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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen691
4,7 von 5 Sternen
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am 4. Mai 2012
Da ist nun nach 4 Jahren die neue Scheibe der Toten Hosen.Zu den ersten 5 Tracks gibts eigentlich nicht viel zu sagen und zu meckern schon gar nicht. Die Hosen kraftvoll wie man sie kennt.
Track 4 "Traurig einen Sommer lang" ein adrenalin-geladener schneller Refrain wie ihn jeder liebt glaube ich. Wenn das kein Punk ist, was dann??:-) Campi gibt wirklich alles!
Im mittleren Teil der Platte wird das Tempo hier und da ein wenig verlangsamt und auch ab und an ein wenig experimentiert. Lieder, die man im ersten Moment vllt. nicht so auf dem Schirm hat wie die schnellen Hau-Drauf Nummern,............ jededoch sehr interessant sind und nach mehrmaligem hören ebenso gut sind.... Das ist eigentlich das wichtigste an einer Platte. Vllt gar nicht das einem direkt alles gefällt, sondern sich die Lieder nach mehrmaligem hören entwickeln, was hier der Fall ist.

"Draußen vor der Tür" eine langsame Nummer,hört sich so an wie live eingespielt und direkt aufgenommen ohne was zu ändern.Auch erstmal gewöhnungsbedürftig, denn so noch nie gehört. (ich zumindest nicht).
"Ein guter Tag zum Fliegen" vom Sound her auch eher Neuland würd ich sagen.Menschen die rummäkeln und immer wieder die alten Zeiten erwähnen, werden mit diesem Song sicher nicht glücklich. Mir gefällt das allerdings sehr. Es muss auch Platz für neue Arrangements sein.
Mit "Alles hat seinen Grund" ist noch gegen Ende der Cd eine schöne Ballade gelungen, wonach zum Abschluss noch eine schnelle rotzige Punk-Nummer die Platte beendet.

Sogenannte Kritiker die jetzt behaupten das seit den 90ern nichts gutes mehr kam von den Jungs, sind hier fehl am Platz. Wir leben im Jahr 2012. Auch die Hosen werden älter und man kann nicht ne Platte machen wo 16 Songs voll auf die 12 gehn. Das ist Unsinn. Die Hosen können es noch und das stand eigentlich nie zur Debatte. Von Zart bis Hart ist hier jede Richtung von Rockmusik vertreten. Mal ernst mal kritisch, mal lustig und verrückt oder ironisch, wie man sie kennt...Ohrwürmer und Mitsing-Hymnen, Songs zum abhotten, zwischendrin mal was untypisches und trotzdem gut.........
wo will man anfangen zu kritisieren?
Wenn man sucht findet man immer was zum kritisieren, aber denke man sollte es einfach so stehen lassen das den Jungs nach 30 Jahren immer noch so tolle Songs gelingen und man sich freuen kann das es sie noch gibt.

Ob Fan, oder nur gelegentlicher Zuhörer, die Platte kann man definitiv hören!...

Den 5ten Stern macht aber letzendlich die Bonus Cd aus. Coverversionen von bekannten Klassikern im Hosen Style.. Einige Schmankerl dabei. Besonders witzig bzw bewundernswert die Coverversion des Ärzte Klassikers "Schrei nach Liebe"...........hätte auch von den Hosen sein können *lach*.....schon ein langer Traum von mir persöhnlich das die Hosen mal ein paar Ärzte Songs neu einspielen und auf Platte pressen und genauso umgekehrt....wäre mehr als nur interessant und auch sicher ein Kassenschlager.

Insgesamt ein rundes komplettes Paket mit satten 31 neuen Songs. Da sollte für jeden was dabei sein.

Nachträglich muss ich nochmal erwähnen das es nun nach dem 5ten Hördurchgang keinen einzigen Zweifel an einer 5 Sternewertung gibt! Da braucht es gar nicht die tolle Bonus CD die aber natürlich dazu gehört. Wie oft ich jetzt schon Gänsehaut hatte bei den neuen Songs..........Besser gehts kaum wenn man bedenkt das wir das jahr 2012 haben und hier 30 Jahre Bandgeschichte drinstecken. Es ist "schlimm", nach jedem weiteren Hörvorgang gibt es immer was neues was einem besser gefällt als beim vorherigem hören. Mitlweile kann ich kaum noch unterscheiden ob es Favortien gibt da ich nun fast alles genial finde. Bevor ich nun zu euphorisch werde und es als bestes Album der Band bezeichne hör ich lieber auf...soll sich jeder selbst sein Bild machen.
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am 10. Mai 2012
Die Hosen haben mich während meiner letzten gut 24 Jahre mehr oder weniger begleitet, sei es beim "konservativen" Schützenfest in meiner Heimat oder auf diversen Punkfeten, bei und vor Fussballspielen oder bei Konzerten und Festivals. Deshalb sind sie für mich mehr als eine Band, sie sind eine Art kulturelle Instituition, die mich schon von meiner Kindheit an in verschiedenen Lebensphasen und in völlig unterschiedlichen Umfeldern begleitet und teilweise geprägt hat. Dementsprechend hatten sie es in den letzten Jahren nicht einfach, mich so wie in den 90ern zu begeistern. Daher hätte ich ihnen ehrlich gesagt nicht mehr zugetraut, bei mir einen Volltreffer zu landen.

