Vom irischen Gitarrenvirtuosen Gary Moore sind auf dieser Compilation sage und schreibe 14 seiner besten Stücke aufgereiht. Recht blueslastig, aber nicht langweilig, sehr melodiös, aber nicht schmalzig. Sogar seine langsamen Bluesstücke "Midnight Blues" und das instrumentale "Blues for Narada" höre ich mir gerne an.
Es geht viel um Liebe in diesen Stücken und ich freue mich ganz besonders darüber, dass ich die Texte in dem kleinen Booklet nachlesen kann ... "I found that love was more than just a game" in "Still got the Blues", er trauert seiner Liebe nach in "Empty Rooms" und es ist das einfachste für ihn überhaupt, sich zu verlieben: "I'm falling in love with you - it's the easiest thing for me to do" in "Falling in love".
Eine Erwähnung wert ist auch noch das fast siebenminütige "Parisienne Walkways" vom Album "Blues Alive", 1993, in dem er alles aus seiner E-Gitarre herausholt, was geht. In der Mitte des Songs hält er das "e" 27 Sekunden lang aus - das habe ich so noch nie gehört. Das letzte Stück "Johnny Boy" erinnert an seinen 1986 verstorbenen Freund Phil Lynott von Thin Lizzy.