Barbara 2012

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Der neue Film von Christian Petzold. In den Hauptrollen Nina Hoss, Ronald Zehrfeld, Jasna Fritzi Bauer und Mark Waschke.

Darsteller:
Nina Hoss,Ronald Zehrfeld
Laufzeit:
1 Stunde 40 Minuten

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Barbara

Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regisseur Christian Petzold
Darsteller Nina Hoss, Ronald Zehrfeld
Nebendarsteller Jasna Fritzi Bauer, Mark Waschke, Rainer Bock
Studio Schramm Film Koerner und Weber
Altersfreigabe Freigegeben ab 16 Jahren

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von es am 12. November 2012
Format: DVD Verifizierter Kauf
Ein so warmer, kluger und berührender Film. Nina Hoss ist wunderbar. Von der ersten Sekunde sitzt man mit Herzklopfen vor dem Bildschirm und fühlt mit ihrer Barbara all das Beklemmende, die unendliche Müdigkeit, das Misstrauen. Das spielt Nina Hoss so konsequent, sparsam und mit so viel Wärme, das hat mich sehr berührt. Auch Ronald Zehrfeld steht ihr in nichts nach. Er spielt eine Seelenverwandschaft zu Barbara voller Zuneigung, Fürsorge und Achtung zu dieser Frau.
Die Regie ist beeindruckend klar, alles wird mit einer Ruhe und gleichzeitiger Spannung erzählt.
Ein Interview mit dem Regisseur Christian Petzold, Nina Hoss und Ronald Zehfeld kann man im Coverheft nachlesen oder sich als Extra auf der DVD anschauen. Dort erfährt man, dass der Film chronologisch gedreht wurde, dass wirklich in einem Krankenhaus gedreht wurde, welches detailgenau im Stil der 80er Jahre der DDR eingerichtet war, dass es intensive Proben vor den Drehs gab, alles Dinge, die im Filmgeschäft nicht selbstverständlich sind und vor allem Zeit und damit Geld kosten - aber genau diese Liebe, die sieht man dem Film an und die macht ihn besonders (im Gegensatz zu solch oberflächlichem Kitsch wie "Die Frau vom Checkpoint Charlie", welchen ich unerträglich fand)
Endlich mal eine DDR Fluchtgeschichte, die mich überzeugt und berührt hat.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lothar Hitzges am 21. November 2012
Format: DVD
Als Ärztin in der DDR im Jahre 1980 einen Ausreiseantrag zu stellen, war nicht sehr erfolgsversprechend. Genau dies tut die alleinstehende Barbara. Sie wird an ein kleines Krankenhaus, abseits jeder Metropole strafversetzt. Hier möchte Barbara nicht auffallen, nur ihren Dienst machen und darauf warten, das ihr Freund aus dem Westen die Flucht arrangiert.

Der Chefarzt Andre bemüht sich um Barbara und versucht ihr beim Heimisch werden zu helfen. Die junge Patientin Stella reißt Barbara aus ihrem stoischen Verhalten und sie ergreift Partei.

Die einfühlsame Geschichte wird leise erzählt. Es sind die schlüssigen Handlungen und weniger die Dialoge, die die Figuren mit ihren Charakteren erschaffen. Ereignisse sind auf das Notwendigste reduziert. Es ist als betrachte man ein Diorama. Asketische Szenenbilder belassen den Fokus bei den handelnden Protagonisten. Regie und Schauspielern ist eine Filmperle gelungen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von pinguin am 25. September 2013
Format: DVD
An das viele Lob hier moechte ich noch einen Gedanken anhaengen.
Ich war zur Wende noch zu jung um mich grossartig an Repressalien zu erinnern - meine Klassenkameraden hatten gerade noch Zeit ihre Roten Halstuecher umzubinden.

Vielleicht kommt es mir deshalb so vor, dass das nicht zwingend ein Film ist, der in der DDR spielen muss. Innerhalb der letzten Jahrzehnte haetten sicher genauso gut Russland, Ungarn, Rumaenien, Spanien, Argentinien oder was weiss ich als Kulisse dienen koennen (heute im kleineren Rahmen vielleicht auch Cybermobbing oder Schmierenkampagnen).
Das macht fuer mich die Staerke darin aus. Hier ist ein Mensch, der systematisch gebrochen wird. Der Freundeskreis wird zerstoert, sie wird in die Provinz versetzt, die wiss. Kariere ist hin. Staendig auf der Hut sein, keinem trauen, mit keinem reden koennen. Nur die Flucht als Loesung - eine Illusion die einen Menschen auch laehmen kann...
Man sieht ihn, der immer wieder ihren Namen ruft, um sie zu wecken. Und sie, die erst im Sog fest steckt und mit treibt, und schliesslich langsam aufwacht.
Was daraus wird? Wer weiss. Wichtig ist nur, dass sie sich wieder regt.

Barbara zeichnet mir ein Bild, das auch unabhaengig von der Kulisse funktioniert, das ich mitnehmen kann. Das wuensche ich mir von einem guten Film. Danke dafuer.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Manfred Kaufmann am 13. September 2012
Format: DVD
Dieser Film spielt in einer Zwischenwelt. Der abgeschiedene Ort am Meer, der geheimnisvolle Wind in den Sommerbäumen, die wortkarge Barbara, die mit jedem Schweigen eindrucksvoller wird.
Barbara ist Ärztin und verliebt. Ihr Freund wohnt im Westen, die Mauer steht noch fest und unüberwindbar. Barbara hat Fluchtpläne, das Regime kann nicht mit ihr, sie schon garnicht mit ihm. Der Ort am Meer, die alte Klinik und der symphatische Kollege, der sich resigniert arrangiert, die abgestoßene, verwanzte, ihr zugewiesene Wohnung und ein junges Mädchen, das sehr unter Druck steht. Daraus ist die Geschichte gemacht und sie ist authentisch und greift nach dem Zuschauer. Nina Hoss ist dabei großartig und sie braucht nicht einmal etwas zu sagen, ihre einfache Präsenz ist umwerfend!
Ein Stern Abzug für das etwas melodramatische Ende, wie ich es empfand. Aber ansonsten: Gucken!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Timothy McVaughn am 23. Februar 2013
Format: DVD Verifizierter Kauf
DDR, Sommer 1980. Barbara (Nina Hoss) wird von der Berliner Charité, in ein Provinzkrankenhaus strafversetzt, nachdem sie einen Ausreiseantrag gestellt hat. Dort fängt ihr neuer Kollege Andre (Ronald Zehrfeld) an, sich für sie zu interessieren. Doch kann sie ihm trauen...

Eine ruhig gefilmte Charakterstudie von Christian Petzold, in seinem typischen Stil. Nina Hoss beeindruckt durch ihre Aura, die gleichzeitig große Stärke, sowie Verletzlichkeit ausdrückt. Auch die weiteren Darsteller, wie Ronald Zehrfeld oder Rainer Bock (als Stasi-Offizier Schütz), überzeugen mit ihren Leistungen.

Meine Wertung: 7 von 10
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