Balzac und die kleine chinesische Schneiderin: Roman und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 8 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Balzac und die kleine chi... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von IchKaufsAb
Zustand: Gebraucht: Gut
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Balzac und die kleine chinesische Schneiderin Taschenbuch – 1. Juli 2003


Alle 17 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 9,99
EUR 5,98 EUR 0,01
72 neu ab EUR 5,98 271 gebraucht ab EUR 0,01 6 Sammlerstück ab EUR 2,89

Wird oft zusammen gekauft

Balzac und die kleine chinesische Schneiderin + Balzac und die kleine chinesische Schneiderin
Preis für beide: EUR 19,62

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 27 (1. Juli 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492238696
  • ISBN-13: 978-3492238694
  • Originaltitel: Balzac et la petite tailleuse chinoise
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 2,1 x 18,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (78 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 98.372 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Luo ist ein begnadeter Erzähler. Wenn er ins Kino in die Kreisstadt fährt, warten im Dorf schon alle begierig, bis er ihnen die Filmhandlung in allen Einzelheiten nacherzählt. Selbst der herrische Laoban, der Dorfvorsteher, lässt sich von seiner magischen Kunst erweichen. Und als Luo krank wird und die kleine Schneiderin vier Hexen holt, die ihn heilen sollen, heulen die Frauen bei der Geschichte vom koreanischen Blumenmädchen "Rotz und Wasser". In Luo haben sie ihren Meister gefunden: "Was für ein Zauberer, dieser Luo!"

In Dai Sijies autobiografisch angehauchtem Roman Balzac und die kleine chinesische Schneiderin wird Luo gemeinsam mit dem Ich-Erzähler Anfang 1971 zur "kulturellen Umerziehung durch die revolutionären Bauern" in ein Bergdorf geschickt. Zuvor war sein Vater im kommunistischen China Mao Zedongs in einem Schauprozess verurteilt worden. Auf dem Land entdecken die zwei Studenten einen Koffer, der sie in die fremde Welt der westlichen Literatur entführt -- und die Schönheit der kleinen Schneiderin, deren glänzenden Augen Luo schließlich erliegt. So muss sich der Geschichtenerzähler zwischen seinen beiden neuen Lieben ein ums andere Mal entscheiden. Aber dann nimmt die Handlung plötzlich eine ganz andere Wende.

"Wir flüsterten Namen in die Dunkelheit", heißt es einmal im Roman, als Luo und der Ich-Erzähler über die verbotenen Bücher sprechen, "und der Klang der Worte, die Reihenfolge der Silben beschworen fremde, geheimnisvolle Welten". Genau das ist auch Dai Sijie mit seinem wunderschönen Roman gelungen, dessen Handlung mit all ihrer poetischen Magie man eigentlich gar nicht nacherzählen kann. Was für ein Zauberer, dieser Dai Sijie! --Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

Pralle Szenen, lakonisch-ironisch geschrieben ... ein Lesevergnügen., Focus

»Davon wird nichts übrig bleiben. Der Roman Balzac und die kleine chinesische Schneiderin, von dem 100.000 Exemplare gedruckt wurden und ab 18. November gratis in Wien verteilt werden, erzählt von Freiheit, Liebe und der Literatur, die verändert und stark macht – so leicht und heiter erzählt er, dass man dieses Geschenk unbedingt annehmen muss.«, Kurier (A), 10.11.2010

»Ein wunderbares Buch!«, Emotion

Eine wortmächtige Verführung! , Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Ein phänomenales Plädoyer für das Lesen von Literatur.«, Österreich Wien (A), 13.11.2010