Und voila, da bringt diese für mich persönlich wichtigste deutsche Rockband zum 30 jährigen Jubiläum ein Album mit Namen "Ballast der Republik" raus, das es doch tatsächlich schafft, mich sowohl in die späten 80er, als ich das erste mal als 10jähriger Alex gehört habe, als auch in die 90er, als ich in meiner Revoluzzerphase durch die "Kauf mich" und "Opium für das Volk" auch eine deutschsprachige Band vorgefunden habe, von der ich mich verstanden fühlte und mich u.a. dazu inspirieren konnte, selbst die Gitarre in die Hand zu nehmen, als auch in die 2000er, als ich mich als Student mit meinem ersten "Auswärtsspiel" vom Elternhaus darüber freuen durfte, dass die Hosen nach ihrem schwachen "Unsterblich" wieder zur Bestform auflaufen konnten, als auch in das Hier und Jetzt, eine Zeit, in der die musikalischen Höhepunkte immer seltener werden und ich mich extrem auf ein geniales Line Up mit dem perfekten Abschluss des Geburtstagsgigs der Hosen bei meinem 13. Rock am Ring freue, zu katapultieren.
Nachdem der Song "Tage wie diese" mein momentanes Lebensgefühl mit der Vorfreude auf den 3. Juni punktgenau getroffen hat habe ich mir schon einiges von dieser Platte erhofft. Aber diese Begeisterung? Die hätte ich beileibe nicht erwartet.

In meinen Augen haben die Hosen genau die Mischung aus politischer Positionierung, Nachdenklichkeit, Liebe, feierliche Hymne, Pathos und Melancholie getroffen, die sie stets so ausgezeichnet hat. Ich bin mir ganz sicher, dass ich Lieder wie "Tage wie diese", "Traurig einen Sommer lang", "Altes Fieber", "Schade, wie kann das passieren","Oberhausen" und "Das ist unser Tag" auch noch in 10 Jahren mitgröhlen werde, ähnlich wie ich das heute zu den passenden Gelegenheiten bei so, so vielen Hymnen der Hosen mache.

Auch die Lieder, die ich lieber zu Hause im stillen Kämmerlein höre als auf Partys oder Gigs konnten und können mich völlig einnehmen. Mein persönlicher Favorit ist "Drei Worte", ein absolut geniales Intro, das ein wenig Hosenuntypisch an "Alice in Chains" erinnert, um punktgenau in dem typischen Hosensound zu münden. Bei "Draußen vor der Tür" bekommt man den Eindruck, da würde ein jugendlicher Campino über das schwierige Verhältnis mit seinem Vater singen. Einfach phantastisch!

Dazu eine Bonus CD mit "Geister, die wir riefen", von deren 15 Covern man den Großteil als Oldschool 70er 80er Punk bezeichnen kann, also Hosen aus den 80ern pur! Zusätzlich sind Gedichte von Hesse und Kästner bzw. das "Moorsoldatenlied" von KZ Häftlingen von Börgermoor vertont. Ein "Schrei nach Liebe" Cover (ein Traum!) und das wunderbare zu Campino und Co. so herrlich passende Volkslied "Heute hier, morgen dort" gibt es ebenso wie ein Antinazisong von 1928 von Fritz Grünbaum, ein jüdischer Komponist, der von den Nazis später ermordet wurde. Nach mehrmaligen Hören merkt man, dass die Cover sehr genau ausgewählt worden sind und man erkennt, dass die Band zwar ihre Wurzeln in den 70ern hat, die Toten Hosen aber mittlerweile viel mehr sind, als der damalige Zeitgeist. Insgesamt kann man sagen, dass alles perfekt abgerundet ist. So muss eine Jubiläums CD aussehen, so muss sie sich anhören.

Gibt es auch schwächere Songs? Ehrlich gesagt interessiert mich das nicht die Bohne! Ich gehöre zu der Generation, die das künstlerische Schaffen einer Band anhand eines Albums als Ganzes beurteilt. Daher gibt es hier nichts zu kritisieren, weil dieses Album im Gesamten eine Perle im Ozean der Musiküberflutung ist.

Fazit:

Da es heute viel schwieriger ist, mich zu begeistern als in den 90ern, behaupte ich, dass die Hosen so gut sind, wie nie zuvor. Sie haben all ihre besten Seiten aus den letzten 30 Jahren zu einer in sich perfekt funktionierenden Einheit gemixt, um ein Album zu kreieren, das in den kommenden Wochen und Monaten noch für Furore sorgen und in Jahren immer noch in kultiger Erinnerung geblieben sein wird. Zumindest was mich betrifft!

