Dies ist nun der 4. Film der "Fairytopia"-Reihe. Aber diesmal spielt er in einem abgelegenen Teil der Feenreiches und mit einer anderen Hauptfigur: Mariposa eben, einer Schmetterlingsfee. Die Hauptfigur aus den ersten drei Filmen, Elina, dient nur als Erzählerin, die von ihrer "guten Freundin Mariposa" erzählt. Aufmerksame Verfolger der Reihe werden bemerken, dass Elina, bis sie am Ende des ersten Teils ihre Flügel bekam ihre Heimat, die "verzauberte Wiese", nie verlassen hatte. Wie kann sie also eine gute Freundin haben die gewissermaßen am anderen Ende von Fairytopia lebt?
Alles in allem erscheint Mariposa wie eine Wiederholung des ersten Teils, nur mit anderen Hauptdarstellern. Die Story wirkt dabei wesentlich dünner. Die Königin von "Flatterfield" wird von ihrer Freundin und Dienerin vergiftet die selbst nach der Macht strebt. Mariposas Aufgabe besteht nun darin das Gegenmittel zu finden, was den Hauptteil der Handlung ausmacht.
Nun dient "Mariposa" (wie jeder Barbie-Film) realistischerweise nur der Vermarktung neuer Barbie-Puppen samt Zubehör. Eine neuerliche Vermarktung von Elina und Anhang schien den Marketing-Leuten von Mattel wahrscheinlich nicht profitabel genug, weshalb eine neue Hauptfigur her musste.
Während der erste Teil "Fairytopia" großen erzählerischen Wert hatte und durchaus auch von erwachsenen Fantasy-Freunden genossen werden konnte (man merkte dem Film direkt an, dass die bekannte SciFi- und Fantasy-Autorin Diane Duane mitgewirkt hatte) und der zweite Teil "Mermaidia" noch OK war, war der dritte Teil "Die Magie des Regenbogens" m. E. bisher der schlechteste Teil der Reihe. Eine Steigerung des Niveaus kann ich bei "Mariposa" jedoch nicht feststellen. Meine 6jährige Tochter jedenfalls findet Mariposa "doof" und will Elina zurück.