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Eine Bande von Verrückten. Bekenntnisse eines Schundkünstlers
 
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Eine Bande von Verrückten. Bekenntnisse eines Schundkünstlers [Gebundene Ausgabe]

Philip K Dick
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 228 Seiten
  • ISBN-10: 3924848041
  • ISBN-13: 978-3924848040
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 15,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.237.657 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Philip K. Dick, der mit seinen zahlreichen Romanen weltweiten Ruhm erlangte, legt mit diesem Werk nicht nur den gelungenen Versuch vor, eine kalifornische Familiengeschichte eindringlich und gleichzeitig ungemein humorvoll darzustellen. Alltäglich beginnt die Geschichte, doch bald steigert sie sich zu einer Mischung aus Komik, einer Satire auf das kleinbürgerliche Kalifornien der 50er Jahre sowie einer tiefgreifenden Beziehungsgeschichte. Dem Leser fällt es bestimmt nicht schwer, sich mit der einen oder anderen Person zu identifizieren oder Teile seines eigenen Lebens wiederzufinden

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Philip K. Dick war einer der populärsten amerikanischen Science Fiction-Autoren und gilt heute sicher zu Recht zudem als einer der großen literarischen Visionäre seiner Zeit. Kein anderes Genre bot ihm die Möglichkeiten, die sich ihm in der SF eröffneten. Trotzdem versuchte Dick Zeit seines Lebens im Mainstream Fuß zu fassen - vergeblich. Nur wenige dieser Versuche fanden breitere Anerkennung; vielleicht war der Autor bereits zu sehr mit einem bestimmten Genre assoziiert. Bei dem hier zu besprechenden Werk handelt es sich um einen von Dicks berühmtesten Non-SF-Versuchen.

Schauplatz der Handlung ist das kleinbürgerliche, ländliche Kalifornien in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Jack Isidor, dessen Charakter Skurrilität und Naivität vereint, wird aufgrund seiner Unfähigkeit, auf eigenen Füßen zu stehen, von seiner Schwester Fay und deren Mann Charley zu sich aufs Land geholt. In der für Fays Geschmack viel zu ruhigen Idylle bahnt sich eine Beziehungstragödie an, als sie den frisch verheirateten Nat Anteil zu ihrem Liebhaber ausersieht. Aus wechselnden Erzählperspektiven wird die Geschichte verfolgt, die sich dramatisch zuspitzt und schließlich in eine Katastrophe mündet.

Dicks Roman besticht, anders als seine SF-Erzählungen, weniger durch verblüffende Einfälle oder eine rasante Haken schlagende Handlung. Was "Eine Bande von Verrückten" bemerkenswert macht, ist vor allem die unglaublich dichte, durch den öfteren Wechsel der Erzählerfigur noch um zusätzliche Perspektiven bereicherte Schilderung des Innenlebens der Charakter und ihrer vielschichtigen Beziehungen. Die wechselvolle Darstellungen von Obsession und Abgrund meistert der Autor bravurös. Die Frage, wer nun tatsächlich die Verrückten seien, lässt sich angesichts des Innenlebens der Charaktere nicht mehr eindeutig beantworten. Die jungenhafte Naivität Jacks verleit der Schwere der absehbaren Tragödie einen Haut von Komik; es handelt sich aber definitiv nicht um einen "ungeheuer humorvollen geschriebenen Roman", als welcher er auf der Rückseite des Einbands angepriesen wird. Fazit: So wenig originell sich die Handlung auch auf den ersten Blick anhören mag, wird man für das Lesen mit einer der intensivsten Charakterstudien belohnt, die diesen ersten Eindruck wieder wettmacht.

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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
"Dicks Science Fiction-Romane waren außergewöhnlich, seine Mainstream-Arbeiten waren es nicht", äußerte sich einmal etwas überspitzt einer von Dicks amerikanischen Verlegern. Wenngleich dies mehrheitlich zutrifft, so gibt es doch zwei Ausnahmen: "Puttering about in a small Land", sein bester Mainstream-Roman, und der vorliegende, "Confessions of a Crap Artist", zu deutsch "Eine Band von Verrückten".

Anders als in Dicks bekannten Science Fiction-Werken ("Ubik", "Die drei Stigmata des Palmer Eldritch" uvm.) gibt es wenig äußere Handlung, aber gewohnt detaillierte Charakterzeichnungen, die den Reiz dieser Studie einer Handvoll Personen im Kalifornien der 50er Jahre ausmachen. Der "Crap Artist" des Originaltitels ist der ewige große Junge Jack Isidore, der stets unberührt bleibt von den kleinen und großen emotionalen Katastrophen, die die Personen um ihn herum heimsuchen. Das mag nach Seifenoper klingen, aber Dick fühlt spürbar mit seinen Charakteren mit, eine Qualität, die ihn aus der Masse seiner Kollegen, speziell im SF-Sektor, heraushob. Hier ist eine seltene Gelegenheit, auch hierzulande den zeitgenössischen Autor P. K. Dick kennenzulernen, die manchem Leser sicherlich eine Umgewöhnung abverlangt, aber auch eine lohnende Herausforderung darstellt.

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Ungewöhnlich 10. Dezember 2011
Format:Broschiert
Hallo,
dieses Buch von P.K. Dick ist ungewöhnlich. Als alter Dick -Fan erwartet man SF Bücher und ich musste mich erst innerlich darauf einlassen, das er auch andere Bücher schreibt. Aber dann habe ich gemerkt, das er hier als Literaturschriftsteller stark unterschätzt wird. Klar, es dies Buch ist nicht zu vergleichen mit seinem vernetzten Universum der SF-Bücher, sondern es steht eigenständig für sich. Die Gesellschaftskritik ist fein ausgezeichnet mit viel Liebe zur Demontage und das Buch ist nichts für Fremdschämer.
Vielleicht liegt es daran, das ich nur vier und nicht fünf Sterne gegeben habe, weil ich schon zu viele Dick Bücher gelesen habe und nun denke, ich weiß wie "ein gefälligst ein ordentlicher P.K.Dick. auszusehen hätte".
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