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug | Rückseite
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von cl.borries am 27. September 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Dai Sijie Balzac und die kleine chinesische Schneiderin Piper ISBN 3 492 04289 9 S. 199
Einen hübscheren, poetischeren Roman mit einer so zarten und charmanten Liebeserzählung habe ich lange nicht auf dem Büchermarkt gefunden!
Worum geht es ? Zwei Jungen im Alter von 17 und 18 Jahren werden im Zuge der Umerziehung während der Kulturrevolution in China in ein abgelegenes Bergdorf verschickt. Für die Jugendlichen aus gehobenem Bürgermilieu bedeutet das Leben und die Arbeit unter armseligsten Bedingungen, in der denkbar kärglichsten Behausung, einen Schock. Zwar erfahren wir viel über ihr Leben und die schandbaren Zustände, durch die sie in ihre Lage gebracht wurden. Aber weit entfernt davon, als pure Anklage geschrieben zu sein, erleben wir eine Art Schelmenroman mit zarten Liebesfäden, die sich von Lou, einem der Protagonisten, zur Kleinen chinesischen Schneiderin spinnen. Daß die beiden Jungen es verstehen, sich in den Besitz westlicher Literatur von Balzac über Dumas bis Flaubert u.a. zu bringen, rettet ihnen quasi ihr psychisches und mentales Überleben. Sie sind erlebnishungrig und scheuen keine Wagnisse. Auf ihren abenteuerlichen Wegen durch die zerklüftete Bergwelt hören wir die schönsten Geschichten von Tieren, Menschen und Pflanzen. Wir folgen ihnen in ihre Träume, ihre Ängste und die Freuden, die auch das ärmste Leben für den bereit hält , der richtig zu schauen versteht. Zuweilen wechseln Gut und Böse, und wir wissen nicht , befinden wir uns in einem gruseligen Märchen oder kann so die Wirklichkeit sein. Es ist jugendliche Unbefangenheit und Sinn für das Abenteuer, mit der die Geschichte ausgestattet ist.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von melafo am 1. März 2004
Format: Taschenbuch
Harte Worte sind schon geschrieben worden über die Unmenschlichkeit und Verbrechen im Zuge der chinesischen Kulturrevolution, aber ob diese das Denken der aussenstehenden Leser der westlichen Welt derart berühren konnten?
Als Kinder gebildeter Eltern müssen zwei junge Männer in ein Umerziehungslager, weit davon entfernt, revolutionäre Gedanken zu hegen. Nicht umerzogen werden können sie jedoch hinsichtlich ihrer Neugierde und dem Drang, ihrem Alltag durch Literatur zu entfliehen. Als sie einen Koffer voller "reaktionärer Literatur" ergattern (wobei jegliche Literaur bereits ansich reaktionär ist!) öffnet ihnen dieser nicht nur die Tür zu neuem Gedankengut, sondern auch zu einer Umerziehung der eigenen Art.
Dieses "Skelett" ist eingebettet in eine Vielzahl Episoden, die mit einer Mischung aus nüchternem Realitätssinn, ironischem Witz und Verträumtheit skizziert werden.
Der Leser kann sich nicht entscheiden, ob diese Geschichte (und das ist sie; erzählt mach allen Regeln der Kunst) eine Liebeserklärung an die Literatur sein soll, die ihn mit jedem Satz, mit jedem Bild, das im Kopf generiert wird dankbarer für seine Freiheit macht, oder ob sie einfach "nur" eine kleine Liebesgeschichte erzählen möchte.
Unerklärlich bleibt, wie der Autor Dai Sijie eine Unzahl grausamster Episoden präzise und ohne Verniedlichung des Leids von Mensch und Tier darstellen kann, aber dennoch beim Leser ein warmes Gefühl hinterlässt.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wogo am 11. Januar 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Das kleine Buch (200 S) war mir ein seltenes Juwel im Literaturgetümmel. An einem langen Winterabend vor knisterndem Kaminfeuer bin ich in die Geschichte eingetaucht und war verzaubert: von dem fremdländischen Charme, dem Schicksal der von den Maoisten in ein kleines Bergdorf zur Umerziehung verbannten Studenten, der wie mit einer chinesischen Tuschezeichnung gemalten Liebesgeschichte, dem philosophischen Ende...Vielleicht hat es mich besonders berührt, weil ich die 68er Jahre erlebt habe, als Kommilitonen "Mao Mao Mao Tse Tung" skandierend durch die Straßen liefen. Die 68er-Generation hat bei Mao eine neue verheißungsvolle Politik der Gleichheit aller Menschen erhofft. Die chinesische Wirklichkeit sah anders aus und wird in dem kleinen Bändchen so witzig und einfühlsam beschrieben, dass ich begeistert war.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Josephine Sterner TOP 500 REZENSENT am 30. Oktober 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die beiden Studenten (Der Ich-Erzähler und sein Freund Luo) werden jenseits ihrer Heimat Chengdu in ein Dorf zur politischen Umerziehung geschickt. Getrennt von der gewohnten Umgebung und der Familie, lernen sie für die Volksrepublik China Sklavenarbeit teils unter Lebensgefahr, vor allem aber unter Zwang zu leisten: Im Eimer überschwappende Fäkalien schleppen, im Bergwerk arbeiten. Arbeitsverweigerung bedeutet noch längeres Absitzen im Dorf und Folter. Als beide die kleine chinesische Schneiderin Tse-Tse kennen lernen, verliebt sich Luo sogleich in sie, doch sie müssen ihre Liebe und vor allem die Liebe zu Büchern geheimhalten, die Luo ihr näher bringt. Es werden nur politisch, wissenschaftlich und landwirtschaftlich korrekte Bücher geduldet, alles andere gilt als reaktionär. Von ihrem nur scheinbar hilfsbereiten Freund erhalten beide Studenten Bücher der eigentlich verbotenen westlichen Literatur, vor allem fasziniert sind beide von den Werken Balzacs, die Liebe und Sexualität ganz offen und liebevoll beschreiben, doch Tse-Tse wird bald schwanger, darf weder heiraten, abtreiben, noch das Kind behalten...

Dieses Werk von Herrn Sijie ist ein kleines Meisterwerk, niemand hätte wohl so einen überzeugenden, eindringlichen Roman wie er schreiben können, der nicht wie er, selbst die Umerziehung am eigenen Leibe erfahren hätte. Die Schönheit der "verbotenen Literatur" und der Liebe sind so etwas wundervoll Natürliches, das es jedoch im diktatorisch von Mao Zedong beherrschten China gar nicht gibt, ja undenkbar ist. Nur ein falsches Wort, ein Gerücht über dich und du bist sofort ein Reaktionär oder ein Volksfeind, wirst gefoltert oder bekommst lebenslänglich, Todesstrafe.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden