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Band of Brothers [VHS]
 
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Band of Brothers [VHS]

Videokassette
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (240 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.




Produktinformation

  • Sprache: Niederländisch, Englisch, Französisch, Deutsch
  • Anzahl Disks: 6
  • Produktionsjahr: 2001
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (240 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00006C7G9


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Kundenrezensionen

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104 von 114 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erstklassig aber gekürzt 17. Februar 2004
Format:DVD
Zunächst einmal ein Kommentar zu all den Rezensenten, die darüber jammern, daß die Deutschen nicht "ausreichend" portraitiert werden: dies ist eine amerikanische Produktion und sie handelt von den Ereignissen die eine amerikanische Kompanie von der Invasion in Frankreich bis zur Besatzung Deutschlands durchläuft. Niemand, der an der Produktion beteiligt war hat jemals behauptet, daß BoB ein "ausgewogenes" Bild des Zweiten Weltkriegs liefern wird. Es ist die Geschichte der Easy-Kompanie. Nicht mehr und nicht weniger.

Außerdem: wäre es nicht viel eher eine Aufgabe eines hiesigen Regisseurs und einer deutschen Produktion die "andere" (deutsche) Seite darzustellen? Da tut sich aber halt nichts. Bernhard Wicki's "Die Brücke" war vielleicht der letzte bedeutende Kriegsfilm, der hierzulande produziert wurde, und das ist mittlerweile 50 Jahre her. Man hat es den Amerikanern überlassen, diese Thematik zu besetzen und da wundert es mich nun wirklich nicht, daß sie die Dinge eben eher aus ihrer Sichtweise beschreiben.

Nun zu etwas weitaus Ärgerlicherem:

Eigentlich würde ich diesem Titel 5-Sterne vergeben, aber leider weißt die deutsche Fassung Kürzungen auf, die vor allem dann auffallen, wenn man gerade die Gelegenheit hatte auf Premiere die ungekürzte Version zu sehen.

Es ist mir unerklärlich, was sich eine wie auch immer geartete Zensurbehörde dabei denkt aus einem DVD-Release eigenmächtig und ohne irgendeinen Hinweis Szenen herauszuschneiden. Ich glaube so etwas kommt tatsächlich nur bei uns vor.

Es ist sicher unnötig, Darstellungen mit übertiebener Grausamkeit zu zeigen (so wurde aus dem "Carentan"-Teil jene Szene herausgeschnitten in der ein gestrauchelter Deutscher Soldat von seinem eigenen Panzer überrollt wird) -- andererseits sind sie eben Bestandteil eines Krieges und daher auch Gegenstand einer realistischen Beschreibung des gleichen -- und wer weiß, was die selbsterklärten Tugendwächter noch alles herausgeschnippelt haben. Vor allem: Warum bei einer DVD? Um die lieben Kleinen zu schützen? Die sollte man solches Material ohnehin nicht anschauen lassen und was ist besser dazu geeignet es von ihnen fernzuhalten, als eine DVD? Zum Vergleich: Die ungekürzte (Premiere) Fassung lief zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr.

Ich empfinde diese Kürzungen als eine Bevormundung und Zumutung und ein großes Ärgernis in einem ansonsten wirklich hervorragenden Paket

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67 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von M. Thoene
Format:DVD
Als ein hervorragender und gar nicht mal extrem amerikanischer (Anti-)Kriegsfilm kann "Band of Brothers" bezeichnet werden.

Vorgelegt wird eine schöne, relativ edle Metallbox mit 10 Folgen eben jener Miniserie auf 6 DVDs, die eigentlich aber als überlanger Film zu bezeichnen sind; die Geschichte beschreibt die wahren Erlebnisse der Soldaten der Easy Company der 101st Airborne Division von der Ausbildung zum Fallschirmjäger über den Absprung hinter den deutschen Linien am D-Day über die "Operation Market Garden" in Holland, die Ardennenoffensive in Belgien und schließlich das Kriegsende in Deutschland, bei dem die Easy Company sogar Hitlers Kehlsteinhaus okkupieren dürfen. Hier findet sich allerdings eine kleine historische Ungenauigkeit, denn eben dieses von Martin Bormann 1938 in Auftrag gegebene "Teehaus" hoch in den Berchtesgadener Alpen haben die Franzosen als erstes betreten dürfen. Da die Serie aber auf den Erinnerungen der echten Easy-Veteranen basiert und dort oben offenbar keine Franzosen aufzufinden waren, geht diese Ungenauigkeit in Ordnung.

