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Barbarella [VHS]
 
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Barbarella [VHS]

Jane Fonda , John Phillip Law , Roger Vadim    Freigegeben ab 16 Jahren   Videokassette
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Jane Fonda, John Phillip Law, Milo O'Shea
  • Regisseur(e): Roger Vadim
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Cine Plus Home Entertainment GmbH
  • Erscheinungstermin: 1. August 2002
  • Spieldauer: 97 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RNHL
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.365 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Im 41. Jahrhundert wird eine Agentin der Erdregierung auf einen fernen Planeten entsandt, um dort einem verbrecherischen Wissenschaftler das Handwerk zu legen. Dies mag nach einer Science-Fiction-Variante von James Bond klingen, ist jedoch der Ausgangspunkt für einen der schrägsten Fantastik-Streifen überhaupt. Zunächst basiert Barbarella auf dem gleichnamigen Comic-Strip des Franzosen Jean-Claude Forest. Der erfand 1962 seine spärlich gekleidete Heldin, um einen satirischen Gegenpol zum Weltraum-Haudegen Flash Gordon zu schaffen und um gleichzeitig Erwachsene für Comics zu begeistern. Das erreichte er durch eine gehörige Portion Sex. Und tatsächlich steckt Jane Fonda (Klute, Barfuß im Park) in der Titelrolle ihre 30 Jahre später auftretende "Konkurrentin" Barb Wire (Pamela Anderson Lee) mit Leichtigkeit in die Tasche. Regisseur Roger Vadim (... und immer lockt das Weib, Gefährliche Liebschaften), in derlei Sujets durchaus geübt, tat ein Übriges, dem Film eine schwül-erotische Note zu verleihen und seine damalige Ehefrau ins rechte Licht zu rücken. Die Kostüme und Dekors schwelgen in psychedelischem Plüsch und Lackleder, ganz im Geschmack des Entstehungsjahres 1967. Die Figuren sind so seltsam wie es nur eben geht: Fleisch fressende Puppen, ein blinder Engel, ein sexuell verklemmter Revolutionär. Die Besetzung ist voller Sixties-Flair: David Hemmings, Star aus Blow-Up und Top-Model Anita Pallenberg haben Hauptrollen, als Bonbon taucht der berühmte Pantomime Marcel Marceau auf: ohne Schminke und mit Text.

Barbarella ist ein Rundumschlag an Klischees und Übertreibungen, oft kitschig, manchmal nicht ganz geschmackssicher. Die Effekte sind verständlicherweise auf Kasperletheaterniveau: 2001 - Odyssee im Weltraum mit seinen revolutionären Raumschifftricks lag noch zwei Jahre in der Zukunft. Auf jeden Fall ist er ein Stück knallige Kulturgeschichte, und die knackige Weltraumagentin wäre eine Traumpartnerin für Austin Powers. --Alexander Röder

Video Jakob Kurzinhalt

Die Handlung spielt auf dem Planeten Lythion im Jahr 40000. Barbarella, vom Präsidenten der Erde auf unbekannte Planeten geschickt, um einem Wissenschaftler eine Geheimwaffe abzujagen, ist auf Lythion zur Notlandung gezwungen. Sie agiert wie ein weiblicher James Bond und überwältigt das Böse in Form von Robotern und Monstern mit Hilfe des Engels Pygar. Zugleich belohnt sie völlig ungehemmt die gutaussehenden Männer, die ihr bei allen Abenteuern zur Seite stehen. Barbarella" greift den Geist der frühen amerikanischen Comicstrips wieder auf und ist durch die gleiche Kühnheit und Originalität, die gleiche Mischung aus Fantasie, Humor, Schönheit und Schrecken, Grausamkeit und Erotik gekennzeichnet, die die Comics so populär machten."