Ich bin noch keine 60
und ich bin auch nicht nah dran
Und erst dann möcht ich erzählen
was früher einmal war

Auch wenn Die Toten Hosen auch auf diesem Album den Blick in die Zukunft nicht verloren haben, jetzt wo sie alle um die 50 sind, ist die Zeit gekommen, in der der Blick auf die Vergangenheit ebenso wichtig erscheint. Aus dem Kreuzzug ist eine Zeitreise geworden, und das ist gut so!

Danke liebe Hosen, das was ihr bietet, kann man mit Geld nicht aufwiegen... :-)
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TOP 500 REZENSENTam 4. Dezember 2012
Mit den "Hosen" bin ich in der Jugend aufgewachsen, dann haben wir uns, von gelegentlichem "Wieder aufeinander treffen" mal abgesehen, doch aus den Augen verloren.
Ich bin also kein eingefleischter Fan, aber "Tage wie dieser" haben mich aufhorchen lassen und auch der Rest der CD ist sehr schön. Hierbei kommt mir persönlich wohl zugute, daß ich es heute gern ein bißchen ruhiger und baldiger mag..., man wird ja nicht jünger :-))))
Witzig aber ist, daß ich auch die alten CDs wieder raus gekramt habe und zur Zeit gern höre, mein persönliches "Hosen"-Revival.
Alles gut und als Danke schön gibt es die vollen 5 Sterne!
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am 25. August 2012
Die Hosen sind zurück! Und wie...
Seit 27 Jahren bin ich Fan und ich habe bei dieser CD doch tatsächlich Gänsehaut bekommen.
Nachdem die Hosen ihren Musikstil in den letzten Jahren etwas geändert hatten, haben sie zum 30jährigen ihren alten Stil wieder rausgeholt - zu meiner großen Freude. Die Songs gehen ins Ohr rein und bleiben dort, nach kurzer Zeit kann man fast jeden Refrain mitsingen, die Texte sind wirklich großartig, man kann in Gedanken sich schon die kommenden Konzerte vorstellen... das wird eine große Feier.

Zu den Songempfehlungen:
"Ballast der Republik" arbeitet das geteilte Deutschland nochmal auf. Rockiger Opener der CD. Großartig!
"Tage wie diese" ist für mich eine Hymne!
Ein bißchen komisch ist, wenn man den Song "Traurig einen Sommer lang" hört - man fühlt sich auf einmal soviel älter, weil man alles miterlebt hat. Was denken wohl die jüngeren Hörer?
"Altes Fieber" ist ein toller Song über die lange Verbundenheit/Freundschaft.
"Zwei Drittel Liebe" - Saufen und Sex, immer noch ein Thema...
"Schade, wie kann das passieren?" - der Song zur Fußballniederlage, half mir nach der EM dieses Jahr, wird evtl. zur Hymne der Fortuna? ;-)
"Das ist der Moment" ist zum Abfeiern, wird auf dem Konzert eine riesen Mitgröhlnummer, ich freu mich...
"Ein guter Tag zum Fliegen" - die Überraschung... der Song hat sich echt ins Ohr geschlichen, fand ihn erst nicht so doll, jetzt kann ich den ganzen Text auswändig.

Zur Bonus-CD "Die Geister, die wir riefen":
Teilweise sehr gewöhnungsbedürftig, teilweise sehr lustig, und der Rest eine tolle Idee.
"Rock me Amadeus" von Falco finde ich von den Hosen echt schlecht - Sorry. Aber alleine für "Schrei nach Liebe" von den Ärzten lohnt sich diese Bonus-CD. Schließlich werden die Ärzte auch gerade 30 Jahre alt. Das haben auch die Hosen gewusst - tolle Idee!!! :-)

Fazit: CD des Jahres 2012
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am 2. August 2012
Eigentlich hatte ich nie was mit den Hosen am Hut, daher ist dies auch mein erstes Album der Band. Nachdem ich im Radio den Song "Tage wie diese" gehört hatte, war ich doch positiv überrascht gewesen. Also habe ich im Media Markt einfach mal in das Album reingehört und mir hat jeder Song super gefallen. Doch der Preis im Media Markt war mir ein bisschen zu hoch, also habe ich das Album bei Amazon bestellt und es wurde super schnell geliefert.

Fazit: Kann das Album nur empfehlen, auch für Leute wie ich es war und die Hosen im Prinzip nie gehört haben. Das Album ist absolut perfekt geworden.
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am 25. September 2015
Pünktlich zum 30-jährigen Jubiläum lieferten uns die Toten Hosen 16 frische Songs und 15 adaptierte Stücke, die durch das Radio und die vielen Konzerte mittlerweile bestens bekannt sein sollten. Doch was verbirgt sich hinter den beiden Alben "Ballast der Republik" und "Die Geister, die wir riefen" eigentlich genau? Dazu müssen wir einen analytischen Blick auf alle Songs werfen.