Filmtechnisch ist das von Tom Hanks und Steven Spielberg produzierte Werk an "Saving Private Ryan" angelehnt, gleicht dessen inhaltliche Schwächen wie z.B. überzogenen Patriotismus durch eine realistische Darstellung der Kämpfe und die Fokussierung auf die Psyche der Soldaten aus und übertrifft "Ryan" bei weitem, wobei insbesondere die Ausmaße der Szenarien höchst beeindruckend sind. Ein weiterer Vorteil ist, daß beinahe nur unbekannte -aber dennoch herausragende- Schauspieler gecastet wurden, was die Soldaten als Gruppe noch deutlicher herausstellt.

Die absoluten Highlights der Serie sind für mich die Folgen 6 und 7, "Bastogne" und "The Breaking Point". Beide Folgen handeln von der Ardennenoffensive im Dezember 1944 bzw. Januar 1945 und zeigen den Kampf der eingekesselten Easy Company in den Wäldern Belgiens gegen die Deutschen, die durch diese massive Offensive das komplette Kriegsgeschehen zu ihren Gunsten drehen wollten.

Die Darstellung der Kriegsszenen ist dabei eine Klasse für sich und mir fällt auf Anhieb kein ander Film ein, der die Bezeichnung "Antikriegsfilm" mehr verdient hätte.

Weiterhin ist positiv zu vermerken, daß die Deutschen nicht per sé als marodierende Nazi-Monster dargestellt werden, nein, vielmehr werden die Wehrmachtssoldaten am Ende in Folge 10 auf eine Stufe mit den Amerikanern gesetzt, als ein deutscher General eine Ansprache hält, die von einem GI übersetzt wird; daraufhin realisieren die Amerikaner, daß beide Seiten (auch die Mehrheit der Deutschen) nicht kämpfen wollten, sondern mußten und daß die Deutschen zum großen Teil auch nur ganz normale Soldaten waren, was beeindruckend von den echten Veteranen auf der Bonus-DVD geschildert wird.

Zur Darstellung des Verhaltens der deutschen Truppen, das hier oft bemängelt wird:
Diese Darstellung ist nicht falsch; nimmt man den Angriff auf die Artilleriestellung bei Brécourt Manor (Folge 2) als Beispiel, so lässt sich in verschiedenen Geschichtsbüchern nachlesen, dass dieser Angriff tatsächlich so passiert ist; die Deutschen waren schlicht und ergreifend vollkommen verwirrt, weil es ein Überraschungsangriff war, auf den sie nicht vorbereitet waren. Auch der Angriff auf Carentan in Folge3 ist so geschehen, denn die Waffen-SS war zahlenmäßig unterlegen und war von der Führung in der Tat nur zum leichten Widerstand beordert, da Verstärkung in Form von Panzern und zusätzlicher Infanterie unterwegs war, die Carentan von vornherein zurückerobern sollten.

Die viel kritisierte Szene in Folge 5, bei dem Richard Winters "aus der Hüfte" schießt, ist ebenfalls laut seinen eigenen ("Beyond Band of Brothers") und auch anderen, unabhängigeren Berichten so geschehen, weil die Deutschen taktisch äußerst unklug und fast ohne Deckung positioniert waren, sodass "Easy" aus einer strategisch höchst vorteilhaften Position trotz Unterzahl ein Hasenschießen veranstalten konnte, wobei auch noch Artillerie-Unterstützung dazu kam.

So, damit nicht genug:

Die 6. DVD enthält sehr viel schönes Bonusmaterial wie z.B. eine Original-Dokumentation, die leider im Guido Knopp-Hobby-Historiker-Stil gehalten ist, bei der Interviews mit den "richtigen" Easy Company-Männern im Vordergrund stehen.

