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Barfuß auf Nacktschnecken

Diane Kruger , Ludivine Sagnier , Fabienne Berthaud    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 6,97 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Barfuß auf Nacktschnecken + Der Name der Leute + Ganz nah bei dir
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Produktinformation

  • Darsteller: Diane Kruger, Ludivine Sagnier, Denis Ménochet
  • Regisseur(e): Fabienne Berthaud
  • Komponist: Michael Stevens
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 30. September 2011
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 99 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004Y294HU
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10.301 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Lily (Ludivine Sagnier) ist anders. Sie lebt in einer skurrilen Fantasiewelt und macht meistens das, wozu sie gerade Lust hat. Zusammen mit ihrer Mutter wohnt sie in einem idyllischen Landhaus. Als ihre Mutter plötzlich stirbt, ist es an Lilys Schwester Clara (Diane Kruger), die mit einem Anwalt verheiratet ist und in Paris lebt, für Lily da zu sein. Unter dem Einfluss der eigenwilligen und freiheitsliebenden Lily findet Clara mehr und mehr Geschmack an der von Lily vorgelebten Ungebundenheit. Sie beginnt, ihr konformes Leben in Frage zu stellen. Eine gewaltige Herausforderung für ihre Ehe und gleichzeitig die Wiederentdeckung der Nähe zwischen zwei ungleichen Schwestern. Der Film erhielt 2010 in Cannes den Art Cinema Award.

Produktbeschreibungen

Lily (Ludivine Sagnier) ist anders. Sie lebt in einer skurrilen Fantasiewelt und macht meistens das, wozu sie gerade Lust hat. Zusammen mit ihrer Mutter wohnt sie in einem idyllischen Landhaus. Als ihre Mutter plötzlich stirbt, ist es an Lilys Schwester Clara (Diane Kruger), die mit einem Anwalt verheiratet ist und in Paris lebt, für Lily da zu sein. Unter dem Einfluss der eigenwilligen und freiheitsliebenden Lily findet Clara mehr und mehr Geschmack an der von Lily vorgelebten Ungebundenheit. Sie beginnt, ihr konformes Leben in Frage zu stellen. Eine gewaltige Herausforderung für ihre Ehe und gleichzeitig die Wiederentdeckung der Nähe zwischen zwei

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Das französische Kino der Gegenwart liebt Märchen für Erwachsene über alles, spätestens seit vor 10 Jahren Die fabelhafte Welt der Amelie (2001) einen solchen Rappelerfolg an den Kinokassen verbuchen konnte. Barfuß auf Nacktschnecken könnte wiederum gut und gern Pippi Langstrumpf für Große heißen. Ist der Film in der Darstellung jener beiden Schwestern Lily und Clara einerseits liebenswert, pointiert und witzig, ist seine Psychologie andererseits allzu simpel gestrickt. Ein weiterer Minuspunkt: die übrigen Rollencharaktere sind über die Maßen mit Klischees behaftet und erscheinen wenig dreidimensional.

Doch fangen wir mit dem Positiven an! Diane Kruger und Ludivine Sagnier sind als Schauspielerinnen mehr als kompetent. Sie nutzen ihre Chance, reißen sich in ihren Hauptrollen den Film untern Nagel und liefern jeweils eine wunderbar nuancierte Leistung ab. Es macht Freude, diesem Schauspiel zuzusehen. Auch die Darsteller in Nebenrollen sind durch die Bank sicher im Sattel, allen voran Denis Menochet als Pierre. Die Regisseurin Fabienne Berthaud hat ihr Handwerk raus. Eine kunstvoll inszenierte Einstellung jagt die nächste: Lichtsetzung, Kamerawinkel, all das ist 1A, ob nun in der Natur oder in der Stadt - der Zuschauer wird ästhetisch reich belohnt und darf in schönen Bildern nur so schwelgen. Dieser Eindruck eines produktionstechnisch satten und damit handwerklich geglückten Filmschaffens allein ist schon die halbe Miete. Barfuß auf Nachtschnecken ist kein Film, der einen in nur einer Hinsicht verärgert oder einem als verschwendete Zeit vorkommen muss.

Es ist dennoch ein Film, der enttäuscht. Nach dem dramatischen Auftakt, nimmt er sich Zeit, das Verhältnis der Schwestern und die Beziehungen Lilys zur Restwelt zur Anschauung zu bringen. Aber nach zwanzig Minuten stellte ich mir bereits die Frage, was denn die Charaktere und ihre Geschichte nun so interessant und anrührend mache. Sicher, diese Lily war originell... Doch allzu sehr läuft es im Folgenden auf den lehrbuchartigen Antagonismus die Rationale (Kruger als Clara) versus die Durchgeknallte (Sagnier als Lily) hinaus - Psychologie vom Reißbrett. Die andere Figuren und die eigene Familiengeschichte sollen ihnen dazu die Tapete liefern und tun auch genau das. Spätestens als die ersten Konflikte der Schwestern ihren emotionalen Tribut fordern, erscheinen jedoch sowohl die Handlung stellenweise (darf ich natürlich nicht vorwegnehmen) unglaubwürdig als auch die beiden Charaktere als Geschwisterpaar unstimmig. Mal all die hohe Schauspielkunst beiseite gestellt, wirken Clara und Lily auf mich nicht wie zwei Menschen, die sich ein Leben lang kennen. Warum? Weil in dem Augenblick, wo die Auseinandersetzung mit dem jeweils Anderen sich verbal formuliert, die Analysen und Ratschläge wie aus der Ratgeberliteratur für frustrierte Mittelständler daher kommen. Zu guter Letzt leider auch... erschreckend banal.

