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Bad Lieutenant - Cop ohne Gewissen

Nicolas Cage , Eva Mendes , Werner Herzog    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Nicolas Cage, Eva Mendes, Val Kilmer
  • Regisseur(e): Werner Herzog
  • Komponist: Mark Isham
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Splendid Film/WVG
  • Erscheinungstermin: 27. August 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 117 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003O2A43Y
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 35.867 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Als einer der Besten im Dezernat wird Terence McDonagh (Nicolas Cage) mit der Aufklärung eines Massakers an einer afrikanischen Einwandererfamilie beauftragt. Der Botenjunge Daryl (Denzel Whitaker) ist der einzige Augenzeuge des brutalen Mordes. Er ist bereit, gegen den Drogendealer Big Fate (Xzibit) auszusagen, auf dessen Konto der Mord an der Familie geht. Terence, der ab sofort für die Sicherheit von Daryl verantwortlich ist, gerät immer mehr in einen Sog aus Drogen und Korruption. Die komplizierten Ermittlungen, Drogenbeschaffung und die Begleichung alter Wettschulden werden für Terence zunehmend zu einer Gratwanderung. Als seine Freundin Frankie (Eva Mendes) auch noch in die Dinge hineingezogen wird und ernsthaft in Gefahr gerät, droht die Situation völlig außer Kontrolle zu geraten.

Mit Bad Lieutenant hat Regie-Legende Werner Herzog einen fiebrigen Cop-Thriller geschaffen. Einen eindringlichen, modernen Film Noir, in dem der exzentrische Großmeister einmal mehr alle Tabus bricht und Regeln ignoriert. Ein großes Stück Kino, das elektrisiert. An der Seite der hinreißenden Eva Mendez (Training Day, 2 Fast 2 Furious) spielt Oscar-Preisträger Nicolas Cage (Leaving Las Vegas, The Rock) den undurchsichtigen Lieutenant McDonagh und knüpft damit nahtlos an seine ganz großen Erfolge als Charakterdarsteller an.

Produktbeschreibungen

Als einer der Besten im Dezernat wird Terence McDonagh (Nicolas Cage) mit der Aufklärung eines Massakers an einer afrikanischen Einwandererfamilie beauftragt. Der Botenjunge Daryl (Denzel Whitaker) ist der einzige Augenzeuge des brutalen Mordes. Er ist bereit, gegen den Drogendealer Big Fate (Xzibit) auszusagen, auf dessen Konto der Mord an der Familie geht.
Terence, der ab sofort für die Sicherheit von Daryl verantwortlich ist, gerät immer mehr in einen Sog aus Drogen und Korruption. Die komplizierten Ermittlungen, Drogenbeschaffung und die Begleichung alter Wettschulden werden für Terence zunehmend zu einer Gratwanderung. Als seine Freundin Frankie (Eva Mendes) auch noch in die Dinge hineingezogen wird und ernsthaft in Gefahr gerät, droht die Situation außer Kontrolle

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Ich bin der letzte Mensch auf der Welt... 14. September 2010
Format:DVD
...dem sie begegnen wollen." Der Cop Terence McDonagh(Nicolas Cage) tritt selbstsicher und rabiat auf. In Wirklichkeit ist er nicht mehr als ein durchgedrehter Junkie, der schwer an Koks und Vicodin hängt, spielsüchtig ist, und nebenbei eine enge Beziehung zur Prostituierten Frankie(Eva Mendes) unterhält. Nebenbei nimmt McDonagh kleine Dealer und deren Kunden aus, um selbst an Stoff zu kommen. Klappt das nicht, beschafft er sich den Stoff aus der Asservatenkammer der Polizei. Nichtsdestotrotz wird McDonagh als Leiter einer Mordkommission eingesetzt. Da er, kurz nach dem Hurrikan Katrina, einen Häftling gerettet und einen Orden erhalten hat, wird ihm der Job angeboten. Er soll den Mord an einer fünfköpfigen senegalesischen Familie aufklären. Natürlich geht es um Drogen. Der Tatverdächtige Big Fate(Xzibit) ist DER Drogenboss in New Orleans. McDonagh tritt ihm auf die Füsse, macht aber gleichzeitig auch Geschäfte mit der Unterweltgröße. Dabei sorgen seine rüden Methoden dafür, dass er schnell die Dienstaufsicht im Nacken hat. Als er dann noch einen einflussreichen Freier Frankies ausraubt, sitzt ihm auch noch ein Schlägertrupp im Nacken. Aber McDonagh ist das alles egal. Sein Leben besteht nur noch aus der Suche nach dem Stoff. Den Rest seiner Probleme will er dabei auf eine ziemlich linke Tour erledigen. Ob das gelingt? Lassen sie sich überraschen...

