Ich konnte mich bisher immer gut an Rezensionen anderer orientieren und möchte nun Leser vom Niveau vor diesem Buches warnen (Dies ist meine erste Rezension und ich dachte auch das würde so bleiben, bis ich dieses Buch in die Hand bekam).
Vorneweg: Die Grundstimmung von (anglo)amerikanischen Autoren bin ich ja durchaus gewohnt. Das Clancy und Co. über die eigenen polizeilichen, militärischen und politischen Einheiten und Figuren nichts kommen lassen, ist ja dem geneigten Leser bekannt.
Was hier einem jedoch von P. Robinson vorgesetzt wird, ist schon ein starker Tobak.
Im Grunde wird dieser Terrorfall von drei Personen gelöst.
Da fragt man sich, warum in diesem Fall die USA überhaupt noch weitere Sicherheitsdienste unterhalten, wenn ein und der selbe Analytiker der NSA Banküberfälle und Gefangenenbefreiuungen in Israel bearbeitet und so nebenbei noch Spionagesatellitenbilder der Behringstraße auswertet (und dabei zufällig eine entscheidende Entdeckung macht).
Auch wird hier ein amerikanischer Sicherheitsberater gezeichnet, der nach seinem Handeln nach, wohl ungefähr zehn Hierarchiestufen über den Präsidenten selbst steht und dessen wesentliches Problem auf der Welt aus seiner Sicht zu liberale Vorgängerpräsidenten und zu kalter Kaffee zu sein scheint.
Die trotz allem patriotischen Getue von Clancy und Co. noch realistisch und nicht derartig extrem übermenschlich dargestellten Figuren sind wohltuend gegenüber dieser grottenschlechten Umsetzung einer im Grunde nach interessanten Geschichte.