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Nouvelle Vague, Gerald Toto Audio CD
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Vergreifen sich Nouvelle Vague nun an Heiligtümern des Punk und New Wave oder erweisen sie ihnen eine andere Form der Ehre? Konsensmusik ist das jedenfalls nicht, was dieses französische Projekt mit den Hymnen einer Generation auf seinem zweiten Album Bande Á Part veranstaltet. Worum es geht? Die beiden mehr in TripHop- und Fusion-Jazz-Kreisen bekannten Multiinstrumentalisten und Produzenten Marc Collin und Olivier haben sich auf Abwege begeben.

Als Nouvelle Vague, was auf englisch „New Wave“ oder portugiesisch „Bossa Nova“ heißt, transformiert das Duo seine Lieblingssongs der Spät-Siebziger und Früh-80er in eine Parallelwelt, in der Chansons, Bossa Nova, Latin oder Jazz den Rhythmus vorgeben. Dort wird natürlich nicht in Doc Martins mit einer Kanne Bier Pogo getanzt, das Sicherheitsnadel-Piercing bewundert oder in kollektive Schwarzkittel-Depressionen verfallen. Dort wird leichtbekleidet geschunkelt, elegant getanzt, Kaffee und coole Drinks geschlürft.

2004 war es, da nahmen Collin und Olivier mit einigen Gastsängerinnen (die die Songs gar nicht kannten, unglaublich!) das selbstbetiteltes Debütalbum Nouvelle Vague auf. Originale der Dead Kennedys, Joy Division, Undertones, Cure, Clash oder Sisters Of Mercy wurden darauf komplett auseinander genommen, um sie mit großem Respekt neu zu arrangieren. Das war mutig, frech, frivol, charmant, und so hinreißend, dass selbst Altpunks bei Konzerten ihren Spaß hatten. Am Rande kam es zum kleinen Ratespiel „Von-wem-ist-das-denn-nun-wieder?“.

Lässt sich dieses Konzept weiterführen? Wie auch bei Senor Coconut lautet die Antwort: JA! Auch in der zweiten Runde Bande Á Part treten Nouvelle Vague mit der gleichen Taktik an, aber nur fast. Collin und Libaux sind zu schlau, um eine gute Idee tot zu reiten. Wieder entführen sie Hymnen und Gassenhauer des Punk & Wave, um sie zu verzaubern, aber diesmal gehen sie mit den Originale noch lässiger um. Da entsteht bei „Dance With Me“ der Eindruck, die Lords Of The New Church stammen von der Seine. Zur Geisterstunde laden Nouvelle Vague in „The Killing Moon“ (Echo & The Bunnymen), „Human Fly” (Cramps) und besonders bei “Bela Lugosi’s Dead” von Bauhaus. Und dann ist da noch „Fade To Grey“ von Visage, das durch Ziehharmonika, Vogelgezwitscher, Wellenrauschen und seltsame Steel Drums eine ganz spezielle Verwandlung erfährt. Was für Metamorphosen bis zur bezaubernden Unkenntlichkeit! --Sven Niechziol

Kurzbeschreibung

Neues Album des französischen Überraschungserfolges NOUVELLE VAGUE mit außergewöhnlichen Interpretationen von New Wave- und Punk-Klassikern! Zwei Jahre nach ihrem selbstbetiteltem Debüt legen das französische Produzenten-Team MARC COLLIN und OLIVER LIBAUX auf ihrem kongenialen Feldzug der Konvertierung jugendbegleitender Punk- und New Wave-Klassiker in die ganz andere Welt des Bossa Nova, Latin und Kaffeehaus-Jazz nach und beweisen, dass hier keineswegs der gleiche Witz ein zweites Mal erzählt wird. Es ist vielmehr die konsequente Weiterentwicklung eines ohnehin begnadeten Konzeptes, welches Alt-Punks und Teenager gleichermaßen in ungeahnte Sphären versetzt. Einmal mehr entführen COLLIN und LIBAUX die Mauern des Punk & Wave um sie noch freizügiger einzukleiden: „Don’t Go“ von Yazoo bekommt einen Streichermantel, „Dancing With Myself“ (Billy Idol) wird zur Rockabilly-Hymne und New Orders Welthit „Blue Monday“ wird völlig ausgebremst. Der Geheimtip des Jahres!

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