-- BALLAST DER REPUBLIK --
(1) Drei Kreuze (dass wir hier sind)
Bei diesem Song handelt es sich um ein rein instrumentales Intro mit 87 Sekunden Länge, weswegen ich an dieser Stelle drei Sterne vergebe. Intros fallen in meiner Gesamtwertung nicht ins Gewicht und bekommen fast immer eine Mindestanzahl an Punkten.
Bewertung: 3/5 Pommesgabeln

(2) Ballast der Republik
Nach einem halbwegs gelungenen Übergang dürfen die toten Hosen das erste Mal richtig rocken. Ein ernstes Thema, ein guter Text, eine einfache Melodie und ein wilder Refrain - was will man mehr?
Bewertung: 5/5 Pommesgabeln

(3) Tage wie diese
Dieser Song sollte mittlerweile bekannt sein, wird er im Radio doch rauf und runter gespielt. Das finde ich schade, da einem die Lust auf einen Song dadurch irgendwie vergehen kann. Aber wenn man diesen Umstand ausklammert, bleibt eine wahre Hymne, die wir bei der anstehenden EM sicher noch oft hören werden. Allerdings finde ich, dass dieser Song eher in der Mitte des Albums hätte kommen sollen, da er hier fast wie eine Bremse wirkt.
Bewertung: 4/5 Pommesgabeln

(4) Traurig einen Sommer lang
Hier wird es dann wieder ein wenig wilder. Doch obwohl das Thema ziemlich ernst ist, wird es nicht überstrapaziert. Die Toten Hosen beschreiben hier, wie sie die Tode bestimmter Musiker erlebt haben und was für einen Effekt diese auf sie persönlich hatten. Hoffentlich bleiben uns die Hosen noch eine ganze Weile erhalten.
Bewertung: 4/5 Pommesgabeln

(5) Altes Fieber
Hier beginnt wieder eine Art Selbstreflexion der Bandmitglieder, die man bereits auf dem letzten Album in einigen Songs finden konnte. Aber dieser Song hängt die Latte noch ein wenig höher und besticht durch eine Empathie, dass man als Zuhörer fast schon meint, diese Zeiten selber miterlebt zu haben. Hinzu kommt ein wieder mal grandioser Songtext mit einem wunderschönen Refrain.
Bewertung: 5/5 Pommesgabeln

(6) Zwei Drittel Liebe
Es ist schwer, in all den Highlights einen Favoriten ausfindig zu machen. Aber wenn ich mich für einen Song entscheiden müsste, dann würde ich wohl diesen hier wählen. Das vorgegebene Thema wird vor allem im Refrain wild vorgetragen und besticht durch ein einfaches wie geniales rhetorisches Mittel.
Bewertung: 5/5 Pommesgabeln

(7) Europa
Hierbei handelt es sich zwar immer noch um keine richtige Ballade, aber um einen Song, der trotz des ernsten Themas durch seine Ruhe besticht und dadurch und trotz des sehr ernsten Themas irgendwie gute Laune macht. Stellenweise klingt er zwar ein wenig künstlich, aber das fällt nicht allzu sehr ins Gewicht, da er einen Rhythmus besitzt, der zum leichten Tanz einlädt.
Bewertung: 4/5 Pommesgabeln

(8) Reiß dich los
Und um unsere Punker zu beruhigen, wurde natürlich auch wieder eine ordentliche Portion Kritik am System auf das Album gepackt. Allerdings wirkt der Song stellenweise wie gewollt und damit ziemlich erzwungen. Themen dieser Art wurden in der Vergangenheit auf jeden Fall besser umgesetzt. Dennoch handelt es sich um einen überdurchschnittlichen Song.
Bewertung: 4/5 Pommesgabeln

(9) Drei Worte
Am Anfang fragt man sich, wo dieser Song mit dem Zuhörer hin will, da er in den ersten 43 Sekunden lediglich ein leichtes aber relativ langweiliges Intro in Form einer akustischen Gitarre liefert. Danach beginnt aber der eigentliche Song, der wieder durch einen sehr guten und empathischen Songtext bestechen kann. Die drei wohl berühmtesten Worte der Welt werden hier aufgegriffen und unter einem ganz neuem Licht präsentiert.
Bewertung: 5/5 Pommesgabeln

(10) Schade, wie kann das passieren?
Dieser Song könnte thematisch als Fortsetzung von "Auswärtsspiel" herhalten. Die Stimmung ist musikalisch jedoch um einiges positiver. Was wäre das auch für ein Album geworden, wenn man nicht auch die Fußball-Schublade abgedeckt hätte? Wobei man hier dazusagen muss, dass eine Niederlage der DEG der Auslöser für diesen Song gewesen ist.
Bewertung: 5/5 Pommesgabeln

(11) Draußen vor der Tür
Auch dieser Song hat einen älteren Bruder, nämlich "Nur zu Besuch". Daran kann man locker herleiten, dass es sich um eine Ballade handelt. Diesmal singt Campino nicht über seine Mutter, sondern über seinen Vater. Die Grundstimmung ist allerdings um einiges positiver. Songtexte dieser Art wirken, wenn sie aus Campinos Feder stammen, nie wie ein Reinfall oder aufgesetzt, und so ist es auch hier.
Bewertung: 5/5 Pommesgabeln

