen.
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