Spätestens ab der Mitte des Films wird das Weitere dann völlig vorhersehbar. So sind wir schlussendlich ganz und gar im Märchenreich à la française: die Schwestern hauen in bester Hippiemanier in ihrer Villa Kunterbunt (im neuen Filmschaffen Frankreichs gehört das Landhaus längst zur Standardausstattung...) auf den Putz, finanzielle Sorgen gibt es sowieso nicht, und wer nicht bereits total verknöchert ist, legt sich auf die Wiese und schneidet sich von Liebe & Leben ne schöne große Scheibe ab. Tja, denkt man sich, während der Abspann über den Bildschirm flimmert, wenn's denn mal sooooo einfach wäre, und das meint sowohl das Innen wie das Außen.

Kein schlechter Film, sicher, leider auch kein guter. Noch am nächsten Tag wird man das Gefühl nicht los, dass hieraus etwas hätte werden können, was es definitiv nicht wurde. Schade!
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28 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Berlinoise TOP 100 REZENSENT
Format:DVD
Es gibt immer mal wieder Filme, die mich darin bestärken, daß es sich lohnt, stundenlang mit Bahn und Bus zu einem Programm- oder Arthauskino zu fahren, obwohl ich ein großes Multiplexkino, welches aber leider fast ausschließlich die üblichen Hollywood-Mainstream-Produktionen zeigt, nahezu direkt vor der Tür habe.

"Barfuß auf Nacktschnecken" ist mal wieder so eine kleine Perle.

Lily ist "anders".
Die junge Frau Anfang 20 ist einerseits sehr sinnlich und geht mit ihrem Körper und ihrer Sexualität ausgesprochen freizügig um, andererseits aber auch sehr kindlich geblieben.
So läuft sie, wenn sich gerade niemand um sie kümmert, auch draußen ungeniert im Nachthemd herum und erscheint alleine nahezu lebensuntüchtig.
Sie ist sehr naturverbunden und umgibt sich mit allerlei Tieren, aus deren Fell sie nach ihrem Tod kleine kunsthandwerkliche Dinge herstellt.
Als ihre Mutter stirbt, entschließt sich ihre ältere Schwester Clara, die mit ihrem Mann in der Stadt lebt, für eine Weile zu Lily aufs Land zu ziehen, um sich um sie zu kümmern.
Aber anstatt unter Anleitung der angepassten und beherrschten großen Schwester auf ähnliche Art "erwachsen" zu werden, zeigt vielmehr die kleine Lily ihrer Schwester, worauf es im Leben ankommt:
Mit ihrem feinen Gespür für die psychischen Belange anderer erkennt Lily ganz intuitiv, daß Clara unglücklich ist und ihr Leben vor lauter Angepasstheit und dem ständigen Bestreben, zu gefallen und allen Erwartungen zu entsprechen, zu versäumen riskiert.
Ganz allmählich drehen sich die Verhältnisse um:
Clara beginnt, das Hineinleben in den Tag zu genießen und Lily ist es, die sich zur Abwechslung mal um die große Schwester kümmert.

Die Rolle der Lily scheint Ludivine Sagnier auf den Leib geschrieben zu sein.
Die große Überraschung des Filmes ist aber Diane Krüger.
Während ich sie in anderen, überwiegend amerikanischen Filmen, immer recht eindimensional, hölzern und statisch fand, ist sie hier offensichtlich endlich mal an ein Drehbuch und eine Regisseurin geraten, die zu ihr passen und ihr ermöglichen, ihre Rolle wirklich mit Leben zu erfüllen.
So nimmt man ihr nicht nur die kühle und beherrschte Anwaltsgattin am Anfang des Filmes ab, sondern auch ihre Wandlung in eine lebenslustige junge Frau.

"Barfuß auf Nacktschnecken" ist ein federleichter Sommerfilm mit viel Herz und genau dem richtigen Maß an Tiefgang und gleichzeitig ein Plädoyer für Toleranz und eine Hymne an das Landleben, welches in poetischen, sonnendurchfluteten Bildern wunderschön eingefangen wird.