(12) Das ist der Moment
Und wieder liefern uns die toten Hosen eine Hymne ab, die vor allem live ein wunderschönes Erlebnis sein wird. Die Band zieht hier bestimmte Momente aus ihrem Leben heraus, welche die Mitglieder motiviert und inspiriert haben - mit dem Ergebnis, dass genau diese Momente in der Zukunft wichtig sein werden. Dieser Song wird wunderschön vorgetragen und wirkt nicht einmal ansatzweise wie eine Selbstbeweihräucherung.
Bewertung: 5/5 Pommesgabeln

(13) Ein guter Tag zum Fliegen
Dieser Song lehnt sich musikalisch stark an "Europa" an. Er ist ähnlich leicht und locker und gönnt dem Zuhörer eine kleine Verschnaufpause. Diesmal ist das Thema auch leichter anzusehen, was diesem Song auf jeden Fall gut tut.
Bewertung: 5/5 Pommesgabeln

(14) Oberhausen
Eine kleine Liebesgeschichte aus Oberhausen für zwischendurch. Irgendwie könnte ich mir diesen Song auch gut als Schlager vorstellen. Aber das heißt natürlich noch lange nicht, dass dieses Lied schlecht ist. Ruhige Strophen und etwas schnellere Refrains wechseln sich hier wieder einmal gekonnt ab.
Bewertung: 4/5 Pommesgabeln

(15) Alles hat seinen Grund
Ein gutes Thema mit einem ebenso guten Songtext. Leider finde ich diesen Song rein musikalisch nicht gerade überzeugend. Mit einer besseren Melodie hätten die Hosen hier zum Schluss des Albums noch einmal einen Kracher heraushauen können. So bleibt leider nur Standard, was angesichts der Tatsache, dass mir die vorherigen Titel allesamt gefallen haben, aber zu verzeihen ist.
Bewertung: 3/5 Pommesgabeln

(16) Vogelfrei
Was soll dieser Song nun sein? Ernst? Humorvoll? Wozu soll er anregen? Zum Nachdenken? Zum Lachen? Oder ist er am Ende wieder Kritik an Kirche und Religion? Vielleicht an der Vorstellung, die man vom Paradies haben soll? Dieser Aspekt wird für Analysen sicherlich interessant sein. Für mich steht allerdings fest, dass es sich hier um einen mehr als gelungenen Song handelt. Leider erscheint er etwas kurz, da hier ein relativ langes Intro und ein Outro, das sich an die ersten beiden Titel anlehnt, zu finden sind. Wie auch immer - Feuer frei für "Vogelfrei"!
Bewertung: 5/5 Pommesgabeln

-- DIE GEISTER, DIE WIR RIEFEN --
(1) Computerstaat [Original: Abwärts]
Unter allen 15 Liedern, die auf der zweiten CD zu finden sind, hätte sich kaum ein besserer Opener finden können als dieses visionäre Stück. Dieser Song hätte an keiner anderen Stelle so gut gepasst. Und mit dem Wissen von heute wird der Songtext dem einen oder anderen bestimmt einen kalten Schauer über den Rücken jagen...
Bewertung: 4/5 gerufenen Geistern

(2) Sirenen [Original: Male]
Wer sich weniger auf die Texte konzentriert und seinen Fokus eher auf harte Gitarrenriffs und wilde Melodien legt, wird hier bestens bedient. Wobei man sagen muss, dass der gute Songtext auch hier für den einen oder anderen kalten Schauer sorgen könnte. Dieser Song ist eine sehr gute Ergänzung zum Opener. Die Toten Hosen bezeichnen Male übrigens als "erste 100%ige Punkband aus Deutschland". Ferner zollen sie ihrer Vergangenheit Tribut, denn Male teilte sich lange Zeit einen Proberaum mit ZK, die Vorläuferband der Toten Hosen.
Bewertung: 5/5 gerufenen Geistern

(3) Das Model [Original: Kraftwerk]
Dieser Song dürfte nicht nur aufgrund seines Originals bestens bekannt sein. Neben den Toten Hosen wurde er unter anderem auch schon von musikalischen Größen wie Rammstein oder Heino gecovert. Musikalisch gesehen treten die sechs Punkrocker aus Düsseldorf hier erst einmal ein bisschen auf die Bremse. Nach den ersten beiden todernsten und eher wilden Liedern ist das allerdings auch nicht weiter tragisch.
Bewertung: 4/5 gerufenen Geistern

(4) Die Moorsoldaten [Original: KZ-Häftlinge]
Dieses Lied wurde 1933 von Häftlingen im KZ Börgermoor bei Papenburg im Emsland geschaffen und dort im Rahmen einer Veranstaltung aufgeführt. Bei diesem Vortrag wurde der letzte Refrain von allen Gefangenen mitgesungen und wirkte dermaßen heftig nach, dass das Lied zwei Tage später verboten wurde. Allerdings verbreitete sich das Lied dennoch wie ein Lauffeuer und wurde schließlich in alle Welt getragen. Damals galt es als inoffizielle Hymne aller KZ-Insassen und hat den Menschen Mut gemacht. Dass sich die Toten Hosen so einem historischen Stück annehmen, passt wie die berühmte Faust aufs Auge. Sowohl musikalisch als auch gesanglich handelt es sich um eines der besten Lieder auf dieser CD. Vor allem der Anfang hat mir sehr gut gefallen: Die Gitarren werden so eingesetzt, dass sie wie Sirenen klingen, wodurch ein zusätzliches Gefühl der Beklommenheit entsteht.
Bewertung: 5/5 gerufenen Geistern

