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Barfuss
 
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Barfuss

Til Schweiger , Johanna Wokalek    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (128 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Amazon.de

Nach seinen Ausflügen in Hollywood-Produktionen wie Tomb Raider: Die Wiege des Lebens und King Arthur verschlug es Til Schweiger nach Deutschland zurück, um seine zweite eigene Regiearbeit zu stemmen – die genau wie ihr Vorgänger Der Eisbär überdeutliche amerikanische Einflüsse nicht leugnen kann: Barfuß ist eine gelungene Mischung aus romantischer Komödie und Road Movie. Der Schauspieler Schweiger spielt den ziellosen Loser Nick, der trotz schwerreichem Elternhaus auf der sozialen Leiter permanent abwärts klettert. Den Deppenjob als Wischmob-Schwinger in einem Irrenhaus behält er nur wenige Stunden – das ist aber immerhin Zeit genug für ihn, um die ihr Leben lang von der Außenwelt abgeschottete Leila vor dem Selbstmord zu bewahren. Die kindlich-naive Barfuß-Läuferin heftet sich daraufhin wie eine Klette an die Fersen ihres Retters, und dem bleibt schließlich nichts anderes übrig, als sie auf einen Road Trip quer durch die Republik mitzunehmen, zur Hochzeit seines Bruders.

Die recht konventionelle Geschichte würzt der Regisseur Schweiger mit zahlreichen Gastauftritten von bekannten Gesichtern wie Jürgen Vogel, Axel Stein und Markus Maria Profitlich, die immer wieder Abwechslung und neuen Schwung in die Story bringen und mit wohldosierter Situationskomik ein gelungenes Gegengewicht zur Lovestory bilden. Deren Überzeugungskraft wiederum ist vor allem Newcomerin Johanna Wokalek zu verdanken, die die komplexe Rolle der Leila mit ihrer Gratwanderung zwischen Tragik und Komik brillant zu meistern weiß. Vor allem dank ihr erweist sich die Hochglanz-Produktion Barfuß als ein kurzweiliger und unterhaltsamer Mix aus Romantik und Komödie, der mit Tempo und Charme zu begeistern weiß. Frank-Michael Helmke

Movieman.de

Barfuss ist ein schöner, ja fast märchenartiger Film, der Til Schweigers Regietalent für publikumswirksame Filme einmal mehr unter Beweis stellt. Fazit: Sehenswert

Moviemans Kommentar zur DVD: Die bedenkliche Optik verhindert hier eine bessere Wertung. Ansonsten: Gelungen!

Bild: Über die vielen Gegenlichtaufnahmen und das mit zwangsläufig auftretende, vehemente Überstrahlen kann man nur die Stirn runzeln. Das verschlechtert die mögliche Bildqualität der DVD ganz erheblich, denn in das Überstrahlen mindert den Kontrast und, wie der Name schon sagt, überstrahlt das helle Gegenlicht andere Objekte im Lichtkranz (00.03.45). Auch fördert dieser vermeidbare Umstand deutliches Rauschen (00.04.45) und damit in Kombination auch stehende Rauschmuster (00.08.00). Die Schärfe ist hier noch das Highlight der Produktion, bleibt aber mit weicher Konturabbildung in Gesichtern ebenfalls nur auf Durchschnittsniveau (00.04.10). Der Fehler liegt hier mehr in der Produktion, als beim DVD-Mastering. Dennoch: Schade.

Ton: Der recht laut aufgespielte, deutsche 5.1-Mix gibt eine außerordentlich große Dynamikausbeute an die Zwiebelhäute und auch in die Magengrube weiter. Vom leise knisternden Ziehen an einer Zigarette, bis hin zum infernalisch krachenden Unfall-GAU (siehe beste Szene) wird alles in seinem als natürlich anmutenden Lautstärkeverhältnis zueinander wiedergegeben. Insgesamt gibt sich der Ton alle Mühe, eine glaubwürdige und effektreiche Darbietung zu erbringen. Da klappen Autotüren auch schon mal stereophon (00.05.20). Dialogseitig gibt es ebenfalls keinen Grund zur Klage.

