Das Leben von Karen Cooper könnte perfekt sein: Nach Jahren hat sie endlich einmal die Chance nach Paris zu reisen. Sie hat einen Job als Aushilflehrerin an einer Schule und ist mit ihrem Chef befreundet. Ihre Tochter scheint sehr vernünftig, clever und zielstrebig zu sein und auch ihrer Mutter geht es gut, obwohl diese an Gedächtnisschwund leidet. Doch dann erfährt Karen, dass sie adoptiert wurde, ihre Tochter wird schwanger von deren betrügerischen Freund und auch die Mutter stellt Karens Leben auf den Kopf. Als wäre das noch nicht schlimm genug, verliert Karen den Halt im Leben und ist sich ihrer eigenen Identität nicht mehr sicher. Ihre eigene Mutter, die sie damals zwang als Teenager ihr Kind zu behalten, ist nicht ihre Mutter und ist begeistert von dem Familienzuwachs.
Mir gefiel der Film sehr gut. Über ungefähr ein Jahr verfolgt man den Lebensweg der Familie, besonders der Frauen. Der Film ist traurig und sehr humorvoll gleichzeitig. Das größte Plus ist aber für mich sicherlich der Auftritt von Robert Pattinson als Daniel Gale. Ich mochte den Schauspieler schon wegen seines Auftrittes als Cedric Diggory in Harry Potter und habe es sehr genossen, ihn als den witzigen Freak Daniel zu sehen. Fans von Catherine Tate und Robert Pattinson kommen also auf ihre Kosten und auch Menschen, die sich für Familiendramen und britische Filme interessieren, sollten den Film unbedingt ansehen.