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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
91 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Beginn eines Epos,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: .hack, Part 1: Infection (Videospiel)
Die folgende Rezension beruht auf der US Version, die deutsche Version dürfte keinerlei gravierende Änderungen durchlaufen haben, außer einer Übersetzung (Ich übernehme keinerlei Haftung für Dinge die in der deutschen Version anders sind!) .hack//Vol. 1 (Infection [US Name] oder Kansen Kakudai [JAP Name]) ist der erste Teil einer vierteiligen Rollenspielreihe, die von drei großen Leuten, die den Anime und Rollenspielfans vielleicht bekannt sein dürften: Yoshiyuki Sadamoto, der Charakterdesinger von Neon Genesis Evangelion Der Produzent des Spiels ist CyberConnect2 unter dem Auftrag von Bandai. Dieses Spie ist der Auftakt eines gewaltigen Epos. Die Story der Spiele spielt 6 Monate nach Ende des Prologs .hack//SIGN, einer Animeseire die derzeit nur in Japan und in den USA draußen ist, die Vorkenntnisse dieses Prologs ist eigentlich nicht erforderlich um das Spiel zu genießen, da sich der Prolog um andere Helden dreht und eine andere Sichtweise der Geschichte darstellt. Doch man wird vielerlei Anspielungen darauf nicht entdecken können, wenn man den Prolog nicht kennt. Die Geschichte dreht sich um den Spieler, der den Nicknamen Kite trägt. Von seinem Freund Yasuhiko alias Orca wurde Kite überzeugt dem Online Rollenspiel "The World" beizutreten, was er auch prompt gemacht hat. Nach einer Erklärung von Orca hat Kite die Grundzüge der Steuerung verstanden und zieht mit Orca los um seinen Level zu erhöhen. Nachdem sie am Ort angekommen sind sehen die beiden wie jemand mit einem roten Stab ein junges Mädchen jagt, beide wundern sich. Als sie schließlich aufs Feld zurück gehen wollten fanden sie sich auf einem komischen Feld wieder und das Mädchen erschien und übergab Orca ein Buch, was die Macht der Zerstörung und der Erlösung beinhaltet. Schließlich erschien das Ding, was das Mädchen gejagt hat wieder und griff beide an. Orca versuchte es aufzuhalten doch all seine Angriffe schlugen fehl und das Ding tötete Orca. Schließlich wollte es Kite töten, doch aus heiterem Himmel fiel ein Stab herunter und Kite wurde heraus teleportiert. Am nächsten Tag wollte Kite mit Yasuhiko über diese Ereignisse sprechen, doch er war nicht zu erriechen. Schließlich erfuhr er das Yasuhiko in einem Koma lag, Kite beschloss nun die Ursache dafür herauszufinden.... .hack ist ein Multimediaprojekt von Bandai was sich über verschiedene Medien verteilt. Der Prolog, der eigentlich nicht wirklich den Beginn von allem darstellt ist eine 26-teilige Animeseire namens .hack//SIGN.. die 4 Spiele auf der Playstation 2 die den Hauptteil erzählen. Die Nachfolgeserie .hack//Tasogare no Udewa Densetsu (Legende des Armbands der Dämmerung) welches nach den Spielen spielt, eine gleichnamige Mangareihe die auch der Nachfolger ist und einige Novellen die vor .hack//SIGN spielen, leider sind viele dieser Dinge nur in Japan erschienen und kommen nur langsam nach Westen. Diese Dinge sind eigentlich nicht notwendig um die Geschichte der Spiele zu verstehen, aber sie vertiefen die Gesamtatmosphäre der Reihe und ziehen einen noch tiefer in das Mysterium .hack ein. Spielestechnisch handelt es sich um eine Online Rollenspiel Simulation. Das Spiel gliedert sich in zwei Dinge: 1. Den Desktop, wo man die Mails liest die man von Leuten geschickt bekommen hat, die man im Spiel getroffen hat und wo man sich die neuesten Nachrichten aus der realen Welt durchlesen kann. 2. The World, wo