Kurzbeschreibung
Zehn Jahre nach dem Golfkrieg besucht Peter Frey das Krisengebiet von einst, um das Leben von heute zu filmen. Die Irakis leiden unter einer Blockadepolitik, machen dafür aber den Westen und nicht Saddam Hussein verantwortlich. In Saudi-Arabien registriert Frey die Spannungen einer feudalen Gesellschaft, die sich der Modernisierung verschließt. In Jerusalem, der heiligen Stadt, wird deutlich, warum der Konflikt zwischen Arabern und Israelis außer Kontrolle geraten ist. In den USA erkundet Frey die Stimmung vor den Präsidentschaftswahlen im Jahr 2000. Im Herbst 2001 steht er an Manhattans "Ground Zero". Die einzig verbliebene Supermacht ist verwundbar geworden. Der neue Präsident George W. Bush führt jetzt Krieg gegen den Terrorismus. Auch die Wahl des neuen russischen Staatsoberhaupts Putin hat Frey im Land beobachtet. Auf Reisen nach Moskau, in den Ural und durch die unabhängigen Länder des Kaukasus erlebt er die postkommunistische Wirklichkeit. Trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten gibt es Zeichen des Wandels. Die junge Generation will Freiheit und Demokratie. Der Eiserne Vorhang stand für die Welt des Kalten Krieges. Das Attentat auf die Zwillingstürme von New York signalisiert ein neues Zeitalter der Unsicherheit. Aus dem Schock des Terrors erwächst die Chance einer neuen Ordnung. Die Faszination der Unterschiedlichkeit von Menschen, Kulturen und Landschaften aber bleibt bestehen.
Der Verlag über das Buch
Irak. Saudi-Arabien. Israel. Russland. Die USA ... Peter Frey, Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios, bereist eine Welt im radikalen Umbruch, spürt den Problemen der Menschen nach und analysiert die politische Situation.