Syd Barrett's zweites und letztes Soloalbum erschien 1970 und ist noch stärker als das Debut The madcap laughs von Barrett's Zerrissenheit geprägt. Einerseits enthält das Album eine Fülle genialer Songideen - teilweise fast schon an der Grenze zum Wahnsinn. Andererseits scheitert Barrett an seiner mangelnden Fähigkeit, seine Ideen musikalisch umzusetzen. Dank der Unterstützung seiner früheren Pink Floyd Mitstreiter, insbesondere David Gilmour und Richard Wright, konnte dieses Album zumindest fertig gestellt werden - es stellt nicht mehr und nicht weniger als einen Spiegel von Barrett's zerrissener Psyche dar. Danach zog sich Barrett vollkommen aus der Musikszene zurück. Er wurde zu einer lebenden Legende. Da viele musikalische Stilrichtungen der folgenden Jahrzehnte - insbesondere im Independent Bereich - auf seine musikalischen Ideen zurück gingen, haben diverse Plattenfirmen häufig versucht, Barrett zur Aufnahme neuer Musik zu bewegen - auch mit äußerst lukrativen finanziellen Angeboten. Barrett hat diese bislang nicht zur Kenntnis genommen und wird dies wohl auch in Zukunft nicht tun.