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100 Jahre Universal Pictures
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Produktinformation
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Barbie erlebt in der Rolle der kleinen Clara eine ganz besondere Weihnachtsnacht. Der Nussknacker, den Clara zum Fest geschenkt bekommt, wird nach Mitternacht lebendig. Gemeinsam mit ihm muss das Mädchen gegen den bösen Mäusekönig kämpfen. Hübscher Aufhänger der Handlung ist ein Rahmen, in dem Barbie Shelley, der kleinen Schwester der Queen der Plastikpüppchen, Ballettunterricht gibt und ihr die Handlung des berühmten Balletts von Tschaikowsky erzählt. Zuschauerinnen ab 5 Jahren, besonders Elevinnen des Spitzentanzes, werden sich auf mehreren Ebenen im Film wiederfinden: wirklichkeitsnah als etwa gleichaltrige Ballettschülerin Shelley, als kleine Clara und natürlich erträumt als barbiehafte Ballett-Elfe.
Die Geschichte des romantischen Schriftstellers E.T.A. Hoffmann ist unverwüstbar und Tschaikowskys Musik ist nach wie vor hinreißend. Der Rest ist ein Film für eingefleischte Barbie-Fans. Eigentlich ist Barbie prädestiniert für die Rolle der Primaballerina, ätherisch, zart und feingliedrig wie sie nun einmal ist. Doch die Umsetzung der Idee, Barbie in eine angemessen künstlich-künstlerische Umgebung zu setzen, ist misslungen. Die Animation jedes halbwegs guten Computerspiels ist mittlerweile besser, die Figuren wirken überkünstlich, vielleicht hätte die Wahl des klassischen Zeichentrick besser getan.
Sorry Barbie, obwohl du seit Jahren modisch auf der Höhe der Zeit bist, hättest du besser daran getan, altmodisch nur in den Printmedien zu erscheinen. --Christina Kalkuhl
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Die Kritiken bzgl. der Qualität der Anmimation kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Zwar gibt es in der Tat heute Filme mit besserer Computeranimation (z.B. Shrek) aber noch vor 2-3 Jahren wäre dieser Film von der Grafik her absolut das Modernste und Beste gewesen. Und Kinder entscheiden nun mal nach anderen Gesichtspunkten als wir Erwachsene, wobei die Rendering-Qualität sicherlich nicht zu den wichtigsten Kriterien eines Kindes gehört. Im übrigen sind die Bewegungen der Tänzer sogar ausgesprochen gut gelungen.
Viel entscheidender ist die Story, und die ist sehr spannend und voll Phantasie. Es spielt ein böser Mäusekönig mit, ein ziemlich unheimliches Steinmonster, eine gemeine Fledermaus, und ein haufen zuckersüßer Elfchen, die der lieben Barbie/Clara helfen, ihren Prinzen zu finden.
Allerdings hat die Story mit der klassischen Barbie-Rolle in der Tat nicht viel zu tun, der Film hätte genausogut mit einem beliebigen anderen Helden gedreht werden können. Wer also einen "Barbie-trifft-Ken" Film erwartet, wird enttäuscht. Stattdessen gibt es einen spannenden Abenteuerfilm im Land der Phantasie mit toller klassischer Musik und schönen Tanzszenen. Und was die "Brutalität" angeht, sie ist in etwa auf Disney-Niveau - also durchaus vorhanden, aber nicht zu extrem. Unsere Tochter hat sich beim ersten Mal ein ganz wenig gegruselt, fand aber Schneewittchen oder Fernsehsendungen wie Wickie z.B. viel gruseliger.
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