Farbfilme von Edgar Wallace haben es generell schwer an die alten Schwarz-Weiß-Meisterwerke anzuknüpfen, dennoch verspricht der Klappentext einen spannenden Plot. Dieses Versprechen scheint zunächst eingelöst zu werden, doch mit der Zeit nutzt sich die gruselige Mördergestalt immer weiter ab, was vor allem an zwei Aspekten liegt. Zum einem am Tötungsvorgang, der mit der Zeit immer unglaubwürdiger verläuft und beim Zuschauer nach dem zweiten Mal regelrechte Lachanfälle zur Folge hat. Welches Opfer wehrt sich nicht gegen so einen Mörder, wenn es noch die Möglichkeit dazu hat? Aber hier starren alle gebannt auf den einen Ring. Zweitens nimmt die vor jedem Mord auftauchende Rotlichtlampe die Spannung heraus, da der Zuschauer so bereits im Vorfeld weiß, dass der Mörder nun wieder zuschlagen wird. Was hier vielleicht als spannunsförderndes Element gedacht war, erweist sich eher als spannungshemmend.
Ein genereller Schwachpunkt des Films ist die Titelmusik, die eher an einen Actionfilm denn an einen Krimi erinnert. Einziges Plus sind die Darsteller, die eine solide Leistung zeigen.
Da sich die zunächst interessant erscheinende Handlung zum Ende hin in immer verzwicktere Details verliert, wird der Grund für die ausschweifende Mordserie nicht ganz deutlich.
Alles in allem nur gute zwei Sterne.