Nina Hoss hat eine angenehme Lesestimme. Sie liest flüssig und nicht zu schnell. Leider versucht sie sich daran, den Figuren verschiedene Stimmen zu geben, was ihr nicht immer gelingt. Hin und wieder vergißt sie zum Beispiel beim Kindermädchen den englischen Akzent, oder wechselt im Gespräch der Eltern nicht von der etwas tieferen Männerstimme des Vaters zur Stimme der Mutter, obwohl es diese ist, die gerade etwas sagt.
Das sind allerdings kleine Fehlerchen, über die man bei der sonst angenehmen Art zu Lesen gerne hinwegsieht.
Die Geschichte an sich ist recht kurz und dauert lediglich 88 Minuten. (Ungekürzte Lesung) Trotzdem fand ich Antoinettes "kleinen" Streich und die Folgen daraus durchaus interessant und tiefsinnig.