(5) Im Nebel [Original: Hermann Hesse]
Die Toten Hosen haben dieses Gedicht schon einmal musikalisch interpretiert. Als der Song "Ertrinken" als Single ausgekoppelt wurde, packten sie eine erste Version von "Im Nebel" als B-Seite dazu. Nun präsentieren die sechs Punkrocker aus Düsseldorf uns eine zweite Version, die wesentlich düsterer ist. Campino meinte übrigens, dass er die Musik schon im Kopf hatte, als er das Gedicht noch gelesen hat. Ferner gab er an, dass in den nächsten Jahren eventuell noch ein paar weitere Versionen folgen könnten.
Bewertung: 4/5 gerufenen Geistern

(6) Heute hier, morgen dort [Original: Hannes Wader]
Wenn die Toten Hosen meinen, dass dieses Lied unkaputtbar ist, haben sie in meinen Augen vollkommen Recht. Ob man nun das ruhige Original von Hannes Wader oder die rockige Interpretation der Toten Hosen vorzieht, ist eigentlich egal. Beide Versionen überzeugen mit jedem Wort. Eigentlich ist "Heute hier, morgen dort" mehr als ein Lied, es ist fast schon eine Lebenseinstellung. Auf jeden Fall handelt es sich bei dieser Nummer um meinen Favoriten aus "Die Geister, die wir riefen". Wenn ich mich für einen Song dieser Platte entscheiden müsste, würde ich sie sofort und ohne zu zögern auswählen.
Bewertung: 5/5 gerufenen Geistern

(7) Rock Me Amadeus [Original: Falco]
Mann kann Falco problemlos und vollkommen zurecht als arrogant, überheblich, selbstverliebt oder eingebildet bezeichnen. Aber hinter dieser Fassade steckte ein grandioser Musiker, der es mittlerweile sogar geschafft hat, dass sein Lebenswerk als Musical dargestellt wird. Auch knapp 20 Jahre nach seinem Tod reicht ein Ton von Songs wie "Der Kommissar", "Egoist" oder "Out of the Dark", um Bewegung in die Tanzsäle zu bringen. Die Toten Hosen haben sich direkt dem wohl bekanntesten Song von Falco angenommen und ihn ein bisschen eigenwillig, aber durchaus unterhaltsam interpretiert. Wer schon immer wissen wollte, wie eine harte Version von "Rock Me Amadeus" wohl klingen mag, wird an diesem Song bestimmt seine Freude haben.
Bewertung: 5/5 gerufenen Geistern

(8) Industrie-Mädchen [Original: S.Y.P.H.]
Eigentlich muss man den Toten Hosen für diese Neuinterpretation dankbar sein. Die Versionen, die ich vom Original kenne, sind rein qualitativ nämlich alles andere als gut. Wenn man den Text nicht kennt, versteht man den Gesang so gut wie gar nicht. Über 30 Jahre später braucht man sich darüber zum Glück keine Gedanken mehr zu machen. Und dennoch muss ich sagen, dass diese Version nicht so richtig in die Gänge kommt. Man hört sie, man findet sie nett, aber man vergisst sie auch ziemlich schnell wieder.
Bewertung: 3/5 gerufenen Geistern

(9) Keine Macht für niemand [Original: Rio Reiser]
Die Toten Hosen beschreiben ihr Verhältnis zu Rio Reiser, dem selbsternannten und 1996 verstorbenen "König von Deutschland", als schwierig und kompliziert. Rio Reiser konnte die jungen Punks aus Düsseldorf nicht einordnen und war für sie wiederum zu alt. Dennoch kann man nicht bestreiten, dass er viele große und zeitlose Songs geschrieben hat, und "Keine Macht für niemand" gehört auf jeden Fall dazu. Die Toten Hosen haben sich hier an eine echte Ikone gewagt, obwohl sie selber schon längst zu den etablierten Punkrockern unserer Nation gehören. Und dieses Experiment ist ihnen auf jeden Fall gut gelungen.
Bewertung: 4/5 gerufenen Geistern

(10) Einen großen Nazi hat sie! [Original: Fritz Grünbaum]
Die Toten Hosen wollten unbedingt einen Song aus den 20er- und 30er-Jahren für dieses Album haben. Da sie im hier thematisierten Lied inhaltliche Parallelen zu "Sascha... ein aufrechter Deutscher" erkannten, entschieden sie sich schließlich für das 1928 verfasste und humoristische Werk des jüdischen Texters Fritz Grünbaum, der einige Jahre später allerdings in einem KZ ermordet wurde. Er hätte wohl nicht gedacht, dass sein Lied fast 100 Jahre später mal auf einer Punkrock-Platte auftauchen würde. Wie dem auch sei, die Toten Hosen haben auf diese Art und Weise dafür gesorgt, dass ein echter Schatz seinen Weg in das 21. Jahrhundert gefunden hat.
Bewertung: 4/5 gerufenen Geistern