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ist das 41. Jahrhundert nicht schön?!, 16. November 2003
Von 
Stevo "odysseussr" (Soest) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Barbarella (DVD)
Seit ich diesen Film zum ersten Mal gesehen habe (ich glaube es war im Nachtprogramm von SAT1 wo es sonst eher Filme fragwürdiger Qualität zu sehen gab), bin ich ein großer Fan von BARBARELLA. Nein, mit Barbie hat die Süße nun wirklich nichts gemeinsam, obwohl sie ebenfalls blond ist und endlos lange Beine hat. Jane Fonda verkörpert eher einen weiblichen James Bond, unterwegs im Auftrag des Guten um einem Wissenschaftler eine mysteriöse Geheimwaffe abzujagen. Dabei setzt sie alle ihr zur Verfügung stehenden Waffen ein, deren stärkste ihr weiblicher Charme ist. Dabei ist ihr Verschleiß an Gespielen astronomisch hoch und würde einen James Bond vor Neid erblassen lassen.
Obwohl der Film von 1967 ist, wirkt er keineswegs angestaubt. Zwar erinnern die Special-Effects eher an die Augsburger Puppenkiste, aber die Story ist unterhaltsam und zuweilen so absurd, dass man einfach seine Freude daran haben muss. Zudem werden die weiblichen Reize von Jane Fonda perfekt in Szene gesetzt (besonders ihr Weltraumstriptease ist sagenhaft), ohne dass der Film deshalb irgendwie platt wirkt.
BARBARELLA zu sehen, macht einfach Spaß, zumindest wenn man sich mit schrägem Humor anfreunden kann. Wenn es einem also gelingt, sich auf die zuweilen gewohnungsbedürftigen Kulissen und Kostüme einzulassen, dann wird man mit den blinden Engeln und Fleisch fressenden Puppen viel Freude haben.
So gehört BARBARELLA für mich in die erste Liga der weiblichen Superhelden, noch weit vor Ikonen wie Tank Girl oder Barb Wire.
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44 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Plüschige Leidenschaften, 9. September 2001
Rezension bezieht sich auf: Barbarella [VHS] (Videokassette)
Vorbei sind die Zeiten, in denen es noch Menschen gab, die einen Film einfach wegen seiner Idee oder seiner charakterlichen Darbietung mochten und liebten. Vorbei sind die Zeiten, in denen es noch Spaß bereitete, einen Freitagabendfilm, völlig unverfälscht und auch vollkommen unvoreingenommen zu genießen, und sich die erfahrenen Glücksgefühle zu bewahren und zu verinnerlichen. Durch die heutige Medienlandschaft werden solche Gefühle durch berauschende Specialeffect-Überflutung niedergeknüppelt, und die Wertschätzung eines Filmes konzentriert sich auf die technisch beste Darbietung. Bei einem Film wie "Barbarella", der noch aus der guten alten 60er Jahre Popkultur stammt, ist es möglich diese alten Werte nocheinmal aufleben zu lassen. Den heutigen Standards entsprechend muß man zugeben, die Specialeffects muten eher wie Puppenkiste an, und das Ambiente gleicht einer mittelmäßigen Theatervorstellung. Doch das ist es nicht, was diesen Film so besonders macht! In einer Zeit wie der unsrigen, in der sexuelle Leidenschaft etwa so besonders ist wie Kaffeetrinken, kann man sich kaum mehr vorstellen, wie es war, dies als Außergewöhnliches zu genießen. In "Barbarella" wird man in eine Zeit zurückversetzt, in der dies noch außergewöhnlich war, ja in dem es sogar möglich war, die Gefühlserwartungen einer ganzen Generation hineinzupacken. Was heute wohl als belanglose Internet-Sado-Maso-Darbietung gebracht würde, gereichte hier noch dazu, tiefste Leidenschaften der Menschen zu ergründen. Jane Fonda als hinreißend, unerfahrene und vollkommen unschuldig anmutende Schönheit (die noch heute ihres Gleichen suchen kann), kämpft sich mit Leidenschafts- und Begierdenerfahrung durch das herrlich niederträchtige Wesen der Menschen; bekämpft es und genießt es gleichermaßen, und gibt so wieder, was die dahmalige sexuelle Revolution hervorbrachte, und was zu dieser Zeit Thema Nr.1 war: Die Tiefen der geheimen menschlichen Begierden. Barbarella durch dieses Szenario zu begleiten, umrahmt mit erotisch-plüschigen Sci-Fi-Details, und letztlich auch durch die herrlich glättende 60er Jahre Musik, machen diesen Film zum absoluten Genuß, ebenso wie er heute zu einem unumwundenen Kultfilm geworden ist. Wer für Zirka anderthalb Stunden einmal die Überflut der Medienberieselung zu vergessen vermag, der sollte sich die Zeit nehmen und sich von "Barbarella" gefühlvoll in die 60er Jahre versetzen lassen. An dem Genuß dieses Filmes sollten sich Filmemacher aller Coloeur ein Beispiel nehmen, und Filme weniger planen, sondern sie einfach machen. Dann kann man einen Film auch wieder richtig genießen. Und wer heute noch in der Lage ist sich verzaubern zu lassen, der darf sich "Barbarella" auf keinen Fall entgehen lassen. Enjoy Barbarella!!!
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Make love not war!, 20. Februar 2006
Von 
Filmliebhaber "A. S." (Muenchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Barbarella (DVD)
Dieses SF-Filmchen ist nun überhaupt nicht vergleichbar mit irgendwelchen High-Tech Kino-Monumenten unserer Zeit. Für die 60er passt das Plüsch-Raumschiff genauso gut, wie die einzig mögliche Annäherungsform an Fremdlinge, die Jane Fonda als Barbarella mit auf den Weg gegeben wurde. Freie Liebe, psychodelische Farben, mit heutigen Ohren gehörte grausame Musik und ein Wirrwarr an Story-Elementen, die darauf schließen lassen, dass der Drehbuchschreiber unter Einfluss von zu viel LSD seine wahrscheinlich pinkfarbenen Schreibmaschinen-Blätter getippt hat.

Die Story ist wirklich belanglos und aus heutiger Sicht gibt die Handlung eine unfreiwillige Komik preis, die sicherlich nicht geplant war. Die Effekte sind grotesk steinzeitlich und die Bild-Qulität der DVD ist am unteren Ende der Skala einzuordnen.

Was mich dennoch so begeistert hat, ist die Zeitreise zurück in die Kinderjahre des farbigen SF-Films. Natürlich hat es uns Männern vor allem Jane Fonda angetan. Ob Frauen sich für den blonden Engel erwärmen können? Der Rest ist unbedenklich und schnell vergessen. Kultstatus, Jane Fonda und der zeitliche Hintergrund veranlassen mich 4 Sterne zu geben. Wäre der Film jetzt gedreht worden, gäbe es maximal 2.

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