man im Forum Beiträge lesen kann und sich ins Spiel einloggen kann und dann im Spiel (.hack) das Spiel (The World) spielen kann. Das Spiel selber ist ein gutes Action RPG, welches mit einem Zufallsgenerator für Felder und Dungeons (Verließe) ausgestattet ist. Durch die Eingabe von 3 Stichwörtern wird ein Feld kreiert, wo sich die Monster und die Gegenstände pro Besuch ändern. Im laufe des Spiels findet man neue Stichwörter und so hat man anschließend eine riesige Auswahl an Orten die man besuchen kann. Die wichtigsten Orte die Storyrelevant sind, werden natürlich in einer speziellen Liste gespeichert, damit man diese ja nicht vergessen kann. Die grafische Gestaltung lässt sich durchaus sehen und ich finde das sie sehr gut gemacht wurde, natürlich kann man diese nicht mit den heutigen Standards vergleichen, denn die technische Entwicklung schreitet immer weiter voran. Jedoch gibt es auf den Feldern, verschiedene Wettereffekte und Tageszeiten. Die Zwischensequenzen, die in Spielgrafik sind, sind unglaublich spektakulär und ein Albtraum für jeden der grelle Blitze und schnelle konfuse Bilder nicht verträgt. Die musikalische Umgebung ist auch auf einem sehr guten Stand, die Musik ist meiner Meinung nach sehr passend und sehr ungewöhnlich. Nun zur großen Besonderheit des Spiels. Es gibt eine Bilinguale Sprachausgabe, Japanisch und Englisch, die man jederzeit umstellen kann. Ansonsten ist der Ton recht passabel gemacht worden. Storytechnisch ist dieses Spiel der Auftakt, also darf man sich auf einige Überraschungen gefasst machen. Die gesamte Story ist sehr verwirrend und sehr Konfus, es gibt massig Anspielungen auf verschiedene Kulturelemente und Religionen, auch ein paar Anspielungen auf die Nibelungen Saga lassen sich finden, der Vorspann ist übrigens komplett in deutsch, wobei sich die japanische Sprachversion um einiges deutlicher und natürlicher anhört als die US Sprachversion. Alles in allem kann ich nur sagen dass, das Spiel sehr Innovativ ist, eine wunderschöne Geschichte besitzt und einfach nur süchtig macht. Doch nun zu den negativen Punkten. Der einzige negative, für manche aber vielleicht positive Punkt ist die Spielzeit. Das Spiel ist sehr kurz, wenn man nur dem Handlungsstrang folgt. Man spielt dann ca. 17 Stunden, doch mit den Nebenaufgaben und den Extras kann man sogar eine Spielzeit von 26 oder mehr Stunden erreichen, alles eine Frage der Ansicht aber trotzdem ist dies im Vergleich zu anderen Rollenspielen der größte Kritikpunkt unter Rollenspielfans. Mit dem Spiel kommt ebenfalls eine DVD mit dem Anime .hack//Liminality, das die Geschehnisse die sich in der realen Welt ereignen aus der Perspektive der realen Welt darstellt. Das Spiel und das Anime laufen mehr oder weniger Parallel. In jedem weitern Teil ist auch eine DVD mit .hack//Liminality enthalten. Endgültiges Fazit: Dieses Spiel ist etwas für Rollenspielfans die nicht nur eine Geschichte vorgesetzt bekommen wollen, sondern sich auch selber Gedanken machen wollen, selber eigene Interpretationen von verschiedenen Ereignissen erarbeiten wollen gedacht. Denn nicht wie viele andere Rollenspiele ist die Geschichte da und man fühlt und spielt den Leidensweg der verschiedene Charaktere nach, sondern fühlt, spielt und muss versuchen den Leidensweg der Charaktere zu verstehen. Denn viele Fragen werden noch offen sein...... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Böse Infektion,
Von denjuandemarco (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: .hack, Part 1: Infection (Videospiel)
Ausgehungert wie eh und je, was die Veröffentlichung europäischer Rollenspiele angeht, nahm ich im Jahr 2004 mehr oder weniger freudig erregt Notiz von einem seltsamen RPG mit noch seltsameren Namen: @hack.//infection lautete dieser und was noch weiter verwunderlich war: es stand zudem Part 1 dahinter. Messerscharf schloss ich daraus, dass beabsichtigt wurde, in der Folgezeit weitere Teile zu veröffentlichen und richtig: tatsächlich sind es letztlich deren vier. Erschienen ausschließlich für die Playstation 2. Und dies in sensationell kurzen Intervallen hintereinander, um genauer zu sein geradezu quartalsmäßig erschienen diese kaum zu glauben aber wahr als lupenreine europäische Pal-Version in unseren Breitengraden, als da wären:@hack//infection @hack//mutation @hack//outbreak @hack//quarantine Wahrlich nichts zu meckern gab es somit bezüglich meines unersättlichen Heißhungers auf RPG-Frischfleisch. Online, Offline oder was denn nun?? Ein weiteres Novum auf dem Konsolenmarkt: wir haben es im vorliegenden Fall mit einem simulierten MMORPG zu tun, was im Klartext bedeutet, dass wir uns generell im Offline-Modus befinden, aber so tun, als ob wir uns auf einem Online-Server austoben würden. Ist die Verwirrung perfekt? Sehr schön. Hintergrund des Ganzen ist eine (typisch japanische!) TV-Serie @hack//sign im Manga-Stil, doch dies nur als Information am Rande. Noch einmal zur Klarstellung: wir spielen in der gesamten @hack-Serie ausschließlich offline! Keine weiteren Fragen? Sehr schön. Weiter gehts. Zu Beginn des Abenteuers kreieren wir unseren Charakter bzw. registrieren wir uns als Benutzer in der großen weiten Welt von The World. Kurz darauf erblicken wir eine Oberfläche, die zweifelsohne einem Desktop sehr ähnlich ist und können dort sowohl Web News lesen als auch Mails empfangen. Gerade zu Beginn des Spiels stoßen wir auf unzählige brandneue Infos oder auch solche, die uns zunächst ein Fragezeichen nach dem anderen auf die Stirn jagen, aber keine Angst: letztlich werden wir sehr behutsam in die uns doch sehr unbekannte Materie eingeführt. Nicht zuletzt unter dem Menüpunkt Board, was im Grunde nichts anderes als ein Forum für alle Mitspieler (wohlgemerkt: diese werden alle vom Spiel fingiert!) darstellt, erhalten wir eine Unmenge an unterschiedlichen Themen und auch den ein oder anderen nützlichen Hinweis. Fühlen wir uns fit genug, begeben wir uns zum Login, um The World nun endlich betreten zu dürfen. Orientierungsprobleme? Eher nicht, denn trotz des unbekannten Terrains fühlen wir uns praktisch vom Start weg gut aufgehoben: Schritt für Schritt klicken wir uns kurz nach dem erstmaligen Betreten der Welt von einem Screen zum nächsten, decken uns mit Gegenständen und natürlich auch der (anfangs spärlichen) Ausrüstung ein und geben am sogenannten Chaos-Tor herzklopfend das erste Schlüsselwort ein, um in ein Kampfgebiet zu gelangen. Die zahlreichen Menüpunkte (Statusbildschirm, Inventar, Fähigkeiten, Waffen etc.) sind übersichtlich angelegt, hier werden wir keine längere Eingewöhnungsphase brauchen. Im Grunde sind wir selber überrascht, wie schnell wir uns sicher fühlen und darauf brennen, dem erstbesten Feind ordentlich einen überzubraten, nun denn! Selbstverständlich sind zunächst nur sehr wenige Orte begehbar, erst im Laufe der Zeit erschließen sich neue Gebiete. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, sein Unwesen später auch auf anderen Servern zu treiben, doch das würde jetzt an dieser Stelle ausufern, nur soviel: Platz gibt es jede Menge! So solls sein. Quo vadis? Im Grunde ziemlich egal: Hauptsache, rein in The World, ab per Warp-Funktion ins unbekannte Terrain und hinein ins erste Dungeon, was wir erblicken. Ein solches lässt dann auch in der Tat nicht lange auf sich warten und es dauert nicht lange und wir haben den ersten Feindkontakt. A und O eines Rollenspiels ist natürlich der elementar wichtige Zugewinn an Erfahrungspunkten, denn nur mit diesen werden wir plus unsere Mitstreiter (es entwickelt sich im Laufe der Zeit eine schlagkräftige Truppe bestehend aus teils sehr unterschiedlichen Protagonisten) immer stärker und stärker und stärker. Eigentlich überflüssig zu erwähnen, dass das Aufleveln und Perfektionieren unserer Fertigkeiten unser Hauptanliegen bei den teilweise sehr langen Erkundungstouren darstellt. Womit wir auch schon bei dem ersten entscheidenden Punkt angekommen sein dürften, welcher die Videospielgemeinde sicherlich sehr schnell in zwei Lager spalten dürfte: einerseits lockt das sehr ungewöhnliche Spielprinzip und die Jagd auf Monster inklusive der Erfahrungspunkte in Verbindung mit den wirklich interessanten Charakteren ungemein und kann eventuell einen starken Suchtfaktor auslösen, andererseits kann das Prozedere für eine Vielzahl von uns auf Dauer sehr ermüdend wirken. Denn klar ist, dass ein besonders hoher Abwechslungsreichtum ganz sicher nicht die Stärke dieses RPGs ist. So liebevoll uns die Figuren in teils interessanten Dialogen dargestellt werden, so massig die unterschiedlichsten Infos auch auf uns einprasseln, so dröge gestaltet sich das Niedermetzeln, Ausweichen, Wegrennen und erneut Niedermetzeln spätestens in dem 78.Dungeon. Zudem unterscheiden sich die Gebiete zunächst nur unmerklich, in den Städten ist nicht sonderlich viel los, teilweise wirken diese recht leblos und die Dungeons selber ähneln sich extrem und dies sowohl in punkto Design als auch hinsichtlich der Vorgehensweise. Spielerische Längen sind somit vorprogrammiert, macht Euch darauf gefasst, zwischendurch immer wieder einmal ein bis zwei Stunden einfach nur die Feinde totzuschlagen, um dann das Weite zu suchen und eine neue Gegend abzugrasen, in der wir sehr richtig, ganz genau! erneut ein Dungeon ausfindig machen, in welchem es Gegner zu vertrimmen gilt. Wem das nicht schmeckt oder jetzt schon merkt, dass dies möglicherweise nicht unbedingt sein Ding ist: Finger weg! Vorab kann ich Euch sagen, dass das Gameplay in allen vier Teilen dieser @hack-Serie praktisch identisch ist. Liebt es und lasst Euch begeistern oder winkt lieber gleich zu Beginn schnell ab, viel dazwischen dürfte es an Reaktionen schätzungsweise nicht geben. Von einer Polarisierung zu sprechen, ist in diesem Fall daher sicher nicht verkehrt. Live or let die Gnade vor recht? Nein, ganz sicher nicht. Hier bei @hack//infection wird gnadenlos alles niedergeknüppelt, was auch nur im Ansatz den Anschein erwecken mag, fette Beute zu sein oder zumindest ein paar nette Erfahrungspunkte zu bringen imstande ist. Sonderlich komplex laufen die Kämpfe dabei nicht ab, taktische Überlegungen mögen im Vorfeld erwünscht sein, insbesondere was die Zusammensetzung der Heldentruppe angeht, doch kommt es zum Fight, wird es: hektisch, unübersichtlich und zuweilen chaotisch. Netter ausgedrückt könnte man das Ganze dann auch als actionreich bezeichnen. Fakt ist, dass ab und an die Übersicht schnell verloren gehen mag, zu sehr durcheinander, zu bunt und zu schnell sausen die Hitpoints aller Beteiligten runter. Oft ist ein Heilen auf Verdacht anzuraten und nicht selten ist innerhalb weniger Sekunden dann auch schon alles vorbei. Daran ändern auch die grundsätzlich möglichen Individualeinstellungen für jedes Gruppenmitglied nichts, aber immerhin gibt es sie: die Möglichkeit, eher vorsichtig und defensiv oder doch eher mit Brachialgewalt zu Werke zu gehen, nicht zu vergessen die nützlichen Angriffs-, Verteidigungs-, Status- und