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Bagman - Operation: Massenmord!
 
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Bagman - Operation: Massenmord!

Anouk Whissell , François Simard    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Anouk Whissell, François Simard, Jonathan Prévost
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: SUNFILM Entertainment
  • Erscheinungstermin: 19. Oktober 2007
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 19 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000UWT8OC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 47.257 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

OFDb.de

"Es ist schon eine Weile her, als ein kleiner deutscher Kurzfilm für Aufsehen sorgen sollte. "Staplerfahrer Klaus", der gorige Fake-Lehrfilm zum Thema "Wie bediene ich meinen Gabelstapler richtig?", wurde weltweit bekannt, erhielt duzende Preise und war auch in der Gunst von Kritikern und Publikum hochrangig beliebt. Vor allem die heftigen Splatterszenen hatten es in sich, die so humorvoll verpackt wurden, dass man die ganze Zeit wirklich sein dreckiges Vergnügen daran haben konnte. Doch seit einiger Zeit geistert nun ein neues Fun-Splatter-Kurzfilm durch die Filmhaushalte. "Bagman: Operation Massenmord" heißt ein kleines kanadisch-französisches Amateurfilmchen, das den Klaus wie einen Kindergartenfilm wirken lassen soll. Von der FSK mit einem gütigen FSK 16-Siegel bedacht, könnte man daran erst einmal seine Zweifel haben. Doch nach Ansicht des Films ist klar, "Staplerfahrer Klaus" kann einpacken, zumindest was den Gore-Faktor angeht.

Denn "Bagman" ist wirklich die neue Splatter-Granate in Sachen Kurzfilme. Die "Story" ist dabei schnell erzählt und natürlich nur als Aufhänger zu gebrauchen. Es geht um eine junge Frau, die einem Polizisten am Krankenbett erzählt, dass sie von einem verrückten Killer mit einer Papiertüte auf dem Kopf gejagt wird. Auf ihrer Flucht trifft sie dabei auf eine Hip-Hopper-Gang, welche vom besagten Killer nur allzu bald in ihre Einzelteile zerlegt wird. Und das Blutbad nimmt seinen Lauf... Ganz klar, "Bagman" kümmert sich von Anfang an einen Scheiss darum, was man alles um den Splatter drumherum aufbauen könnte. Ehrlich und ohne verlogene Einzelheiten, zeigen die Macher von Anfang an, auf was es ihnen ankommt. Nämlich das wohl größte Blutbad anzurichten, dass es je in einem Kurzfilm gegeben hat. Sprich wer hier mehr als reine, blutige Unterhaltung sucht, der ist schlichtweg am falschen Platz und wird mit einem großen Stinkefinger schon von Anfang an in den Arsch getreten.

Also legen wir sofort die Konzentration auf das Gematsche und bleiben 20 Minuten wie erstaunt zurück, mit was für Ideen die französischen Kanadier hier auftrumpfen. Angefangen bei den üblichen Gore-Effekten, wie das Abhacken jedweder Gliedmaßen, über das Verspritzen von Dutzenden Litern Kunstblut, die selbst so manchen Splatterfilm aus Asien alt aussehen lassen, bis hin zur völligen Zweckentfremdung eines Regenschirms, gibt es hier wirklich dutzendfach Treffer auf die 12 und wer auch nur ein Fünkchen an guten Geschmack besitzt, wird diesen spätestens hiernach endgültig verloren haben. Bagman schlitzt, hackt, bombt und sägt sich durch ein derart großes Potporie an blutigen, matischen, gorigen Spezial Effekten, das so manchen Profisplatterstreifen von heute wie ein kleines flackerndes Lämpchen wirken lässt. Amateure sind halt manchmal doch die besseren Blutvergiesser.

Des weiteren spürt man dem Film auch in jedem Moment an, dass er von Machern in die Welt gesetzt wurde, die sich mit dem Horror- und Splattergenre wirklich bestens auszukennen scheinen. Bagmans Papiertüte über dem Kopf weist sicher nicht nur rein zufällig auf Jason aus "Freitag der 13 Teil 2" hin, die Splatterszenen erinnern in ihrer Derbheit nicht nur einmal an "Braindead" und auch sonst werden so einige Klischees bekannter Horrorfilme liebevoll aber mit voller Power durch den Kakao gezogen. Mit ein bisschen mehr Kohle könnten die Jungs vielleicht wirklich mal etwas Größeres auf die Beine stellen. Ein richtiger "Bagman"-Film soll für den DtV-Markt wohl schon in Arbeit sein. Wir sind gespannt.