Beim Schauen der Dokumentation merkt man deutlich, daß die Folgen der Serie auf den Erzählungen der Männer beruhen, auch ein schönes Making-Of ist dabei.

Weiterhin ist äußerst positiv zu vermerken, dass der sonst für amerikanische Produktionen so typische Pathos/Patriotismus völlig ausgeblendet wird; es laufen keine Amerikaner mit wehenden Flaggen ins MG-Kreuzfeuer und sterben den ultimativen Heldentod, keiner haucht mit seinen letzten Worten aus, dass er froh ist, für sein Land zu sterben; Respekt, das hätte ich als bekennender Kritiker amerikanischer (Anti)-Kriegsfilme dem Produzentenduo Hanks/Spielberg nicht zugetraut, die mit "Saving Private Ryan" technisch großartige Arbeit leisteten, sich aber schlussendlich in Floskeln und Pathos verloren.

Sogar als Kriegsverbrecher werden in dieser Serie zwei amerikanische Soldaten teilweise dargestellt (Capt. Speirs, Cpl. Liebgott).

Also wie gesagt, wer einen guten Kriegsfilm sehen will, schaue sich "Band of Brothers" an, denn eine authentischere, unvoreingenommenere Nachzeichnung des Zweiten Weltkriegs aus amerikanischer Sicht habe ich bisher noch nicht gesehen.

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121 von 138 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich bin tief beeindruckt ! 26. Oktober 2006
Format:DVD
Gleich vorab - noch nie hat mich ein Film so beeindruckt, wie diese Produktion. Er hat meine Sichtweise über die

Rolle der amerikanischen Soldaten bei der Invasion und der Eroberung Deutschlands völlig verändert.

War doch bisher die gängige Meinung, die Amerikaner wären hier mal eben so in der Normandie gelandet und

hätten dank drückender Materialüberlegenheit die Deutschen mal kurz weggeputzt. Hier wird gezeigt, dass die

amerikanischen Soldaten genauso leiden mussten, wie ihre deutschen Gegner und unter großen Verlusten und

unter oft grauenhaften Umständen die Hauptlast der Befreiung Europas von der Nazi-Besatzung trugen.

Die Mehrzahl der bisherigen Bewertungen teilt meine eigene Einschätzung. Die wenigen negativen Urteile führen

entweder von einem völligen Missverständnis bzgl. der Intention der Serie oder von einer amerikafeindlichen

Einstellung her.

Was will diese Filmserie sein ?

Sie ist keine Gesamtschau der Kriegsführung der Amerikaner in Europa, sondern eine reportagehafte Schilderung

des Einsatzes einer bestimmten Fallschirmjägereinheit vom D-Day bis zum V-Day. Der Blickwinkel wird durch

die persönlichen Erlebnisse der Beteiligten bestimmt, die am Beginn jeder Folge und auf der Bonus-DVD zu

Wort kommen. Die Ereignisse wirken durch die persönliche Begegnung mit den ehemaligen Soldaten der Easy-Company

authentisch und sind es auch, von einigen kleinen historischen und sachlichen Ungenauigkeiten abgesehen,

die bei der Beurteilung der Serie aber keine Rolle spielen.

Der Vorwurf, die Deutschen seien als dumm, ungeschickt oder gar blutrünstige Monster geschildert, trifft daher

ins Leere. Denn erstens kann ich eine solche Tendenz in diesem Film nirgends entdecken und zweitens ist

das Gezeigte eben das, was die Beteiligten wirklich so erlebt haben, also mit Recht subjektiv.

Die Deutschen machen es den Amerikanern nun auch wirklich nicht leicht. Wer die Episoden um die Ardennen-

Offensive gesehen hat, der weiß, dass den Amerikanern hier wirklich nichts erspart worden ist. Wenn man unter

von Artilleriebeschuss explodierenden Bäumen verreckt oder ein Bein verliert, dann spielt es keine Rolle ob dies

in Russland, Frankreich, Belgien oder sonstwo geschieht. Das Leiden bleibt gleich.

