Ab dem Cover müssten Alice Schwarzer die Haare zu Berge stehen und ab den Texten von Steel Panther erst recht: Sexistisch, schlüpfrig, unter der Gürtellinie, ganz nach dem Motto: "That's what girls are for". So überzeichnet, dass man das auch gar nicht ernst nehmen kann. Aber das nehmen wohl nicht mal Steel Panther selbst, sie scheinen ihren Spass zu haben, möglichst dämliche Texte zu verrocken - und der Spass überträgt sich durchaus auf den Hörer.
Die Platte rockt nämlich wirklich und auch die eingestreuten Balladen oder Mid-Tempo-Titel machen durchwegs gute Laune.
"Let me come in" - das ist bei SP Programm und wer das ernst nimmt, ist selber schuld.
Fazit: Knackige Rocksongs und Texte, die so überdreht sexistisch sind, dass sie schon wieder gut sind.
Hoher Spassfaktor!