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Baedeker Allianz Reiseführer Gran Canaria
 
 
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Baedeker Allianz Reiseführer Gran Canaria [Broschiert]

Birgit Borowski
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Nur vier Stunden Flug, und schon hat man sie, die Sonnengarantie. Selbst in den Wintermonaten kann man bei immer noch knapp 20°C angenehm im Atlantik baden -- und im Sommer wird es nie zu heiß. Kein Wunder also, daß hier im Lauf der Jahre Spaniens zweitgrößtes Tourismus-Zentrum entstanden ist. Aber Gran Canaria bietet nicht nur ideale klimatische Voraussetzungen; bereits wenige Kilometer hinter den südlichen Ferienzentren beginnt das andere Gran Canaria, und davon erzählt u.a. dieses Buch.

Der Reiseführer gliedert sich im Wesentlichen in drei Teile: Im ersten Teil wird über die Insel im allgemeinen, Naturraum, Klima, Bevölkerung, Kunst und Kultur berichtet. Eine kleine Sammlung von Literaturzitaten leitet über zum zweiten Teil, in dem zunächst einige Routenvorschläge gemacht werden, um dann die Reiseziele im einzelnen zu beschreiben. Daran schließt ein dritter Teil mit ausführlichen praktischen Informationen an, die dem Besucher vor Ort das Zurechtfinden wesentlich erleichtern.

Desweiteren beschäftigen sich Specials u.a. mit dem Kanarienvogel, dem Spanischen Bürgerkrieg und typischen kanarischen Sportarten. Neben dem benutzerfreundlich präsentierten Wesentlichen enthält der Baedecker auch eine Vielzahl farbiger Abbildungen und Pläne. Diese größtenteils sehenswerten Fotos zusammen mit der übersichtlichen Strukturierung und nicht zuletzt der großen beiliegenden Inselkarte machen den Baedeker zu einer gelungenen Anschaffung für jeden, der auf der Insel der Seligen, wie Plutarch sie nannte, auch heute noch ein Stück vom Paradies entdecken will. Und davon gibt es eine Menge, glaubt man den alljährlichen Besucherzahlen. --Werner Tschernoussow -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Sonne, Sand und mehr ... Vier Stunden Flug und die Sonne scheint ... Deswegen wählen Jahr für Jahr viele sonnenentwöhnte Nord- und Mitteleuropäer Gran Canaria als Urlaubsziel. Auf der Insel gibt es keinen Winter, hier herrschen das ganze Jahr über frühlingshafte Temperaturen. Bei 19 Grad Celsius lässt es sich selbst im Dezember und Januar noch angenehm im Atlantik baden, und auch die Lufttemperatur verhält sich vorschriftsmäßig und bleibt über 20 Grad Celsius. Übermäßig heiß wird es selbst im Hochsommer nicht, nur selten zeigt das Thermometer mehr als 25 Grad. Und wenn - dann sorgt am Strand eine leichte Brise für Abkühlung. Wen wundert´s, dass angesichts dieser Tatsachen der Tourismus von der Sonneninsel im Atlantik Besitz ergriffen hat. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Wir haben vor unserer Individualreise nach Gran Canaria im Dezember 2005 den Baedeker-Reiseführer Gran Canaria (8. Auflage 2006) erworben.

Nach einigen Tagen Eingewöhnung auf Gran Canaria und nach erfolgter Inselrundfahrt, haben wir uns den Tourenvorschlag 5 "Mit dem Jeep in die Einsamkeit" vorgenommen. Bis zum Soria-Stausee ist die Straße sehr gut und hat für eine Straße im Inselinneren erstaunlich wenig Kurven. Für die Strecke danach heißt es in diesem Reiseführer "... Danach wird die Piste schlechter. Sie verläuft am West- und Nordufer des Stausees entlang und trifft nach wenigen Kilometern wieder auf eine asphaltierte Straße."

Was uns in der Realität erwartet hat, war eher Lebensgefahr statt idyllischer Bergwelt. Der Weg ist schlicht und ergreifend eigentlich unbefahrbar - auch nicht mit einem Jeep. Zum einen hat der Regen auf dem Geröllweg so tiefe Furchen ausgewaschen, das man dort mit einem Fahrzeug kaum langfahren kann. Das was ein Fahrweg sein soll, besteht teilweise nur aus einer Aneinanderreihung von 30 cm großen scharfkantigen Geröllbrocken. Wir mussten mehrfach aus herumliegenden Geröll überhaupt erst ein Stück irgendwie befahrbaren Wegs zusammenbauen. Große auf dem sehr schmalen Weg herumliegende Gesteinbrocken, zwingen einen regelmäßig dazu, mit dem Auto direkt am unbefestigten und ungesicherten Abhang entlangzubalancieren. Lebensgefährlich wird es, wenn man so einen Weg dann noch 300 Meter rückwärts fahren muss, um zu einer Stelle zu gelangen, an der ein entgegenkommendes Fahrzeug mal vorbeipasst.

