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Band 8: Mörderische Weihnachten
 
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Band 8: Mörderische Weihnachten

Dreamland Grusel Audio CD
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (14. November 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Dreamland Productions (rough trade)
  • ASIN: 3939066575
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 166.372 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Mörderische Weihnachten
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Eigentlich ist Weihnachten das Fest der Liebe und des Friedens sein, doch diesmal nicht, denn der Weihnachtsmann (Tilo Schmitz) geht um und befreit die Welt von kriminellen Elementen. Die Polizei in Form von Hauptkommissar Hammerschmidt und Kommissar Lang (Konrad Halver und Thomas Birker) hat nun alle Hände voll zu tun und zwar nicht nur, um die bisherigen Morde aufzuklären, sondern auch weitere zu vermeiden. Wird es ihnen gelingen oder ist der mörderische Weihnachtsmann nicht mehr aufzuhalten?

- Meinung -

John Baker bringt passend zur Jahreszeit eine Story um einen mordenden Weihnachtsmann, was schon mal alles andere als originell ist und nicht gerade von Innovation zeugt, aber darauf ist die Serie auch nicht ausgelegt, das muss man einräumen. Reinpassen will sie in diese Reihe aber auch nicht wirklich und das größte Problem dürfte die Intention dieser Folge sein, denn mag sie noch so löblich sein, die Ausführung gleicht einer Katastrophe. Eine gute Absicht macht nämlich noch lange kein gutes Hörspiel und der Beweis wird hier präsentiert, denn mit den Taten des Weihnachtsmannes kann ich nicht mal ansatzweise etwas anfangen, mögen die Verbrechen seiner Opfer noch so grausam sein, denn Selbstjustiz verdient ebenfalls eine ordentliche Strafe und ist nicht der richtige Weg, den man wählen sollte. Man erfährt dazu auch noch erst am Ende, warum der Weihnachtsmann so gehandelt hat, wie er es getan hat, doch da ist das Kind schon in den Brunnen gefallen und seine eingangs unverständlichen Grausamkeiten lassen ihn hassenswert erscheinen. Davon mal ab, das brisante Thema an sich, nämlich das der Misshandlung, wird nur recht oberflächlich angekratzt, obwohl es deutlich mehr Aufmerksamkeit verdient hat und so eine Wischi-Waschi-Verarbeitung schadet mehr, als dass es in irgendeiner Form nützen könnte. Wenn das Ganze dann auch noch mit Logikfehlern und anderen Aussetzern (Verhandlungsfoto? Was soll das sein? Warum ist ein Mann ungeschoren davongekommen, wenn er verurteilt wurde?) "garniert" wird, dann weiß man was die Stunde geschlagen hat. Die Absicht dieser Folge in allen Ehren, aber bitte nicht SO!

Christian Rode, Tilo Schmitz, Konrad Halver, Dorette Hugo, Karin Lieneweg, Ulrike Stürzbecher, Gernot Endemann und und und, das klingt rein von den Namen her alles super, doch das Ergebnis hätte deutlich besser ausfallen können. Konrad Halver klingt nicht so gut wie sonst, er wirkt erschöpft und bei Gernot Endemanns Part hört man deutlich, dass er separat aufgenommen wurde und diese Aufnahme will nicht so ganz zum Rest der Szene passen. Ein weitere Sache, die mich störte, ist Thomas Birkers Auftritt in diesem Hörspiel, denn ich finde nicht, dass er als Sprechers so gut ist, dass er sich bereits in eine derartige Rolle hieven kann. Kommissar Lang nimmt nämlich durchaus einen größeren Part ein, man kann eigentlich von einer Hauptrolle reden und das ist dann doch zuviel des Guten. Bei ihm hört man noch zu deutlich heraus, dass er kein Profisprecher ist und das drückt den Gesamteindruck schon ein wenig nach unten. Der fällt nämlich weitestgehend doch recht positiv aus, auch wenn in kleineren Rollen Sprecher agieren, die ebenfalls aus dem Amateurlager stammen und deren Mitwirken auch nicht gerade positive Auswirkungen auf die Produktion hat. Richtig negativ sind mir die Outtakes aufgestoßen, denn das unterwandert die seriöse Intention, die dieses Hörspiel eigentlich hat, denn zum Lachen sollte einem hier nicht sein. Da hätten sich die Dreamlander dieses Bonus-Material diesmal verkneifen und ruhig auf spätere Folgen verschieben sollen. Outtakes halte ich hier einfach für deplatziert, denn das Thema ist dafür einfach zu ernst.

Musikalisch konnte herzlich wenig falsch gemacht werden, etwas Weihnachtsmusik, dazu serientypische Stücke, die für diese Folge abgeändert wurden, damit sie zur weihnachtlichen Stimmung passen und das wurde gut gelöst. Dazu immer wieder Klänge von Tom Steinbrecher, die an die alte Schule eines Carsten Bohn erinnern und so das Label-Credo "Back to the roots" aufleben lassen. Insgesamt eine recht heimelige und winterliche Atmosphäre, an der es nur wenig zu bemängeln gibt, was auch für die weitere Untermalung in Form von Geräuschen gilt.

