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am 10. Dezember 1998
Bei einem Aufklärungsritt in der winterlichen ungarischen Tiefebene im Ersten Weltkrieg gerät eine österreichische Kavallerieeinheit unter feindlichen Beschuß. An einer Brücke, die den Eingang zu einer kleinen Stadt markiert, kommt es zu einem heftigen Feuergefecht. Baron Bagge, einer der österreichischen Kavallerie-Offiziere, wird dabei leicht am Kopf verwundet. Doch die österreichische Schwadron bleibt sieghaft und zieht in den Ort ein. Die Stadt ist tief verschneit und wimmelt vor Menschen, die aus der ganzen Gegend vom Kriegsgeschehen hierher geflüchtet zu sein scheinen. Baron Bagge und die österreichischen Soldaten werden äußerst freundlich willkommen geheißen. Hier nun in dieser Stadt begegnet Baron Bagge einer geheimnisvollen jungen Frau. Von ihrer Schönheit und ihrem Wesen fasziniert, verfällt er ihr in leidenschaftlicher Liebe. Eine Liebe, die von der jungen Frau erwidert wird...
Alexander Lernet-Holenia (1897-1976), geboren in Wien, wuchs in die Tradition einer österreichischen Offiziersfamilie auf. Er selbst nahm als Kavallerieoffizier am Ersten Weltkrieg teil. Der Zusammenbruch der österreichisch-ungarischen Monarchie im Jahre 1918 wurde zu dem großen Einschnitt, auf den er in seinem literarischen Schaffen immer wieder zurück kam.
"Der Baron Bagge", in klassischer Novellenform aus der Sicht des Barons selbst erzählt, entstand 1936. Die hochkonzentrierte Sprache, aus der jeder überschüssige Ballast abgeworfen wurde, die straffe Linie des Erzählens und die überraschende Auflösung zum Schluß machen dieses kurze Werk zu einer der meisterlichsten Leistungen der deutschen Literatur. Ein funkelnder, verborgener Diamant.
Schade nur, daß der Verlag so unklug ist, die ganze Geschichte bereits auf dem Klappentext zu enthüllen. Der Leser wird damit um ein Leseerlebnis betrogen, das er nicht mehr wiederholen kann.
Tip: Bevor man das Buch an Freunde weiter verschenkt, Schutzumschlag nehmen und in den Müll werfen!
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am 13. Mai 2011
Ein Eklat in der Gesellschaft: Auf einem Empfang wird Baron Bagge, ein verschlossener und zurückgezogen lebender Kärntner Gutsbesitzer, beschuldigt, das Leben zweier Frauen auf dem Gewissen zu haben. Der Ich-Erzähler kann dabei helfen, die peinliche Situation zu klären. "In der Folge aber mochte sich Bagge verpflichtet fühlen, mir einige Erklärung zu geben, und erzählte mir seine Geschichte". So beginnt die poetische Reise zurück in den Winter 1915, in Bagges früheres Leben als Kavallerie-Offizier der k.u.k-Armee, eine Reise zwischen Traum und Wirklichkeit, Realität und Poesie, die mehr als nur einmal über unsichtbare Brücken führt.

Eine lyrische, etwas melancholisch angehauchte Novelle klassischer Form (der Bericht von einer "unerhörten Begebenheit", wie Goethe es nannte) , die in ihrer klaren und eleganten Erzählweise wirklich etwas Besonderes ist. Jedem, der etwas für phantastische Literatur á la Leo Perutz übrig hat, kann man wärmstens ans Herz legen, mit dem Baron Bagge Bekanntschaft zu schließen...
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