Heilzauber. In Kombination mit besonderen Spezialfähigkeiten und Sondereffekten manch einer Waffe lassen sich zahlreiche weitere Attacken ausführen, doch eine Auflistung würde nun zu weit führen, denke ich. Bei all diesem Tohuwabohu darf eines aber nicht vergessen werden: worum geht es hier eigentlich? Kampf dem bösen Virus Holland ist in Not oder besser gesagt, hat sich ein bitterböser hundsgemeiner Virus ins System eingeschlichen, welches beharrlich von uns bekämpft werden muss, soll der Super-Gau verhindert werden. Angefangen hat eigentlich alles damit, dass unser Freund in ein tiefes Koma gefallen ist, ansonsten wäre uns die gesamte Problematik aller Voraussicht nach ziemlich schnuppe gewesen. In der Cyberwelt, in die wir uns begeben, um unseren Kumpel zu retten, treffen wir auf missgebildete Kreaturen, es verdichten sich zudem die Anzeichen, dass das Ausmaß der Virusinfektion immer schlimmer wird. Wir machen uns auf die Suche nach wichtigen Schlüsselwörtern, um immer tiefer vordringen zu können und räumen sämtliche Feinde aus dem Weg, um die Katastrophe eindämmen zu können. Doch trotz vielversprechender bzw. beachtlicher Erfolge bereits in der Anfangsphase scheinen wir einfach nicht weiter vorankommen zu können, als wahrer Held verzweifeln wir natürlich trotzdem nicht und dies trotz einiger nicht immer leicht zu verstehender Veränderungen in unserem unmittelbaren Umfeld. Wo bin ich? Zusätzlich erschwert (aber dadurch erst recht interessant!) wird uns das Abenteuer durch die Tatsache, dass wir uns auf zwei verschiedenen Ebenen zu befinden scheinen, nämlich einerseits in der virtuellen Cyberwelt von The World und dann wiederum auf dem Desktop unseres PCs, wo unentwegt neue Infos den Weg zu uns finden, regelmäßig darauf... Lesen Sie weiter... › Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Das Spiel der vergebenen Chancen,
Von
Rezension bezieht sich auf: .hack, Part 1: Infection (Videospiel)
Hack vol. I hatte die Grundlagen, um zu DEM Hit des Jahres werden zu können. Endlich mal eine Story zu einem Rollenspiel, die wirklich grundlegend neu ist. Nicht die üblichen 08/15 Geschichten, die man in außerordentlich ähnlicher Abwandlung schon dutzendfach gesehen hat.Hier wird ein Onlinerollenspiel offline simuliert. Und das in einer Art und Weise, die den realen Spieler durchaus glauben lässt, gerade online mit anderen Charakteren zu kommunizieren. Dieses Feeling, diese einzigartige Atmosphäre findet man in vergleichbarer Intensität bei keinem anderen Rollenspiel, nein, nicht mal bei irgendeinem anderen Offline Videospiel. 5 Sterne für die Handlung und Atmosphäre sind ein Muss. Leider, leider ist das eigentliche Herzstück des Spiels, das simulierte Onlinerollenspiel, weit weniger einfallsreich. Hinter der grandiosen Rahmenhandlung und der vortrefflichen Idee verbirgt doch nämlich letztlich doch nur ein vergleichsweise einfaches Spiel. Ein Spiel, das der Handlung und Rahmengeschichte einfach nicht würdig ist. Selten wurde in den letzen Jahren eine innovative Grundidee entwickelt. Diese hier möchte ich als innovativ bezeichnen. Die Umsetzung ist es wie bereits angesprochen leider nicht. Ja, die Geschichte wird doch recht spannend vorgetragen, und man kann auch in dieses Spiel „eintauchen" - aber es hätte der Überflieger, die neue Genrereferenz werden können - und letztenendes wurde es nur ein äußerst mittelprächtiges Rollenspiel - wenngleich eines mit wirklich anderer Grundidee. Durch die letztlich doch wenig überzeugende Umsetzung sind 3 Sterne leider alles, was ich dem Spiel geben kann. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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