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Barmherzigkeit: Grundbegriff des Evangeliums - Schlüssel christlichen Lebens Gebundene Ausgabe – 5. Juni 2012


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 260 Seiten
  • Verlag: Verlag Herder; Auflage: 4 (5. Juni 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3451306425
  • ISBN-13: 978-3451306426
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 99.214 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Walter Kardinal Kasper, Dr. theol., geb. 1933, bis 2010 Präsident des Päpstlichen Rates für die Förderung der Einheit der Christen in Rom.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

63 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Manfred Deselaers am 6. Juli 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch ist ein Apell, grundsätzlich Theologie und Gottesglaube, Ethik, Ekklesiologie und Pastoral neu zu durchdenken von der Wirklichkeit der Barmherzigkeit her. "Barmherzigkeit" als theologischer Begriff wird bisher so gut wie nirgends in theologischen Handbüchern reflektiert. Betroffenheit Gottes vom Leiden der Menschen wird fast nie als Wesensbeschreibung Gottes verstanden. Und doch prägt dies die biblische Botschaft von Anfang an. Diesen Skandal der Abwesenheit der Barmherzigkeit in der Theologie will Kardinal Kasper ueberwinden. Das Buch ist eine Tour d'horizont, eine Schule der Änderung der Blickrichtung. Inspiration war wohl vor allem das Pntifikat von Papst Johannes Paul II, der BARMHERZIGKEIT zum Schlüsselthema seines Pontifikat gemacht hatte.
Dieses Thema wird zur grossen Herausforderung kommender Theologie und dieses Buch wahrscheinlich zur Pflichtlektüre, die zu lesen fasziniert.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jaroschek am 24. April 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Kasper: Barmherzigkeit

Der Buchtitel ‚Barmherzigkeit‘ überrascht und stößt vielleicht sogar ab. Wie kann man ein ganzes Buch über die Barmherzigkeit schreiben und noch dazu als Kardinal einer Kirche, der man in der Vergangenheit und wohl zuweilen auch heute noch eher Hartherzigkeit und unerbittliche Strenge vorwerfen kann. Schnell wird klar, dass man bisher viel zu wenig wahr genommen hat, wie sehr sich die Kirche seit Johannes XXIII, Johann Paul I und Benedikt XVI geändert und die Barmherzigkeit, die Liebe wieder ins Zentrum ihrer Botschaft gerückt hat, Bereichen also, die oft zu sehr im Hintergrund des kirchlichen Lebens standen. Dabei hat Benedikt XVI z. B. sein Pontifikat mit der Enzyklika ‚Deus caritas est‘-Gott ist Liebe‘ eingeleitet.
Kasper beschäftigt sich tiefgehend in den ersten Kapiteln mit den Botschaften des Alten und des Neuen Testamentes und schafft damit zunächst eine theoretische Grundlage über das, was in der Schrift ausgesagt und als Ziel vorgegeben ist. Schon hier überzeugt der Autor wieder durch die klare, leicht verständliche Sprache, die knapp gefassten Kapitel und die präzise Gliederung, die das Lesen, auch das selektive, erheblich erleichtert.
Nach den mehr theoretischen Grundlagen wird Kasper sehr konkret, indem er Fragen aufwirft. Ist die von Jesus geforderte Nächstenliebe, ja sogar Feindesliebe überhaupt realistisch? Wohin kommen wir, wenn wir dem Bösen keinen Widerstand entgegensetzen, wenn wir verzeihen, statt Gerechtigkeit einzufordern? Dem Leser wird rasch bewusst, man muss sich bewahren vor zu schnellen, vereinfachenden Antworten.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amani am 18. April 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Dieses Buch habe ich gekauft, nachdem ich unseren neuen Papst Franziskus gehört habe, der es empfahl. Und ich habe es mit viel Interesse gelesen. Es hat mir wirklich viel gebracht in dem Sinn, dass ich realisiert habe, dass Gottes Barmherzigkeit auch im Alten Testament sehr präsent und wichtig ist, was man ja oft übersehen hat, weil uns dort der rächende Gott Israels die Sicht versperrt hat . So hat mir diese Lektüre das Bild Gottes als liebender Vater sehr viel näher gebracht. Das ist umso wichtiger, als unsere irdischen Väter uns durch ihr Verhalten oft davon abgehalten haben, Gott als liebenden Vater sehen zu können.
Ich würde das Buch allen Lesern empfehlen, die sich allgemein für Theologie interessieren und es gerne haben, wenn sie nicht nur trockene Abhandlungen sondern auch menschlich reiche Auslegungen der Bibel zu lesen bekommen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Maria Schmitz am 22. September 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch Barmherzigkeit von Walter Kardinal Kasper handelt von der Barmherzigkeit Gottes und erst in zweiter Linie von dem daraus folgenden Gebot für das Verhalten des Menschen. Barmherzigkeit ist ferner als unerwartetes und unverdientes Geschenk göttlicher Gnade zu verstehen. Empathie - neudeutsch von "compassion" sei in der modernen Psychologie und Psychotherapie, in der Pädagogik, Soziologie und Pastoral zum neuen und wichtigen Paradigma geworden. Im Buch lernen wir, dass während die Worte Mitleid und Barmherzigkeit weitgehend „out “ sein sollen, erfreulicherweise die entsprechenden Einstellungen und Haltungen es nicht sind. Wir lernen über die ideologischen Verzerrungen des Gottesbildes sowie der Barmherzigkeit.
Die Frage der Barmherzigkeit sei dringender denn je und ein Anliegen des 21. Jahrhunderts. Das Thema sei auch die logische Fortsetzung eines Themas, das bereits von Papst Johannes XXIII, Johannes Paul II und Benedikt XVI in verschiedenen Schriften und Enzykliken vorgegeben wurde.
Das heißt, eines Themas, das bereits in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und zu Beginn des 21. Jahrhunderts - also als Antwort auf die Zeichen der Zeit - neu aufgegriffen wurde.
Walter Kardinal Kasper ist es wichtig, die Barmherzigkeit aus ihrem Aschenputtel-Dasein herauszuholen, ohne dem verharmlosenden Bild eines lieben, kumpelhaften Gottes zu verfallen, von dem die Heiligkeit nicht mehr ernst genommen wird. Er will die Barmherzigkeit als Gottes Gerechtigkeit und seine Heiligkeit verstanden wissen.
Der Gott vom Alten und vom Neuen Testament sei schon immer derselbe.
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