Letztlich haben wir für die etwa 5 Kilometer fast 3 Stunden gebraucht. Zu Fuß wären wir deutlich schneller und sicherer unterwegs gewesen. Es ist mir unbegreiflich, wie man in einem Reiseführer so eine Route für Normal-Urlauber empfehlen kann? Die Route ist vielleicht etwas für geübte Leute mit Crossmotorrädern. Wir haben danach sowohl mit Einheimischen als auch mit Deutschen gesprochen, die seit 20 Jahren im Tourismusgeschäft auf Gran Canaria tätig sind. Alle haben diesen Weg als lebensgefährlich bezeichnet. Dies gilt insbesondere für das Winterhalbjahr, wenn die dann häufigeren Regenfälle den unbefestigten Weg auswaschen und an vielen Stellen nur noch gröbstes Geröll übrig lassen.

Zur richtigen Eindordnung: Wir sind 32 und 30 Jahre alt, haben noch keine Kinder, fahren ca. 20.0000 Kilometer im Jahr mit dem Auto und sind gewiss nicht zimperlich. Wir sind im Rahmen der Inselrundfahrt z.B. auch der in diesem Reisefüher gemachten Empfehlung für einen Abstecher nach Los Berrazales gefolgt. Das letzte Stück des Weges dorthin ist ebenfalls nur ein unbefestigter, ungesicherter, schmaler, unebener Schotterweg am Berghang entlang. Aber kein Problem: Das Risiko bleibt dort - im Gegensatz zum oben kritisierten Weg - immer beherrschbar.

Der Reiseführer hätte ohne die oben kritisierte Routenempfehlung eigentlich 3-4 Sterne verdient gehabt, weil z.B. die beiliegende Karte durchaus gut ist. Kein Verständnis haben wir aber auch dafür, dass bei einer brandneuen und angeblich völlig überarbeiteten Auflage z.B. noch Restaurants empfohlen werden, die seit Jahren geschlossen sind, so z.B. das Höhlenrestaurant "Meson la Silla" in Artenara.

Ansonsten kann ich Gran Canaria nur empfehlen. Mieten Sie sich ein Appartement im Hafen von Puerto de Mogan. Der Ort ist wunderschön und von riesigen Betonbettenburgen verschont geblieben. Dazu einen Mietwagen mieten und einem ziemlich perfekten Individualurlaub steht nichts mehr im Weg. Trotz ca. 120.000 Betten Torismuskapazität findet man auf der Insel gerade im Inselinneren viele absolut stille und ruhige Orte. Unbedingt die Orte Teror und Tejeda besuchen. Eine Warnung noch vor dem Restaurant "El Labrador" in Tejeda. Ort und Restaurant haben viel Charme. Man spricht im "El Labrador" aber weder englisch noch deutsch - soweit nicht schlimm. Aber eine Karte gibt es auch nicht und Touristen werden letztlich mit völlig überzogenen Preisen abgezockt.

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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Besonders für Inselbesucher, die auf eigene Faust mit einem Mietwagen auf Gran Canaria unterwegs sind, wird dieser Reiseführer Geheimtipps, wie z.B. Wanderung zum schönsten Strand der Insel oder Schnapsbrennerei in Arucas und praktische Infos über z.B. Öffnungszeiten von Museen, Busverbindungen, Trinkgelder, Routenvorschläge parat haben. Die beiliegende Inselkarte ist zwar in ihrer Straßenführung nicht mehr ganz aktuell, trotzdem ist dieser Reiseführer von Baedeker zu empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gran Canaria 7. April 2012
Von Sender
Format:Taschenbuch
Der Roman Faro von Ole Börgdahl spielt im 2. Teil auf Gran Canaria. Ich wollte diese Insel entdecken und mich mit entsprechender Literatur vorbereiten. Der Reiseführer von Baedeker ist hier eine sehr gute Wahl. Im Roman kommt neben dem Leuchtturm in Maspalomas auch das Bergdorf Fataga vor und weitere Orte wie Agaete und natürlich Las Palmas. Hier bietet Baedeker eine gute Orientierung. Es muss allerdings gesagt sein, dass der Roman im Jahre 1943 spielt.
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