| ||||||||||||
|
Wissen, was es zu erleben gibt.
Entdecken und erleben Sie die Welt mit Reiseführern von Marco Polo, Baedeker Allianz und mehr. |
Produktinformation
|
Der Reiseführer gliedert sich im Wesentlichen in drei Teile: Im ersten Teil wird über die Insel im allgemeinen, Naturraum, Klima, Bevölkerung, Kunst und Kultur berichtet. Eine kleine Sammlung von Literaturzitaten leitet über zum zweiten Teil, in dem zunächst einige Routenvorschläge gemacht werden, um dann die Reiseziele im einzelnen zu beschreiben. Daran schließt ein dritter Teil mit ausführlichen praktischen Informationen an, die dem Besucher vor Ort das Zurechtfinden wesentlich erleichtern.
Desweiteren beschäftigen sich Specials u.a. mit dem Kanarienvogel, dem Spanischen Bürgerkrieg und typischen kanarischen Sportarten. Neben dem benutzerfreundlich präsentierten Wesentlichen enthält der Baedecker auch eine Vielzahl farbiger Abbildungen und Pläne. Diese größtenteils sehenswerten Fotos zusammen mit der übersichtlichen Strukturierung und nicht zuletzt der großen beiliegenden Inselkarte machen den Baedeker zu einer gelungenen Anschaffung für jeden, der auf der Insel der Seligen, wie Plutarch sie nannte, auch heute noch ein Stück vom Paradies entdecken will. Und davon gibt es eine Menge, glaubt man den alljährlichen Besucherzahlen. --Werner Tschernoussow -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Nach einigen Tagen Eingewöhnung auf Gran Canaria und nach erfolgter Inselrundfahrt, haben wir uns den Tourenvorschlag 5 "Mit dem Jeep in die Einsamkeit" vorgenommen. Bis zum Soria-Stausee ist die Straße sehr gut und hat für eine Straße im Inselinneren erstaunlich wenig Kurven. Für die Strecke danach heißt es in diesem Reiseführer "... Danach wird die Piste schlechter. Sie verläuft am West- und Nordufer des Stausees entlang und trifft nach wenigen Kilometern wieder auf eine asphaltierte Straße."
Was uns in der Realität erwartet hat, war eher Lebensgefahr statt idyllischer Bergwelt. Der Weg ist schlicht und ergreifend eigentlich unbefahrbar - auch nicht mit einem Jeep. Zum einen hat der Regen auf dem Geröllweg so tiefe Furchen ausgewaschen, das man dort mit einem Fahrzeug kaum langfahren kann. Das was ein Fahrweg sein soll, besteht teilweise nur aus einer Aneinanderreihung von 30 cm großen scharfkantigen Geröllbrocken. Wir mussten mehrfach aus herumliegenden Geröll überhaupt erst ein Stück irgendwie befahrbaren Wegs zusammenbauen. Große auf dem sehr schmalen Weg herumliegende Gesteinbrocken, zwingen einen regelmäßig dazu, mit dem Auto direkt am unbefestigten und ungesicherten Abhang entlangzubalancieren. Lebensgefährlich wird es, wenn man so einen Weg dann noch 300 Meter rückwärts fahren muss, um zu einer Stelle zu gelangen, an der ein entgegenkommendes Fahrzeug mal vorbeipasst.
Letztlich haben wir für die etwa 5 Kilometer fast 3 Stunden gebraucht. Zu Fuß wären wir deutlich schneller und sicherer unterwegs gewesen. Es ist mir unbegreiflich, wie man in einem Reiseführer so eine Route für Normal-Urlauber empfehlen kann? Die Route ist vielleicht etwas für geübte Leute mit Crossmotorrädern. Wir haben danach sowohl mit Einheimischen als auch mit Deutschen gesprochen, die seit 20 Jahren im Tourismusgeschäft auf Gran Canaria tätig sind. Alle haben diesen Weg als lebensgefährlich bezeichnet. Dies gilt insbesondere für das Winterhalbjahr, wenn die dann häufigeren Regenfälle den unbefestigten Weg auswaschen und an vielen Stellen nur noch gröbstes Geröll übrig lassen.
Zur richtigen Eindordnung: Wir sind 32 und 30 Jahre alt, haben noch keine Kinder, fahren ca. 20.0000 Kilometer im Jahr mit dem Auto und sind gewiss nicht zimperlich. Wir sind im Rahmen der Inselrundfahrt z.B. auch der in diesem Reisefüher gemachten Empfehlung für einen Abstecher nach Los Berrazales gefolgt. Das letzte Stück des Weges dorthin ist ebenfalls nur ein unbefestigter, ungesicherter, schmaler, unebener Schotterweg am Berghang entlang. Aber kein Problem: Das Risiko bleibt dort - im Gegensatz zum oben kritisierten Weg - immer beherrschbar.
Der Reiseführer hätte ohne die oben kritisierte Routenempfehlung eigentlich 3-4 Sterne verdient gehabt, weil z.B. die beiliegende Karte durchaus gut ist. Kein Verständnis haben wir aber auch dafür, dass bei einer brandneuen und angeblich völlig überarbeiteten Auflage z.B. noch Restaurants empfohlen werden, die seit Jahren geschlossen sind, so z.B. das Höhlenrestaurant "Meson la Silla" in Artenara.
Ansonsten kann ich Gran Canaria nur empfehlen. Mieten Sie sich ein Appartement im Hafen von Puerto de Mogan. Der Ort ist wunderschön und von riesigen Betonbettenburgen verschont geblieben. Dazu einen Mietwagen mieten und einem ziemlich perfekten Individualurlaub steht nichts mehr im Weg. Trotz ca. 120.000 Betten Torismuskapazität findet man auf der Insel gerade im Inselinneren viele absolut stille und ruhige Orte. Unbedingt die Orte Teror und Tejeda besuchen. Eine Warnung noch vor dem Restaurant "El Labrador" in Tejeda. Ort und Restaurant haben viel Charme. Man spricht im "El Labrador" aber weder englisch noch deutsch - soweit nicht schlimm. Aber eine Karte gibt es auch nicht und Touristen werden letztlich mit völlig überzogenen Preisen abgezockt.
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
|||||||||||||
|