Dass die amerikanischen Soldaten als "coole" Helden glorifiziert werden, das trifft nun auf diese Serie am Aller-

wenigsten zu. Dick Winters, Carwood Lipton oder Eugene Rowie sind in diesem Sinne so ziemlich die "uncoolsten"

Soldatenfiguren, die ich bisher kennen gelernt habe. Keiner von ihnen spielt den Helden, gibt blöde Sprüche

von sich, sondern sie sind Prototypen des nachdenklichen Soldaten, dessen Gewissen vom Krieg belastet wird,

und dessen Seele von ihm zerstört wurde. Das ist die Hauptbotschaft der Serie und die treffendste dazu !

Die beiden Schlachten, welche die Deutschen schlecht aussehen lassen sind beide genau so geschehen.

Die Artillerieeinheit wurde tatsächlich von einer kleinen Gruppe komplett vernichtet und die SS-Einheit, die im

Schlaf überrascht wurde, ist tatsächlich in Panik geflüchtet, was ja auch verständlich ist.

Auf der anderen Seite müssen sich die Amerikaner vor der Fallschirmjäger-Eliteeinheit der Deutschen in Holland

kläglich zurückziehen und auch die Eroberung von Foy ist kein Spaziergang.

Dass die einzelnen Soldaten oft scheinbar blöde Sprüche von sich geben ist eine allgemeine Tatsache, die in

allen Kampfeinheiten als Überspielen der eigenen Angst üblich ist. Man kann dieses Verhalten auch im herausragenden

deutschen Kriegsfilm "Das Boot" beobachten und es entspricht der historischen Wahrheit.

Die Charaktereigenschaften des Lt.Speirs sind von vielen Seiten so verbürgt. Er war ein völlig durchgeknallter

Zyniker, der wohl ein Kriegsverbrecher war, aber der durch seine innere Leere und Gleichgültigkeit eben auch zu

absolut ungewöhnlichen Taten fähig war. Sein Sprint durch die deutschen Linien ist ebenfalls verbürgt.

Einzigartig wird der Film durch sein Prinzip, einzelne Personen jeweils im den Mittelpunkt einer ganzen Folge

zu stellen. Die Episoden um Lt. Winters, Private Blithe, Eugene Rowie und Carwood Lipton sind in ihrer liebevoll

präzisen Charakterisierung der Personen, auch durch viele Gespräche und Szenen ohne "Action'" kaum noch zu

übertreffen. Die lange Serie beietet genügend Zeit dazu, die Menschen hinter den Figuren genau zu zeichnen und genau

das hebt sie über alle bisherigen einschlägigen Produktionen hinaus.

Wer diese Box kauft, der bekommt für jeden Cent einen reellen, ja überdimensionalen Gegenwert !! Endlich

ein amerikanischer Kriegsfilm ohne Hurrapatriotismus, mit Einfühlungsvermögen, mit Liebe zum Detail

und historischer Redlichkeit. Bravo !
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Leider nicht Deutsch abspielbar.
Was muss man noch viel dazu sagen also solange man nur der deutschen sprache mächtig ist absolute Abratung vom kauf. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Pascal Gallus veröffentlicht
Auch beeindruckend...
"The Pacific" hat mich beeindruckt. "Band of Brothers" auch.

Band of Brothers ist eine Episodische Serie, d.h. Lesen Sie weiter...
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Eine tolle Serie - auch für Frauen!!!!!!!!
Absolut geniale Serie!

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MUSS man(n) haben!!!!
Wer auf Kriegsfilme steht und Band of Brothers bereits kennt, der muss bei diesem Preis von nicht mal 30 Euro zuschlagen!!!!
Vor 18 Monaten von Marco Schulze veröffentlicht
Einfach Klasse
Nachdem ich die Serie schon mal auf DVD gesehen habe ,hab ich mir das Vergnügen gegönnt sie als Blue-ray zu inhalieren und muss sagen das mich diese Schärfe und... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Juergen Kersten veröffentlicht
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