(11) Schrei nach Liebe [Original: Die Ärzte]
Im Song "Auswärtsspiel" singt Campino, dass jeder sich irgendwann mal dafür entscheiden muss, auf welcher Seite er stehen möchte. Jahrelang galt dieser Umstand auch für den deutschen Punkrock: Hört man nun die Ärzte oder doch lieber die Toten Hosen? Zwischen den beiden Bands entwickelte sich eine Rivalität, die sogar dazu führte, dass Campino sich eine Schlägerei mit Sahnie und Bela B. lieferte. Zum Glück haben sowohl die Ärzte als auch die Toten Hosen mit den Jahren erkannt, dass Deutschland für beide Bands genug Platz und Fans hat. Die Rivalität ist gegenseitigem Respekt gewichen, der nur noch auf Konzerten einer augenzwinkernden Ansage weichen muss. Mit "Schrei nach Liebe" wurde nicht nur ein lieber Gruß von Düsseldorf nach Berlin geschickt, sondern auch ein absoluter Klassiker neu vertont. Nicht umsonst hat dieser Song es in viele Setlists vergangener Tage geschafft. Und auch für Hosen-Nostalgiker bietet dieser Song das gewisse Etwas: Die Pfiffe stammen von Ex-Schlagzeuger Wolfgang Rohde.
Bewertung: 5/5 gerufenen Geistern

(12) Manche Frauen [Original: Funny van Dannen]
Funny van Dannen ist nicht nur Maler, Texter und Musiker, sondern obendrauf auch noch ein guter Freund der Toten Hosen. Die Musik hat ihn mit der Band so stark verbunden, dass er bei dieser Aufnahme sogar mitsingen durfte. Der Songtext bietet sehr viele humorvolle Ansätze und lädt nach einer gewissen Zeit durchaus zum Mitsingen ein. Trotzdem landet dieser Song in meiner persönlichen Rangliste eher bei den etwas schwächeren Liedern.
Bewertung: 3/5 gerufenen Geistern

(13) Innenstadt Front [Original: Mittagspause]
Die deutsche Punkrock-Band "Mittagspause", kurz "Mipau" genannt, gelten als Vorläuferband für die "Fehlfarben". Sie stehen also im gleichen Verhältnis zueinander wie ZK und die Toten Hosen. Und wie es der Zufall so will, verdanken ZK ihnen ihre erste Probe sowie ihre erste Platte. Die Toten Hosen bezeichnen Sänger Janie alias Peter Hein als "ungekrönten König der Texter", und das nicht zu Unrecht. Selbst in diesem gut einminütigen Stück blitzt das lyrische Können an allen Ecken und Enden auf. Darüber hinaus ist dieser Song optimal für alle, die sich einen kurzen und wilden Song wünschen.
Bewertung: 5/5 gerufenen Geistern

(14) Stimmen aus dem Massengrab [Original: Erich Kästner]
Ich gebe offen und ehrlich zu, dass ich Erich Kästner vor dem ersten Durchlauf dieses Albums nur als Kinderbuchautor kannte. Ich verband mit ihm Werke wie "Pünktchen und Anton", "Das fliegende Klassenzimmer" oder "Emil und die drei Zwillinge". Aufgrund dieser Tatsache bzw. meiner Unkenntnis hätte ich ihm so ein Gedicht gar nicht zugetraut. Zum Glück kennt Campino Erich Kästner da etwas besser. Immerhin gibt er an, dass es sich bei ihm mit Abstand um seinen Lieblingsschriftsteller handelt. Bei "Stimmen aus dem Massengrab" handelt es sich um einen düsteren und visionären Text zur politischen Situation in Deutschland zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg. Wenn die Toten Hosen schreiben, dass dieses Gedicht einen das Blut in den Adern gefrieren lässt, haben sie vollkommen Recht.
Bewertung: 5/5 gerufenen Geistern

