Wir haben nicht den original Barbecook im Einsatz, jedoch das sonst baugleiche Modell.
Der Ofen kommt sehr kompakt zerlegt in einem Karton und ist in knapp einer halben Stunde zusammengebaut. Wir hatten dabei keine Probleme. Man ist durch die ganzen Schrauben erst etwas verwirrt, jedoch ist es einfacher als man zunächst denkt.
Der Ofen ist unten offen, d. h. um die eingehängte Kohleschale ergibt sich ein rinförmiger Luftspalt. In der Kohleschale liegt ein kleiner Rost unter dem sich Asche sammeln soll. Nach so 6 Stunden neigt die Asche die Kohlen zu ersticken. Das ist ein Nachteil des Ofens. Man kommt an die heisse Schale nicht gut heran, die untere Klappe ist zu klein. Man kann jedoch problemlos Kohlen nachlegen.
Man kann in der Schale ca 2 Kg Brennstoff unterbringen. Es ist ratsam, nicht zu viel anzuzünden, da der Ofen sonst viel zu warm wird und man die Temperatur nicht wieder heruntebekommt (ringförmige Sauerstoffzufuhr!)
In die Wasserschale bekommt man so ca 5 l Wasser oder entsprechend Sand. Das ist für dieses Gerät mehr als ausreichend. Auch nach eine 4 Stunden Räucherei war bei uns noch genug Wasser drin.
Hilfreich ist das ventil im Deckel. Man kann damit begrenzt die Temperatur regeln. Da aber im Boden keine Möglichkeit besteht, nur sehr begrenzt.
Das Material ist dünnes Stahlblech, lackiert. Das ist soweit in ordnung, nur ergeben sich dadurch folgede Fakten
- Begenzte Lebensdauer
Im Vergleich zu einem Weber WSM ist der Unterschied gewaltig.
- Höhere Temperaturstabilität
Der Smoker arbeitet nicht so stabil wie der Weber WSM, man muss ein Auge darauf werfen. Ist aber in ordnung.
- Leichter Transport
Der Smoker wiegt nur 8 Kg. Der Weber schon über 40 Kg.
Wer mit den oben beschriebenen Eigenschaften leben kann, ist hier gut bedient. Wer jedoch eine intensive Nutzung plant, sollte sich die Anschaffung eines Weber Water Mountain Cookers oder Pro Excel überlegen. Die sind jedoch wesentlich teurer, jedoch viel robuster und bieten andere Möglichkeiten.