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Barack Obama - Der schwarze Kennedy
 
 

Barack Obama - Der schwarze Kennedy (Gebundene Ausgabe)

von Christoph von Marschall (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Orell Füssli Verlag; Auflage: 4. (14. Dezember 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3280061083
  • ISBN-13: 978-3280061084
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 298.434 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Barack Obama ist der Star dieses Wahlkampfs, er füllt Mehrzweckhallen und Sportstadien und löst wie kein anderer Begeisterung für einen Neuanfang in Amerika aus." (Der Spiegel)

"Stärker noch ordnet Christoph von Marschall Obama in die politische Landschaft ein und stellt auch die anderen Kandidaten vor. Seine Beschäftigung mit Obama greift tiefer, ist analytischer. (...)
Marschall sortiert die Details thematisch neu und arbeitet zum Beispiel die in Amerika nach wie vor heikle Rassenfrage heraus." (Handelsblatt)

"Spannend und informativ ist das Buch, weil es sich nicht allein auf die Person des Kandidaten beschränkt, sondern den Lesern zugleich den US-Wahlkampf, die politischen Machtverhältnisse und Abhängigkeiten sowie Obamas Gegenspieler vorstellt. Es liefert einen anschaulichen Einblick in die veränderte Bedeutung von Rasse und Religion im neuen Amerika." (Giessener Anzeiger)


Kurzbeschreibung

Martin Klingst in Die Zeit

Wer das Phänomen Barack Obama verstehen will, sollte Christoph von
Marschalls Analyse unbedingt lesen. Eindrucksvoll zeichnet der
Washington-Korrespondent des Berliner Tagesspiegels nach, warum Barack
Obama gerade jetzt so viele Amerikaner fasziniert und ihnen Hoffnung
macht auf einen Wandel des politischen Klimas und der Politik insgesamt.



Paul Anton Krüger in Süddeutsche Zeitung

Christoph von Marschall hat sich auf Spurensuche in Chicago gemacht.
Sein Buch profitiert davon, weil er feiner (als andere Obama-Biografien)
nachziselieren kann, wie stark diese Erfahrung nicht nur Obamas
Identitätsfindung als Schwarzer und als praktizierender Christ
beeinflusst hat, sondern bis heute seinen Politikstil prägt.



Peter Badenhop in Frankfurter Allgemeine Zeitung

Marschall hat Obama im Wahlkampf begleitet, mit ihm gesprochen. Einen
Versöhner, einen ,Mr. Feelgood nennt er den 46 Jahren alten Senator aus
Illinois und lässt keinen Zweifel daran, dass eine besondere Faszination
von ihm ausgeht.



Neue Zürcher Zeitung

Christoph von Marschalls analytisches Buch gefällt, weil er unter anderem Details liefert zum gesamten Bewerberfeld des Wahlkampfes und zur möglichen First Lady.



Georg Watzlawek im Handelsblatt

Stärker noch (als andere Obama-Biografien) ordnet Christoph von
Marschall Obama in die politische Landschaft ein und stellt auch die
anderen Kandidaten vor. Seine Beschäftigung mit Obama greift tiefer, ist
analytischer. (...) Marschall sortiert die Details thematisch neu und
arbeitet zum Beispiel die in Amerika nach wie vor heikle Rassenfrage
heraus.



Nicholas Kulish in International Herald Tribune

Christoph von Marschall darf für sich in Anspruch nehmen, den
Kennedy-Vergleich nach Europa importiert zu haben. Obama hat (dank
seines Lebenswegs) mehr interkulturelle und interkonfessionelle
Erfahrung als die anderen Präsidentschaftsbewerber, erläutert der
Washington-Korrespondent des Tagesspiegels.



Jochen Thies in Deutschlandradio

Ein flott geschriebenes Buch, das den Lebensweg von Obama mit einer
Fülle von Details nachzeichnet. Von Marschall hat die Bewerber im
Wahlkampf genau beobachtet. Sein Buch gewinnt an Aussagekraft auch
dadurch, dass er in seine Analysen immer wieder Reportageelemente
einstreut. Aber von Marschalls Stärke bleibt am Ende die Lageanalyse.



Nachrichtensender n-tv

Eine Biographie, zugleich ein Stimmungsbild aus dem amerikanischen
Wahlkampf und den USA kurz vor dem Abschied von Bush.



NZZ am Sonntag

Christoph von Marschall schildert differenziert, worauf es in den USA
ankommt, wenn ein Politiker ganz nach oben gelangen will. Sein Buch
erhellt den Werdegang Obamas und lässt die Faszination verständlich
werden, die von diesem Jungpolitiker ausgeht.



Produktbeschreibung

Ein Afroamerikaner geht bei den Demokraten ins Rennen um die Präsidentschaftskandidatur. Er wäre der erste Schwarze im Weissen Haus. Doch welche Positionen und Werte vertritt er? Was macht die Faszination dieses politischen Senkrechtstarters aus?

