Maria Solheim, geboren und aufgewachsen im norwegischen Øksnes (nördlich der Lofoten), hat schon früh ihr Talent für Lyrik und Schriftstellerei entdeckt. Mit 15 Jahren arbeitete sie als freie Mitarbeiterin bei Wochen-/Tageszeitungen, 1997 gewann sie einen Novellenwettbewerb, etwas später den ersten Preis bei einem Lyrikwettbewerb. Zudem nahm sie an einem mehrjährigen Projekt unter der Leitung von L. S. Christensen teil (einer der bekanntesten und erfolgreichsten Schriftsteller Norwegens)...und danach kam erst die Musik: als 17jährige bekam Maria Solheim im Herbst 1999 ihren ersten Plattenvertrag mit dem (z.B. durch Kari Bremnes) auch international bekannten norwegischen Label Kirkelig Kulturverksted.
Bei solch literarischer Vorgeschichte kein Wunder: für "Barefoot" hat Maria Solheim alle Songs selbst geschrieben; produziert hat das Album Bengt Egil Hanssen (Pianist in der Band von Kari Bremnes).
Und das Ergebnis ist durchweg beeindruckend: die 13 Songs klingen reif und doch spontan, Maria singt mal zart und mal spröde, es wird gerockt ('Barefoot') und nachdenklich erzählt ('The last waltz'). Überwiegend bietet 'Barefoot' akustische Pop-Kunstwerke mit abwechslungsreichem, aber stets überzeugenden Gesang, sparsamer Instrumentierung und anspruchsvollen Texten.
Kaum zu glauben, dass Maria Solheim noch keine 20 Jahre auf dem Buckel hat! Wer gefühlvolle Musik in Richtung Natalie Merchant, Suzanne Vega, Cranberries oder Kathryn Williams mag, sollte hier unbedingt zugreifen.