Mit diesem Album ist Freddie Mercury und Montserrat Caballé etwas ganz Besonderes gelungen. Vereint es doch auf unglaubliche Weise zwei ganz große Künstler mit doch sehr unterschiedlichen musikalischen Wurzeln.
Das Album beginnt mit der gleichnamigen erfolgreichen Singleauskopplung, gefolgt von dem schönen und exotischen "La Japonaise". "The Fallen Priest" ist für meinen Geschmack etwas zu schwerfällig geraten, aber durchaus kein schlechter Song. "Ensueno" ist der einzige Song des Albums, der komplett auf Spanisch gesungen wird und basiert auf Freddies "Exercises In Free Love". Der nächste Song ist "The Golden Boy" - ein wirklich gelunger Song, der ebenfalls als Single veröffentlich wurde. Auf der Freddie Mercury Solo Collection befindet sich unter anderem eine wirklich gelungene Frühfassung des Songs, bei der Freddie die für Montserrat gedachten Parts mit Falsettstimme singt. "Guide Me Home" und "How Can I Go On" (die übrigens ineinander übergehen) sind beide ebenfalls wirklich tolle Songs, wobei mir ersteres wegen seiner wunderschönen Klavierbegleitung allerdings etwas besser gefällt. Queen-Bassist John Deacon spielt bei "How Can I Go On" übrigens den Bass. Der abschließende Song "Overture Piccante" ist sozusagen eine Collage der vorherigen sieben Songs, enthält aber auch Teile einer Jam-Einlage ("When This Old Tired Boy Wants To Sing" - ebenfalls auf der Freddie Mercury Solo Collection zu finden), die während der Aufnahmen stattfand. Ich mag bei diesem Lied vor allem die Zeilen "We are mortal; In the hands of gods who roll the dice; We are mortal; Victims of our weaknesses", die eigentlich aus "The Fallen Priest" stammen (dort aber nicht dieselbe Wirkung bei mir erzielen).
Insgesamt gesehen ist es wirklich ein sehr empfehlenswertes Album, das auf seine Weise wirklich einzigartig ist.
Beschreibungen wie "klanggewordener Überschmalz" kann ich nicht nachvollziehen, denn sie werden dem Album nicht gerecht.