Hundert Jahre alte Briefe weisen auf einen seit zweihundert Jahre verborgenen Schatz auf der "Insel fürs Leben" hin, den ein Seemann durch Schmuggel während Napoleons Kontinentalsperre angehäuft haben soll. Nun macht sich - angeregt durch ein Treffen mit einem Historiker in Kassel - Xenia Weise auf die Suche nach diesem Schatz, vielleicht auch um sich so von ihren eigenen erfolglosen Versuchen abzulenken, einen Kriminalroman zuende zu führen.
Wenig später wird der istoriker aus der Fulda gezogen und ausgerechnet Xenias Zwillingsschwester Luise muss ihren Urlaub abbrechen um zu ermitteln. Und diese Ermittlungen führen sie schließlich auch auf die Insel, auf der sich ihre Schwester bereits befindet und so kommen sich die beiden bei ihren Untersuchungen schnell in die Quere.
Unterhaltsam dargestellt in wechselnder Ich-Erzählung zwischen Luise, Xenia und einem Briefschreiber aus dem frühen 20. Jahrhundert liegt hier ein informativer Langeoogkrimi mit einer zweihundertjährigen Perspektive vor, bei dem eventuell die figur der Xenia ein wenig durch ihre Impulsität und Naivität nervt, aber das heben die anderen beiden Ich-Erzählungsstränge locker auf. Sehr kurzweilig.