Fazit: Die Partygranate für alle, die es etwas derber lieben und schon an "Stapelfahrer Klaus" ihre Freude hatten. "Bagman" ist eine knapp 20 minütige Splatterodysee, die zu keiner Sekunde vorgibt etwas Anderes zu sein als perverse Unterhaltung und gerade deshalb so enorm viel Spaß macht. Wer immer Story, Anspruch und Sinn hinter einem Blutbad braucht, und dadurch wohl auch schon an Klaus scheiterte, der wird auch mit "Bagman" nicht glücklich werden. Wer aber die Gabe besitzt, sich auch mal nur an einem riesigen Fass unglaublich gut gemachtem Amateur-Splatter zu erfreuen, das trotz der kurzen Laufzeit so prall gefüllt ist, das es schon überquillt, der sollte sich "Bagman" nicht entgehen lassen!

--- David Hilbert (Mr. Hankey)"

Produktbeschreibungen

Bagman - Operation Massenmord DV

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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
hehehehe... 20. Februar 2008
Von Zachary
ich habe letztens auf irgendeiner trash-dvd (ich glaube 'zombie self defense force' war's) einen trailer für den film 'bagman' gesehen. vielleicht kennt ihn jemand, der trailer mit dem einkaufswagen, der übrigens auch auf dieser dvd drauf ist.
wie auch immer, wenn ich mir einen film bestelle, schaue ich eigentlich nicht auf die spieldauer, bei einer normalen dvd erwartet man eigentlich einen streifen in spielfilmlänge, was heutzutage bei knapp unter 10¤ ja auch nichts sonderliches ist. dazu kommt noch, dass der besagte trailer überhaupt nichts mit diesem film zu tun hat, da der richtige film 'bagman' erst für dieses jahr angekündigt wird.
diese überraschungen hätte ich mir sparen können, wenn ich mir vorher die äußerst treffende rezension von meinem mitstreiter angesehen hätte.
aber wie die 5 sternchen vermuten lassen, wurde ich im endeffekt kein bisschen enttäuscht, im gegenteil:
low-budget-trash vom feinsten, eigentlich wird den ganzen film über nur gesplattert, und das auf eine so urkomische weise, dass sich die freunde von troma mal eine scheibe abschneiden sollten.
wer auf unglaublich witzigen low-budget-trash steht, sollte sich in diesem zusammenhang auch mal 'freak out - the next scary movie' ausborgen, der sich mittlerweile zu einem meiner lieblingsfilme gemausert hat. nicht ganz so blutig, aber dafür noch wesentlich witziger und in ordentliche 90 minuten gepackt (und das bei ungefähr dem gleichen budget).
kurz und knapp: dieser 'bagman' garantiert unterhaltung, den preis allerdings halte ich für 20 minuten für etwas happig. naja, wenn man sich daraufhin noch das durchaus sehenswerte 'making of ansieht', kommt man immerhin auf fast 'ne halbe stunde.
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Operation: Massenmord 25. Januar 2012
Von Heartcore
Ich habe dieses Kurzfilm vor einigen Jahren auf Youtube gesehen und war wirklich überrascht, wie gut man Spaß und Blut verbinden kann. Vor kurzen habe ich ihn endlich auf Amazon gefunden und war richtig froh, dass es ihn noch gab und vorallem so billig.
Dieser Film ist nicht ernst zunehmen, aber sorgt auf jeden Fall für ein paar Lacher.
Dank den lustigen, aber auch extrem heftigen Mordszenen ist für Spaß gesorgt. Eine wirkliche Story gibt es nicht (denke ich). Die grobe Handlung ist: Ein paar möchtegern-Gangster treffen zusammen mit einer weiblichen Person auf den "Bagman". Der "Bagman" hat unter seinem langen schwarzen Mantel alle möglichen Waffen versteckt und sorgt den ganzen Film über für ordentlich Spaß.
Das Hauptmenü ist schon größtenteils in Blutrot dargestellt.
Die Extras sind auch sehr gut gemacht. Es gibt ein "Making of", "Trailershow" und eine "Bildergalerie".
Ich vergleiche diesen Film ein bisschen mit "Staplerfahrer Klaus", also wer diesen Film kennt bzw. mag sollte sich "Bagman" auf keinen Fall entgehen lassen.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Vor einiger Zeit lief STAPLERFAHRER KLAUS als Vorfilm zu Jason X auf dem FantasyFilmFest und hatte fast schon mehr positive Resonanzen als der Hauptfilm. Kein Wunder, die erfrischende Mischung aus knallharten Effekten, bitterbösen Humor und der etwas anderen Lehrfilmattitüde war etwas bisher noch nie da gewesenes; im Vergleich zu dem ebenfalls starken Jason X eben der innovativere Beitrag. Auf dem letzten SplatterdayNightFever gab es eine ähnliche filmische Überraschung, der gezeigte Bagman definitiv klares Highlight des Festivals - dieser kurzweilige (20 Minuten dauernde) Amateurfilm stahl so manchem, technisch gehobenem 90 Minuten Streifen glatt die Show. Die wenigen dort erhältlichen DVDs waren in der Pause binnen Minuten ausverkauft, zu Recht! Was die französisch sprechenden Kanadier hier fabriziert haben, gehört in jede gut sortierte Funsplattersammlung und wird zumindest momentan noch als absoluter Geheimtipp geahndet!