(15) Lasset uns singen [Original: Graf Zirben / Destilie van der Vogelbeer]
Wer zum Schluss einen tiefgründigen Song oder einen harten Kracher erwartet, wird durch dieses Lied eher enttäuscht. Die Toten Hosen haben sich hier an einem Text aus dem frühen 17. Jahrhundert bedient, dessen Melodie nie überliefert wurde. Als Campino 1988 den Dachboden seiner Großmutter ausräumte, fand er ein Exemplar eines von insgesamt vier Gedicht- und Liedbänden, die Zirben und van der Vogelbeer vor fast 400 Jahren veröffentlichten. Er hat den hier thematisierten Text nie vergessen - und über 20 Jahre später dafür gesorgt, dass die ganze deutsche Musikwelt daran teilhaben kann. Ein weiteres Schätzchen einer gelungenen CD, die einen durch und durch runden Eindruck macht. Der Ausflug in die musikalischen Vorlieben und Ursprünge der Toten Hosen ist auf jeden Fall sehr interessant.
Bewertung: 4/5 gerufenen Geistern
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am 1. November 2013
Das Album selbst ist erst einmal super gestaltet, denn es macht trotz den Schwarz-, Weiß- und Grautönen echt was her. Schon dass man sich das Cover immer wieder anschauen muss, finde ich spannend. Auch die CD selbst natürlich.
Die Musik auf der CD gefällt mir auch sehr gut, denn es ist mal wieder ein Musikalbum, was sich wirklich lohnt geschenkt zu bekommen oder zu verschenken. Die Songs sind allesamt hörbar. Wenn mir auch manche mehr und manche weniger gefallen, aber dies ist bei jedem Künstler oder bei jeder Band so. Leider habe ich es gerade in den letzten Jahren immer wieder erlebt, dass ein Album zwar 2 oder 3 gute Songs enthält, aber nicht wirklich ein Album, was man durchgängig hören kann. Die Toten Hosen haben mit „Ballast der Republik“ ein Studioalbum abgeliefert, was sich hören lassen kann. Immer wieder höre ich mir dieses Album schon an und auch beim Autofahren ist es eine echte Wonne. Wenn mal eine ruhigere Stelle kommt, dann weiß man mit der Zeit auch ganz genau, welches Lieb man einschalten kann. Mit jedem Song, den man auf diesem Album hört, kann man persönliche Erlebnisse verbinden, praktisch seinen ganz persönlichen „Ballast“. Diesem kann man sich durch die Musik der Toten Hosen bewusst werden und dann kann man auch eventuell etwas dagegen tun. So schaffen es Die Toten Hosen ihre Hörer mitzureißen und aufmerksam zu machen, dass nicht immer alles im Leben glatt laufen, aber man etwas dagegen tun kann. Ein Album, was mich und auch meinen Freund, als alten Ärzte-Hörer, sehr berührt und aufgeweckt hat.

Liebe Toten Hosen, macht weiter so und ich hoffe noch viele solcher sehr guten Alben von euch hören zu können!
DESWEGEN: 5*Sterne und eine absolute Empfehlung
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am 28. März 2013
Ich, als langjähriger Hosenhörer, finde die cd absolut klasse. Die Truppe ist ihrem Stil immer treu geblieben. Auf dieser cd ist ihr ganzer Werdegang gebündlet. Von rotzfrech über nachdenklich zu kritisch. Jedes Lied anders, sowohl musikalisch als auch textlich. Sie haben ihr Leben zu Songs formiert. Ein Muß für jeden, von jung bis zum Junggebliebenen.
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am 20. Juli 2012
Also ich möchte in meine Rezension in 2 Teile Aufteilen.

Zu Teil 1. Hauptalbum "Ballast der Republik"

Ich habe mir das Album als Geschenk bekommen und war beim ersten anhören etwas entäucht davon.
Beim zweiten mal wurde es besser und ab den dritten male hat es mir dann sehr gut gefallen.
Ich muss auch dazu sagen das ich kein klassicher Toten Hosen Fan bin sondern gehöre eigentlich dem Ärzte Fanlager seit Kindertagen an.

Aber als zusammenfassung kann ich sagen 12 von 16 Titeln sind Top und damit würdig.

Zu Teil 2. Bonusalbum "Die Geister die wir Riefen"

Von diesem Album war ich mehr als begeistern. Das hat ab dem ersten einlegen in den Player gerockt.
Die Songs wurden Top gecovert sogar der von den Ärzten dafür großen Respekt an die Band. Auch gerade weil es alte und unbekannte Stücke zum Teil waren die gecovert wurden.

Als zusammenfassung kann ich sagen 13 von 15 Titeln sind Hammer.

Alles Zusammen ein gelungenes Meisterwerk einer Band zum 30 Jährigen bestehen der Kauf lohnt sich !!!!
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Da haben sich die Toten Hosen mal wieder volle Kanne
selbst Übertroffen …

Das Album '' Ballast der Republik'' ist einfach ein Knaller.
Tolle Texte, Super Lieder. Von Rockig bis Ballade alles dabei.

Erzählen von Alltagssituationen bis hin zur Liebe & dessen Gefühlen …
Einfach Top ! Richtig Gold Wert …

Das Album '' Die Geister, wir riefen'' bezieht sich mehr auf Deutschland
dessen Demokratie.

Zwar auch nicht schlecht gemacht, aber das hätte ich auch
jetzt nicht unbedingt in der Box dabei gebraucht.

Trotz allem ist das Album einfach perfekt.
Finde es echt schön. Bin sehr froh es gekauft zu haben.

Hätte nicht geklaubt das ''Ballast der Republik'' so einschlägt.
Insgesamt läuft das Album 52:52 Min. und ich höre es nur noch rauf & runter. Pausenlos.
Jungs : Ich bin so stolz auf euch !
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