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Baikonur
 
 
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Baikonur [Gebundene Ausgabe]

Holger Geyer
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 277 Seiten
  • Verlag: Tropen Bei Klett-Cotta (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3932170393
  • ISBN-13: 978-3932170393
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 997.364 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Holger Geyer
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein wunderbarer Roman, mal brüllend komisch, mal abgrundtief traurig." (Artour, MDR)
"Ein Debütroman voll von Skurrilitäten: wie bei T. C. Boyle oder Thomas Pynchon ist nichts unmöglich." (Divertimento, Nordeutscher Rundfunk)

Kurzbeschreibung


Literarisches Roadmovie, das den ersten Flug eines "Touristen" ins Weltall vorwegnimmt.
Baikonur, der legendäre russische Weltraumbahnhof in Kasachstan, ist das Ziel der unterschiedlichen Sehnsüchte einer Gruppe von Reisenden in einem alten Volvo. Die Figuren dieses Romans sind in ein osteuropäisches Roadmovie eingeflochten, das vor dem Hintergrund des zerfallenen Sowjetreichs spielt und sich mit andauernder Fahrt immer stärker in eine Reise durch den wilden Osten verwandelt.
Kaum etwas verbindet die vier merkwürdigen Hauptfiguren des Romans, doch durch Zufall finden sie sich zusammen in einem alten Volvo wieder, auf dem Weg nach Osteuropa. Baikonur, der legendäre Weltraumbahnhof in Kasachstan, wird im Lauf der Fahrt aus unterschiedlichen Gründen zum gemeinsamen Ziel der Reisenden. Den magenkranken Tornadopilot Chlodwig Beck führt die Suche nach dem Grab seiner Frau zunächst nach Ungarn. Die Raumfahrtexpertin Margret Tuschka treibt ihre Passion für "letzte Flüge"- dem genauen Gegenteil von Jungfernflügen - in den Osten. Dem skrupellosen Gebrauchtwagenhändler Jacob Van Hullsen ist zur Erfüllung seines Lebenstraums, einmal ins All zu fliegen, jedes Mittel recht. Und dann ist da noch die ebenso schöne wie verzweifelte Tschechin Jana, die eigentlich in den Westen will, dafür aber den Umweg in Kauf nehmen muß.
Das ungewöhnliche Quartett passiert bizarre Landschaften, äußerst eigenwillige Städte und ein kleines Dorf, das nicht ganz zufällig die höchste Selbstmordrate der Welt aufweist.
Kälte, Gewalt, unzählige Pannen und eine Serie grotesker Flugzeugabstürze machen den Trip vom fiktiven Provinznest Seydelheim nach Baikonur zum Überlebenskampf und zur Reise ins Ich der Fahrgäste.
"Ein wunderbarer Roman, mal brüllend komisch, mal abgrundtief traurig." (Artour, MDR)
"Ein Debütroman voll von Skurrilitäten: wie bei T. C. Boyle oder Thomas Pynchon ist nichts unmöglich." (Divertimento, Nordeutscher Rundfunk)

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch hat mir recht gut gefallen, obwohl es noch kein Meisterwerk ist - was man vom ersten veröffentlichten Roman des Autors aber auch nicht erwartet.

Die Handlung basiert auf einem nicht alltäglichen Thema, ist aber trotz ihrer Skurrilität immer noch recht glaubwürdig und faszinierend. Ebenso sind die Charaktere des Romans keine stereotypen Superhelden, sondern eher Exemplare problematischer Existenzen. Dennoch sind sie trotz ihrer Alltäglichkeit durch ihre Träume und Hoffnungen auch sehr ungewöhnlich.

Die Geschichte liest sich recht gut, auch wenn ich anfangs gelegentlich darüber gestolpert bin, den aktuellen Handlungsstrang mit Rückblicken und Träumen nicht immer gleich überblicken zu können. Die einzelnen Schicksale und Fäden verbinden sich jedoch bald zu einem einzigen Strang (der gemeinsamen Reise), dem der Leser seine ungeteilte Aufmerksamkeit widmen kann. Gelegentlich hat mich nur etwas gestört, dass zwischendurch der ein oder andere größere Sprung (Lücke in der Erzählung) auftaucht.

Der Handlungsverlauf bleibt bis zum Schluss spannend. An keiner Stelle des Buchs hatte ich das Gefühl, bereits die Auflösung der einzelnen Situationen - oder gar der ganzen Geschichte - schon im Voraus zu kennen oder zu ahnen.

Fazit: ein interessantes Erstlingswerk des Autors, dem hoffentlich noch mehr folgt.

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Love is just a kiss away 5. Januar 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Famoser Erstling, der in seiner lakonischen Erzählweise an Jörg Fauser erinnert. Vielleicht sind es auch die Typen, die die Geschichte treiben: nicht wirklich verzweifelt, aber doch jenseits eines Alltags, den man noch normal nennen könnte. Und selbst getrieben von Zielen, die offensichtlich verrückt sind oder zumindest "unrealistisch". Was nicht bedeutet, dass sie unerreichbar wären.

Die skizzenhafte Erzählweise lässt Lücken offen und macht das Lesen spannend. Auch die Beschreibungen funktionieren nach diesem Prinzip: unausgesprochene Motive und angedeutete Gefühle (love is just a kiss away) lassen den Figuren den Raum zum Atmen und Leben. Regelmäßige Rückblendenden sorgen dafür, dass der Leser dabei nicht den Überblick verliert. Die damit verbundenen Sprünge sorgen für Dynamik und Drive. Saubere Arbeit also, vermutlich wohlüberlegt und doch auf angenehme Art unprätentiös. Vielleicht wegen der Ecken und Kanten, die dem Roman den Charme des Ungeschliffenen lassen.

Mal wieder ein deutsches Buch, das ohne Vorbehalte als tolle Lektüre empfohlen werden kann.

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Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Baikonur, der legendäre russische Weltraumbahnhof in Kasachstan, ist das Ziel der unterschiedlichen Sehnsüchte einer Gruppe von Reisenden in einem alten Volvo. Die Figuren bewegen sich in einer Art osteuropäischem Roadmovie und geraten wiederholt in Situationen, von denen Sie nie geahnt haben, daß es sie gibt. Die ganze Fahrt entwickelt sich mehr und mehr zu einem abenteuerlichen Trip durch den wilden Osten. Die Protagonisten leiden unter Kälte, Gewalt und unzähligen Pannen und erleben eine manchmal äußerst komische, zeitweise aber auch herzzereissende Reise ins eigene Ich; auf jeden Fall immer wunderbar zu lesen.
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