Das einzige, was man Regisseurin Fabienne Berthaud möglicherweise vorwerfen könnte, ist, daß sie bei der sehr Pippi Langstrumpf-artigen Darstellung der Lili teilweise etwas dick aufträgt.
Letztlich ist aber doch alles sehr stimmig und es bleibt daher bei knappen fünf Sternchen und einer klaren Empfehlung für alle Freunde des europäischen Kinos.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Film lebt von der Liebe zum Detail! 24. August 2011
Von Pina
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Barfuß auf Nacktschnecken ist ein gekonnt in Szene gesetzter Film, der durch seine Liebe zum Detail lebt. Die Geschichte ist simple und schnell erzählt: Die Mutter von Clara und Lily stirbt an einem plötzlichen Hirnschlag. Lily, die geistig behindert ist und mit ihrer Mutter in einem Landhaus lebte, ist nun auf sich allein gestellt. Schwester Clara versucht zunächst Pariser-Alltag, Eheleben und die Pflege für Lily unter einen Hut zu bekommen. Ihr gelingt der Spagat nicht und entscheidet sich zum Wohl ihrer Schwester Lily, aufs Land zu ziehen. Clara entdeckt durch Lily ihr Leben neu und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Wie bereits erwähnt, lebt der Film durch seine wundervollen Bilder. Die Farbgebung, die Motive der Natur und die grandiosen Schauspieler verführen den Zuschauer für kurze Zeit in ihre Welt. An dieser Stelle muss man zugeben, dass die Franzosen wissen, wie man gute Filme produziert. Die simple Geschichte wurde in eine wundervolle Umgebung eingebettet und lebt durch Emotionen. Ich selber habe im Kino an vielen Stellen lachen müssen, aber zugleich stimmt der Film einen nachdenklich.

Ein weiter Pluspunkt von 'Pieds Nus Sur Limaces' (Barfuß auf Nacktschnecken) ist die Musik. Die Musikauswahl ist perfekt getroffen wurden und instrumentale Lieder ergänzen sich perfekt mit musikalischen Neuzeitstücken. Thomas Dybdhals 'I need love baby, love, not trouble' ist wie für den Film gemacht. Zuhören ist das Lied im Trailer, aber auch im Film. Suchtgefahr!

Fazit, wer eine Schwäche für französische Filme und eindrucksvolle Bilder hat, sollte sich Barfuß auf Nacktschnecken auf keinen Fall entgehen lassen. Es ist eine Hymne an das Landleben, an den Familienzusammenhalt und an das Leben.

Wenn ich könnte, würde ich 10 Sterne vergeben. Empfehlenswert!
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5.0 von 5 Sternen Alle Macht der Phantasie
ein wundervolles 'Märchen' für alle, die selber gerne mal wieder ein wenig aus ihrem Trott ausbrechen würden, ist dies die ideale Anleitung zum Glücklichsein. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von algi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klasse!
Einer meiner Lieblingsfilme!
Die DVD kam sofort und in guter Qualität.
Alles Top, in Folie eingeschweißt, neu!
Danke, immer wieder gerne.
Vor 1 Monat von April24 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen sehenswert
ziemlich freakige, ungewöhnliche Geschichte mit Humor und Tiefsinn. Anderssein als Herausforderung und Ansage ... zum Schluss geht's dann ein bisschen zu schnell ...
Vor 1 Monat von armin kretschmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein toller Film, der dich in eine andere Welt zum Umdenken bewegt
Zwei junge Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Menschen, die anders denken oder fühlen als die Norm, werden oft ausgegrenzt, nicht verstanden. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Leselustig veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen eigenwillige "Tierliebe"
Dieser Film hat viele schöne Momente, das Zusammenspiel der Schwestern geht unter die Haut. Leider ist die vermeintliche Tierliebe etwas gewöhnungsbedürftig - schade
Vor 2 Monaten von Stephanie Fuchs veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wunderschön, wenn man sich auf Lilys "Sicht der Welt"...
Zwei sehr ungleiche Schwestern, beide Rollen meiner Meinung nach ganz wunderbar besetzt und ausgefüllt. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Michael Gneiting veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Schwarz-Weiß-Zeichnung und Schablonenhaftigkeit
Vorweg: Film- nicht DVD-Kritik

Clara (Diane Kruger) muss sich nach dem Tod ihrer Mutter um ihre geistig (oder psychisch) behinderte Schwester Lily (Ludivine Sagnier)... Lesen Sie weiter...
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4.0 von 5 Sternen Einen Tag nach dem anderen...
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Vor 13 Monaten von Thomas Knackstedt veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen einfach nur schlecht
Schwachsinnige Handlung und überhaupt nicht nachvollziebar! Dieser Film nervt wirklich! Ein Stern ist noch zuviel. Kann man nur von abraten. Zeitverschwendung!
Vor 14 Monaten von Andy veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Naja...
Ich hatte mir echt viel von dem Film versprochen, aber seiner Beschreibung wird er nicht gerecht. Manche Szenen sind wirklich gut, aber großteils hat man das Gefühl, es... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von widerstandspoesie veröffentlicht
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