Extras: Til Schweiger und Tom Zickler liefern einen unterhaltsamen und zugleich auch mit anekdoten gespickten Audiokommentar, der sehr oft zum Mitlachen anregt. Vor dem Film gibt es eine nicht minder unterhaltsame, Einleitung von Schweiger. Das Musikvideo "Barefoot" das den Film und das Menü begleitet, ist ein juxiger Regieeinfall, dafür geht das knapp halbstündige Making of bestenfalls als Werbefilm durch. Produktionsbezogene Infos sind hier absolute Mangelware. Die 34 Minuten Zusatzszenen sind auch nicht eben der Hit, auch wenn hier vorab eine Erklärung geliefert wird, warum die Szene nicht den Weg in den Film fand. Menüseitig könnte man wieder dazu übergehen, den Kapiteln Untertitel zu gönnen. Die schlichte Durchnumerierung, ohne inhaltlichen Anhalt, ist schlicht unkomfortabel. --movieman.de

VideoMarkt

Nick Keller ist ein Taugenichts wie er im Buche steht. Keine Kohle in der Tasche und eine Affäre nach der anderen. Als der Loser jedoch bei einem Job in der Psychiatrie zufällig den Selbstmord einer jungen Frau verhindert, ist nichts mehr so, wie es einmal war. Denn Leila weicht ihrem Retter nicht mehr von der Seite. Widerwillig nimmt Nick die Klette mit auf die Hochzeit seines Bruders - und so beginnt für das ungleiche Duo eine wahnwitzige Odyssee, an deren Ende einmal mehr die Liebe alle Schranken niederzureißen vermag.

Video.de

Hollywood-Heimkehrer Til Schweiger geht auf Nummer sicher und inszeniert sich selbst - in einem Roadmovie der Marke "Knockin' On Heaven's Door". Mit dem Ergebnis, dass knapp 1,5 Millionen Kinobesucher in diese Romantikkomödie strömten. Nicht unschuldig am Erfolg ist Johanna Wokalek ("Hierankl") als Leila, die vergessen macht, dass das Drehbuch durchaus Längen besitzt und sich manchmal in Seitenhandlungen verliert. Trotzdem: Anhänger des blonden Mimen und Fans solider deutscher Hausmannskost kommen voll auf ihre Kosten.

Blickpunkt: Film

Wie weit gehst du, wenn du verliebt bist? Die Antwort gibt Til Schweiger in diesem emotionsgeladenen Gemisch aus Romantic-Comedy und Tragikomödie. Nach einem von ihm und Jann Preuss verfassten Drehbuch spielt er einen ziemlich verantwortungslosen Typen, der sich durchs Leben laviert. Als er mehr zufällig der Psychiatrie-Patientin Leila das Leben rettet, weicht die nicht mehr von seiner Seite. Beide gehen auf eine Reise, die ihr Leben für immer verändert.

