Ich hatte nach der Produktbeschreibung einen Film erwartet, in dem der Tanz bzw. das, was man so in einer Tanzschule erleben kann im Vordergrund steht aber in diesem Film geht es um den Umgang mit dem Verlust eines geliebten Menschen, das Leben an sich und das Loslassen.
Frank, der Protagonist, wird auf der Landstraße Zeuge eines Unfalls. Um den Schwerverletzten bei Bewusstsein zu halten, fängt er an mit ihm eine Unterhaltung zu führen. Der Mann erzählt ihm von seiner Jugendliebe, die er in der -Marilyn Hotchkiss Ballroom Dancing & Charm school- kennen gelernt hat und seinem Wunsch, diese noch einmal wiederzusehen. Er gibt ihm eine Eintrittskarte und bittet Frank für ihn zu dieser Schule zu gehen, um die Verabredung mit seiner Jugendliebe, die vor vielen Jahren getroffen wurde, einzuhalten und ihr von ihm zu erzählen. Damit verändert er Franks Leben.
Auf mehreren Zeitebenen und mit sehr langsamen Erzähltempo erzählt uns der Film die Geschichte von Frank, vom Leben (und Sterben)des Schwerverletzten und den Menschen aus -Marilyn Hotchkiss Ballroom Dancing & Charm school-.
Es ist ein sehr ungewöhnlicher Film, bei dem ich allerdings viele der Charaktere als sehr künstlich empfunden habe. Ein Film der in das Programm von ARTE passt. Das soll keine Wertung sein, sondern eher eine Richtungsweisung. Da ich den Film unter anderen Voraussetzungen gekauft habe (s.o.) fühlte ich mich etwas enttäuscht, werde ihn mir aber sicher noch mal anschauen um ihm gerecht zu werden.
Empfehlung: eher ausleihen als kaufen