Eine löbliche Absicht, eine üble Umsetzung und das zeigt mal wieder, dass ein guter Ansatz noch lange kein gutes Hörspiel macht. Für mich ist dies die bisher schwächste Folge der Serie und das Problem ist größtenteils in der extrem trashigen und oberflächlichen Story zu suchen, die das Thema auch noch mehr als zweifelhaft angeht. So wird keinem ein Gefallen getan, weder der Hörerschaft, noch der Organisation "Hänsel & Gretel", die pro Exemplare 50 Cent bekommt. Da könnte man am besten einfach so spenden, ohne Hörspiel, damit wäre vermutlich allen mehr geholfen. Diese Aktion ging jedenfalls mächtig nach hinten los!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Es Weihnachtet sehr 28. November 2008
Von Martin S.
Format:Audio CD
Rechtzeitig zur kalten Jahreszeit kommt Dreamland mit einem Weihnachts-Hörspiel der besonderen Art. Ein Weihnachtsmann auf dem Pfad der seiner Meinung nach gerechten Selbstjustiz.
Schön und gut, nehmen wir das mal so hin. Doch leider lässt die Ausführung der Produktion etwas zu wünschen übrig.
Statt eines Weihnachtsgeschenkes, also einer besonders langen Folge, bekommt der Hörer eine extrem kurze Folge serviert. Nach 36 Minuten ist die Story zu Ende. Also bitte, das ist ja ein Benjamin Blümchen Hörspiel länger.
Dreamland ist klein und das Hörspiel kling größtenteils Amateurhaft, sowohl was die Sprecher, als auch was die Geräuscheffekte angeht. Ich mag Amateur Labels und darum gibt es von mir einen extra Bonus Punkt.
Was jedoch seltsam anmutet ist dass sich hier sowohl Amateursprecher, wie auch echte Vollprofis in den Dialogen abwechseln. Das passt irgendwie nicht zusammen. Entweder alles Amateure oder alles Profis, aber gemischt klingt es komisch.
Z.B. der Weihnachtsmann (Tilo Schmitz) und Erzähler (Christian Rode) & Luna (Ulrike Stürzbecher) sind als Vollprofis über jeden Zweifel erhaben und spielen ihre Rolle lebendig.
Dagegen klingen die Kommissare wie blutige Anfänger. Nebenrollen sind ebenfalls mit echten Leihen besetzt.
Der allergrößte und nicht akzeptable Logikfehler wurde schon von Rezensent Patrick Holtheuer aufgedeckt. Zuerst wird einem erzählt dass ein gewisser Peter Wagener aus Mangel an Beweisen zu einer Vergewaltigung freigesprochen wurde und ungestraft davonkam. Nur 15 Minuten später wird einem erzählt das er dafür ein paar Jahre eingesessen hat. Tja, da fragt man sich doch ob der Autor noch ganz nüchtern war oder zuviel am Glühwein geschnuppert hatte.

Fazit: Hörspiel mit einigen Schwächen, aber dennoch akzeptabel.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Poldis Hörspielseite TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Erster Eindruck: Ein Weihnachtsmann sinnt auf Rache

Kurz vor Weihnachten steht die Polizei vor einem Rätsel: Mehrere Todesfälle, scheinbar kein Zusammenhang, aber zu viele um bloßer Zufall zu sein. Eine ältere Dame wird von einer Paketbombe getötet, ein Mann überlebt den Verzehr einer gebrannten Mandel auf dem Weihnachtsmarkt nicht. Können Hauptkommissar Hammerschmidt und Kommissar Lang den Fall lösen?

Pünktlich zum Weihnachtsfest veröffentlichte DreamLand eine passende Folge mit dem Titel 'Mörderische Weihnachten'. Ein psychopathischer Weihnachtsmann begeht scheinbar unzusammenhängende Morde, die voller Brutalität und voller Zynismus stecken. Ein explosives Geschenkpaket und vergiftete Mandeln seien nur als Beispiel genannt. Es geht schon knallhart zur Sache und ist nichts für schwache Nerven. Neben diesen Szenen laufen parallel dazu die Ermittlungen der beiden Kommissare, die weitere Erkenntnisse für den Hörer versprechen und am Ende natürlich für die Auflösung zuständig sind. Diese gerät jedoch recht knapp und bleibt offen, weswegen der eine Hörer ratlos zurückbleiben dürfte, so aber durchaus einen würdigen Abschluss für dieses nicht ganz so weihnachtliche Hörspiel bildet. Kurzweilige Unterhaltung wird allemal geboten.

Der fiese Weihnachtsmann wird von Tilo Schmitz grandios in Szene gesetzt, so hart und so böse hat man ihn wahrscheinlich noch nicht erlebt. Hörspiellegende Konrad Halver ist als Hauptkommissar Hammerschmidt zu hören und ist wie immer in Topform und durchweg überzeugend. Erzähler ist Christian Rode, der mit seiner angenehmen ruhig durchs Hörspiel führt. Weitere Rollen bekleiden Ulrike Stürzbecher, Dorette Hugo und Labelinhaber Thomas Birker.

Klar, das bei diesem Thema die passende Musik nicht fehlen darf. Und so variiert Tom Steinbrecher inspiriert und abwechslungsreich einige bekannte Weihnachtslieder und schafft so die richtige Stimmung für das Geschehen. Auch die Geräusche sind durchaus gelungen und machen die Geschichte greifbarer.

Passenderweise ist das Cover in Rottönen gehalten, und mit dem wutverzerrten Weihnachtsmann und dem angedeuteten Hintergrund ist ein gelungenes ganzes geschaffen worden. Nach dem eigentlichem Hörspiel bekommen wir als Bonus noch einige Versprecher zu hören. 50 Cent werden übrigens pro verkaufter CD der gemeinnützigen Organisation "Hänsel und Gretel" gespendet.

Fazit: Die Folge ist anders als seine Vorgänger, passt aber durch diese außergewöhnlichkeit doch gut in die Reihe. Wer es gerne etwas härter mag in Hörspiele der liegt hier goldrichtig
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