Für Til Schweiger ist 'Barfuss' so etwas wie sein Traumprojekt, trotz vieler Stolpersteine während der langen Entstehungsgeschichte. Und er wollte diesen für ihn wichtigsten Film seit 'Knockin' on Heaven's Door' nicht nur produzieren, sondern auch Regie führen und den Nick Keller spielen, einen Hallodri aus gutem Haus, der Jobs und Frauen wechselt wie andere ihre Hemden. Ein Egoist, der sich keinen Deut um den Rest der Welt kümmert. Als das schwarze Schaf der Familie mal wieder blank ist, übernimmt er widerwillig einen Aushilfsjob in der psychiatrischen Klinik und vereitelt in letzter Sekunde den Selbstmord der jungen Leila. Das hat Konsequenzen. Das Mädchen folgt ihm heimlich und steht abends im Nachthemd und barfuß vor seiner Tür. Trotz aller Tricks kriegt er sie nicht los, fest entschlossen, ihn nie mehr zu verlassen, trippelt sie neben ihm her. Notgedrungen nimmt er sie mit zur Hochzeit seines Bruders. Eine Reise, auf der sie sich annähern und der sonst so unzuverlässige Mann Verantwortung übernimmt.
Aus dem ursprünglichen Gangsterplot entwickelte Schweiger eine anrührende Geschichte über zwei Außenseiter und die Unbehaustheit der Seele, über die Sehnsucht, bei sich anzukommen. Manchmal schlägt die Handlung über die Stränge und auf einige weniger feinsinnige Szenen hätte man gerne verzichtet - wenn der Weiberheld von einer Ex-Freundin sexuell bedrängt wird und sie in den Schrank sperrt, die unschuldige Leila im Auto eines Freiers landet oder die Familienfeier an einen Zombie-Ball erinnert. Rüde Ausfälle, die die charmante Melodie des Films unterbrechen. Aber dann wieder gibt es verzaubernde Momente, ein Hauch von Zärtlichkeit und verdrehte Situationen, die das wettmachen. Da wird eine Busfahrt zum Abenteuer oder die Nacht im Schlafwagen zum Erlebnis.
Eine hinreißende Johanna Wokalek trägt die Handlung. Sie ist hübsch ohne von aufdringlicher Schönheit zu sein, zerbrechlich und wundersam starrköpfig, spielt mit kindhafter Naivität ohne auf kindlich zu machen, ist keine Lolita, sondern ein engelsgleiches Wesen, fordert Beschützerinstinkte heraus. Und zeigt dazu noch überraschendes Comedy-Talent.
So bricht sich diese Tragikomödie immer wieder in kleinen Rebellionen und unkonventionellen Aufbrüchen. Die Psychiatrie-Wirklichkeit tritt in diesem Roadmovie in den Hintergrund, Wechsel von Humor, Emotionalität und Ernsthaftigkeit halten sich die Waage. Realisten mögen die Stirne runzeln, Romantikern, die an die unmögliche Liebe glauben, sollte dagegen bei diesem poetisches Filmmärchen das Herz aufgehen. mk.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Romantische Komödie von und mit Til Schweiger über die ungewöhnliche Beziehung zwischen einer Selbstmordkandidatin und einem Versagertypen.

Kurzbeschreibung

Nick Keller ist ein echter Versager: Er verliert einen Job nach dem anderen, und die neue Stelle als Putzhilfe in einer psychatrischen Klinik behält er gerade mal einen Tag. Beim Verlassen der Klinik kann er in letzter Sekunde den Selbstmord einer jungen Frau verhindern - mit ungeahnten Folgen: Leila folgt heimlich ihrem Retter und steht plötzlich im Nachthemd und barfuss vor seiner Tür. Nicks Versuche, sie abzuwimmeln, schlagen alle fehl - Leila hat beschlossen, für immer bei ihm zu bleiben...
Nick, der noch nie in seinem Leben für andere Verantwortung übernommen hat, und Leila, die die Welt mit staunenden Kinderaugen sieht, machen sich gemeinsam auf eine Reise, die ihr Leben verändern wird...

Produktbeschreibungen

Nick Keller (TIL SCHWEIGER) ist das schwarze Schaf seiner Familie. Er verliert einen Job nach dem anderen. Sein Stiefvater Heinrich (MICHAEL MENDL) und sein Bruder Viktor (STEFFEN WINK) halten ihn deshalb für einen Versager. Einzig seine Mutter (NADJA TILLER) glaubt an ihn.

Bei seinem neuen Job in einer psychiatrischen Klinik verhindert Nick in letzter Sekunde den Selbstmord einer jungen Frau: Leila (JOHANNA WOKALEK). Als Nick am Abend die Klinik verlässt, folgt sie ihm heimlich und steht nachts plötzlich in seiner Küche: im Nachthemd und barfuß.

Nick ist ratlos, Leila lässt sich nicht in die Klinik zurückbringen. Sie hat beschlossen, bei ihm zu bleiben. Nick, der noch nie in seinem Leben für andere Verantwortung übernommen hat, und Leila, die völlig isoliert von der Aussenwelt aufgewachsen ist, machen sich gemeinsam auf eine Reise, die ihr
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