Kurzbeschreibung
"Zwei Geheimagenten, von jeweils unterschiedlichen Spezialeinheiten ausgebildet, werden in einen mörderischen Kampf gegeneinander getrieben. Agent Ecks, ein stahläugiger und erbittert kämpfender Ex-FBI-Menschenjäger wird durch Erpressung in einen Kampf gegen eine nicht zu stoppende Attentäterin, Sever, die von Geburt an auf Töten programmiert wurde, getrieben. Angst um ihre Familie ist dabei der Köder, mit dem das FBI sie dazu bringt, sich gegenseitig vernichten zu wollen. Als Bauernopfer derselben korrupten Behörde gehen sie mit allen Arten von Hi-Tech-Waffen und asiatischen Kampfkünsten aufeinander los. Dabei hinterlassen sie eine Spur von Tod und Inferno..."
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Fetziger Sound und ein in hellen Szenen sehr gutes Bild. Das 13 Minuten Making Of ist auf die Substanz des Filmes - seine Action - konzentriert, wenn auch die Interviews, die krude handlung zu verteidigen suchen. Was der Film hat, sind brachiale Action-Momente, die teilweise in unangenehmer Zeitlupen-Ästhetik Gewalt und Feuerwaffen abfeiern. Ob das zeitgemäß ist oder es je war, fragen wir ja gar nicht, jedenfalls ist es nach 40 Minuten ermüdend und es hört nicht auf. Eine Kampf- und Feuer- und Action-Szene jagd die nächste...sicher steckt viel handwerkliche Arbeit dahinter, aber wo ist die Story, die Spannung, wo sind die Figuren? Alles Abziehbilder in comichafter Erstarrung. Lächerlich, aber rasant:Wer´s mag. MO
Bild: Die Schärfe ist teilweise sehr stechend, wenn die Beleuchtungslage sehr gut ist, in schummerigen Szenen, kann sie dann merklich nachlassen (00.10.10). Das Bild bleibt meist stabil, nur bei schnellen Schwenks kann es zu leichten Rucklern kommen (00.24.19) und auch Mattscheibeneffekte lähmen die Plastizität des Bildes zuweilen ein ganz wenig. Insgesamt aber solide.
Ton: Das soundmäßig überladene Action-Werk liefert handfeste Klangeffekte, die immer gut direktional zuzuortnen sind, aber in der akustischen Feinzeichnung noch einen Hauch knackiger sein könnten, was aber weniger Problem des Sound-Masterings, sondern des Foley-Artists (Tonmachers) ist. Wenn eine Panzerfaust in einen Bus gejagt wird, könnte dahinter etwas mehr Druck sein (00:42:08) und die Scherben könnten mit etwas mehr Höhen aufkommen. Nun Gut, seien wir nicht kleinlich: Es geht soundmäßig gut ab und Punkt. --movieman.de