Barack Obama gilt als der "Kennedy seiner Generation": ein Hoffnungsträger, der einen neuen Stil einführt und die Schranken des Establishments niederreisst. Er ist der Versöhner, das Gegenprogramm zu George W. Bush. Er trat von Anfang an gegen den Irakkrieg ein, steht für den "amerikanischen Traum" und die liberalen Ziele sozialen Ausgleichs. Doch Obamas Programm ist vielen nicht konkret genug.

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Warum Barack Obama der "schwarze Kennedy" ist, 2. Februar 2009
Von Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
Schon Ende 2007 hat Christoph von Marschall mit "Barack Obama - Der schwarze Kennedy" eine fast prophetische Mischung aus Biografie und Wahlkampfbericht vorgelegt, ohne dass das Rennen überhaupt entschieden war. Von Marschalls Analysen bestachen dadurch, dass seine Vorhersagen und Vermutunngen fast vollständig eingetroffen sind. Bei der Lektüre hatte man das Gefühl der Autor hätte eines der aktuellsten Werke und nicht eines geschrieben, das im Grunde genommen längst nicht mehr aktuell sein sollte. Es ist also kein Wunder, dass von Marschalls Werk nun in stark überarbeiteter Fassung um einige Euro günstiger neu aufgelegt wurde, denn soviel Arbeit dürfte die Überarbeitung gar nicht gewesen sein. Der biografische Anteil des Buchs basiert weitgehend auf Obamas Autobiografie "Ein amerikanischer Traum" und dem Manifest "Hoffnung wagen", wobei sich der Autor zumindest die Mühe gemacht hat, den Text nicht wortgetreu abzuschreiben, sondern in Form einer eigenen Nacherzählung einfließen zu lassen und diese immer wieder zu ergänzen. Wer also eine vollständige Obama-Biografie sucht und dabei nicht auf Obamas Werke zurückgreifen will, ist bei Christoph von Marschall genau richtig.

Ungeachtet der Absicht des Autors, die Vorzüge des Präsidentschaftskandidaten Barack Obama hervorzuheben, enthüllt er zunächst, dass ein Sieg des Schwarzen "mit dem komischen Namen" anfangs noch keinesfalls vorhersehbar war und nicht alle Kennedys den Senator aus Illinois auf ihren Schild hoben, sondern sich auch um Hillary Clinton formierten. Mit seiner Rede vor dem Nominierungsparteitag 2004 war jedoch klar, es ist ein neuer Star geboren. Im Vergleich zu anderen Präsidentschaftsbewerbern verschaffte ihm das bereits einen gewissen Vorteil, während John McCain etwa nicht nur Vietnam-, sondern auch politischer Veteran war und Hillary Clintons Kampagne sie als ebenfalls sehr erfahrene Kandidatin pries, welche an die verklärte Präsidentschaft Bills anzuknüpfen hoffte. Und die Medien spielten dem Newcomer mit der Außenseiterrolle in die Hände, als sie ihn im Gegensatz zu seinen Konkurrenten ungleich schonender behandelten und nicht gleich in den politischen Sumpf zogen. Dieser Trend schien sich selbst nach Obamas großen Wahlerfolgen nicht mehr umzukehren und es bleib dabei, während Hillary Clinton zeitweise wegen ihrer scharfen Angriffe auf Obama wiederum kalter Wind ins Gesicht schlug.

Der Grundkonsens in Medien und Wählerschaft war ziemlich eindeutig, Bush musste weg und dieser Wandel sollte spürbar sein, die Erinnerung an ihn sollte getilgt werden. Ob dieser Wandel allerdings von Demokraten oder Republikanern ausgehen sollte, war schon weniger klar, denn die Wähler haben, so von Marschall "die rechte Ideologie verworfen, aber sie wollen keine linke Ideologie an ihrer Stelle. Sie wünschen Pragmatismus, politische Mäßigung und Vernunft." Es hätte die Stunde der blue dogs sein können, der Mitte-rechts-Demokraten, die mit ihren Programmen tief ins republikanische Wählerspektrum eindringen hätten können und John McCain, dessen Halt innerhalb der Partei ohnehin geschwächt war, hätte dem wenig entgegensetzen können. Bushs Versprechen, als mitfühlender Konservativer, die hohen Werte der Republikaner umzusetzen, ist gescheitert, denn wie Obama es in Hoffnung wagen formulierte, man würde sich wünschen, dass jene Potentanten, die gegen die anzüglichen Texte von Rap-Musik wettern, mit gleicher Vehemenz auch gegen Verarmung eintreten würden.

Säkularer, wenngleich auch unter Anwendung ähnlicher Methoden wie die republikanische Konkurrenz, setzte Obama auf ein populäres Wahlkampfmodell, dessen Events, wie die Veranstaltungen eines Wunderheilers wirkten. So sicher wie das Amen in die Kirche, war das "Yes we can!" ausschlaggebend für den Erfolg von Obamas Kampagne, er erreichte und berührte die Menschen. Durch geschickten Einsatz moderner Kommunikationsmittel wie SMS, E-Mail und Blogs gelang es Obama auch Jungwähler zu mobilisieren und sogar Politikverdrossene und gänzlich uninteressierte zu gewinnen. Mit Glück, Können und einer Fortführung der Kampagne könnte Obama 2012 schließlich eine erdrutschartige Wiederwahl gelingen, sollte er zudem bis dahin "spürbare" Veränderungen im Land erreichen. Dass er langfristig planen kann, ist kein Geheimnis und sollte es ihm tatsächlich gelingen, Mythos und Kult könnten 1:1 Eingang in die Geschichtsbücher finden, sofern der "Messias" nicht entzaubert wird.

Genau genommen hat der Change in der US-Innenpolitik bereits 2006 eingesetzt, als es zu einer neuerlichen demokratischen Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses kam und die "checks and balances" der Verfassung wieder ausreichen zu greifen begannen. Mit den Rücktritten von Donald Rumsfeld und Justizminister Gonzales erhielt Bush einen ersten Dämpfer verpasst, während weitere Untersuchungsausschüsse ins Leben gerufen wurden, damit der Präsident endgültig zur "lame duck" abgestempelt werden konnte.

Dem gegenüber stand 2008 Barack Obama, ein Afroamerikaner, dessen Karriere für sich genommen schon erstaunlich ist, wobei jedoch die Geschwindigkeit seines Aufstiegs (1996 ins Regionalparlament, 2004 Senator, 2008 Präsident) Beobachtern schlichtweg die Luft weg bleiben lässt. Denn im Gegensatz zu den Kennedys oder den Bushs ist Obama kein Angehöriger des "weißen Politikeradels". Mit seiner Wahl zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten sollte Obama endgültig bewiesen haben, dass er den 2004 um seine Person los getretenen Hype rechtfertigt, den seine Frau Michelle schon 2005 bei Obamas Angelobung als US-Senator mit den Worten "Ich hoffe nur, dass er irgendwann einmal etwas zustande bringt, das all dieses Interesse an ihm rechtfertigt" hinterfragt hat. Mit Michelle Obama haben die USA wieder einmal eine First Lady die nicht auf den Mund gefallen ist. Es ist, wie es Thomas Friedmann schon im April 2007 treffend formuliert hat: "Wann hat es das zuletzt gegeben, dass ein amerikanischer Politiker oder Präsident als Vorbild in der übrigen Welt galt? Das ist eine ganze Weile her. Es ist vielleicht das stärkste Argument, warum er Präsident werden sollte: Er hat das Potential, die kaputte Beziehung zwischen den USA und der übrigen Welt zu reparieren."

Fazit:
Weitgehend eine Kurzfassung von Obamas Biografie mit Details zum US-Präsidentschaftswahlkampf.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Preis-wert, 26. Dezember 2007
Meine Freunde in den USA schwaermen seit Monaten von Barack Obama, seiner Ausstrahlung, seinem Redetalent. Deshalb habe ich mir jetzt mal verschiedene deutsche Buecher ueber ihn angeschaut - und Besprechungen im Internet gelesen. Und ich muss sagen: Die liegen mit ihren Beurteilungen richtig. Das Buch von Christoph von Marschall bietet am meisten fuer's Geld. Es enthaelt viele Reportage-Beschreibungen von Obama-Auftritten und ist zugleich das analytischste. Die Schilderungen, wie seine Frau Michelle sich ueber ihn lustig macht, sind witzig. Und man lernt eine Menge ueber die Rolle, die Rasse und Religion im Wahlkampf spielen. 24 Euro sind eine Menge Geld. Aber in diesem Fall wuerde ich sagen, das Buch ist den Preis wert. Maria Dulebar, Freiburg
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen US-Wahlen zum Anfassen, 2. Februar 2008
Dieses Buch bettet Barack Obamas faszinierende Biografie in die komplizierten Abläufe eines Wahljahrs in den USA ein. Es ist damit eine große Hilfe beim Versuch, das aktuelle Präsidentschaftsrennen in den USA zu verstehen. Die Vorwahlen bekommen Kontur. Man versteht, wer da wie gegen wen kämpft. Umso spannender ist es, den Wettkampf zu verfolgen.
Noch eindrucksvoller ist die Schilderung des Lebenswegs von Obama. Marschall kann seine Sympathien für den Mann nicht verleugnen, und doch schildert er Obama immer wieder mit kritischer Distanz. Besonders spannend liest sich die Abwägung, wie zuverlässig Obamas eigene Auskünfte über seinen Lebensweg sind. Die meisten Bücher über ihn basieren ja auf Obamas eigenen Werken, voran "Dremas from my father". Hier merkt man, dass Marschall Historiker ist und sich auf Quellenkritik versteht. Der Leser erfährt mehr über die Brüche in Obamas Biografie als von Obama selbst.
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