Die Geschichte ist in nur wenigen Worten erzählt: Junge Frau erwacht im Krankenhaus, an ihrer Seite ein Polizist der sie zu einem vorgefallenem Massaker befragt, das sie als einzige überlebt hat. In einer Rückblende erfährt man, wie die Frau nach der Zerstückelung ihres Freundes durch den Bagman auf der Flucht vor diesem ist und vor ein Auto voller HipHop Boyz rennt. Jene beschwören ihn durch dreimaliges Nennen seines Namen und besagtes Massaker sondergleichen beginnt

Diese Horrorfilmparodie reizt die Lachmuskeln bis sie zerreißen - das kann man wörtlich nehmen, es gibt kein Organ oder Körperteil, das hier nicht bis aufs Ärgste strapaziert wird. Der Blutgehalt ist für den Zeitraum beachtlich und es gibt mehr Tote als in den ersten paar Freitag der 13te Filmen zusammen, an dessen zweiten Teil sich die Maskierung des Killers anlehnt. Statt Kartoffelsack trägt dieser eine Papiertüte, was mindestens genauso lächerlich aussieht. Im Gegensatz zu diesem nimmt sich der Film aber zu keiner Minute ernst, die Darsteller geben sich bewusst hemmungslos überdreht, die Figuren aufs Extremste überzeichnet und so verhält es sich mit den Goreeffekten, die im Amateurbereich ihresgleichen suchen. Schon lange nicht mehr so versierte Kunstblutattacken in dem Sektor gesehen (abgesehen von den geilen Plaga Zombie Filmen). Die Gliedmaßen fliegen im Sekundentakt, Köpfe werden zertreten, Gedärme gerupft, Leiber durchbohrt - das Repertoire und der Einfallsreichtum des Killers die knapp 20 Kopf starke Gangstercrew zu dezimieren kennt keine Grenzen. Doch nicht nur effekttechnisch ist der Kurzfilm erstaunlich reif: Wilde Kameraeinstellungen, professioneller Schnitt, eine gewisse Dramaturgie und die geschickt platzierten brachialen metallastigen Soundeinlagen lassen den Funfilm nicht wirklich zu einer reinen (tumben) Gewaltorgie werden. Dafür ist er zu überdreht, zu witzig anzusehen. Ein Streifen der zeigt, das es im Amateurbereich nicht immer die gleiche stupide Zombiethematik sein muss. Absolute Empfehlung, wer die Möglichkeit hat ihn sich anzusehen sollte dies tun; ich verspreche Euch: daz rockt!!!
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