Werner Herzogs -Bad Lieutenant- ist kein normaler Copfilm. Herzog zeigt in düsteren, teilweise heftig überzogenenen Szenen, die dunkle Seite des Coplebens. Er lässt Nicolas Cage wie einen tollen Hund durch die Stadt jagen und dabei alle und jeden verschrecken. Als Zuschauer gibt es für den Cop McDonagh alles; nur keine Sympathie. Dabei treibt Herzog den Plot atemlos schnell voran. Man kann am Inhalt des Films reichlich herummäkeln, aber der Fortschritt der Handlung, den kann man nicht bemängeln. In -Bad Lieutenant- jagt Herzog Terence McDonagh im Eiltempo durch sein verseuchtes, kaputtes Leben. Cage kann diese Rolle spielen, ist sie doch in Teilen ähnlich angelegt, wie der Charakter Ben Sanderson aus -Leaving Las Vegas-. Mit Eva Mendes und Val Kilmer stehen Herzog noch zwei weitere Hochkaräter bei der Umsetzung seines Stoffs zur Seite.

-Bad Lieutenant- ist kein Film, den man auf Anhieb mögen muss. Zu plakativ, düster und bitter hat Herzog die Story gesponnen. Es gibt wenige, vielleicht sogar keine Identifikationsfiguren für den Zuschauer. Handwerklich und schauspielerisch ist der Streifen allemal gelungen. Wäre es möglich, hätte ich 3,5 Sterne vergeben. Da das nicht möglich ist, gibt es für Werner Herzogs Film vier Sterne zu Gunsten des Angeklagten.
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Amphibisch fiebriges New Orleans 23. Oktober 2010
Von Ophelia TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Werner Herzog ist wieder da.
Na ja, eigentlich war er ja nie weg, aber ich hatte ihn irgendwie vergessen. Okay... von seinen Dokus hörte ich mal was, aber dafür hatte ich irgendwie nie die Motivation, oder die Gelegenheit gehabt. Natürlich habe ich ihn nie ganz vergessen. Wie könnte ich die unglaubliche Kombination Herzog & Kinski aus meinem Gedächtnis verlieren! Deren gemeinsamer Wahnsinn hat sie doch die ungewöhnlichsten Meister werke schaffen lassen. Nur... gehörte er für mich irgendwie schon zu einer längst vergangenen Dekade. Kinski starb 1991. Und der letzte Film von ihm stammt von 1987. Da kann man leicht das Gefühl bekommen, Werner Herzog sei Geschichte.
Und nun das.
Ich muss gestehen, dass ich erst ein wenig auf dem Schlauch stand. Als ich nämlich im Kino zufällig den Bad Lieutenant-Trailer begutachte, entging mir doch glatt, dass da Herzog drunter steht. ;-) Ich nahm nur Nicolas Cage wahr und... so kann es einem gehen... allein dessen Auftauchen war schon genug, um den Film als absolut unsehenswert abzustempeln.;-) Nicht falsch verstehen, ich hielt früher in den 90ern viel von Cage, ich halte ihn für sehr begabt, ich bin ein absoluter Fan von Wild at Heart und nach Leaving Las Vegas liebte ich Cage gar. Aber was danach kam... es gibt wohl wenige Schauspieler, die sich so sehr in billigen und billigsten Filmen verloren wie er. Eigentlich reichte mir am Ende, wenn sein Name im Cast auftauchte, um den Film abzuschreiben.
Und nun das.

Herzog hat einen neuen Dschungel gefunden:
Das geflutete New Orleans
Und einen neuen Wahnsinnigen:
Nicholas Cage
Cage spielt hier so dermaßen gut wie schon ewig nicht mehr. Zum Niederknien...
Und der Wahnsinn nimmt abermals seinen Lauf in diesem Film. Wer einen (ein)gängigen Cop-Film erwartet, wird zwangsläufig enttäuscht, denn Herzogs Markenzeichen ist schließlich die Seherwartungen und -gewohnheiten zu unterlaufen. Wer hier gar Moral sucht.. *abwink *
Die Geschichte basiert lose auf dem Skript des Abel Ferrara Films, aber Herzog ist nicht in erster Linie Geschichtenerzähler. Das soll wohl wirklich kein echtes Remake des (ebenfalls tollen) Filmes von 1992 sein. Die beide Filme haben eigentlich lediglich den korrupten Cop in der Krise gemeinsam. Gewohnt unkonventionell herzogt der Thriller mit diversen Versatzstücken des Genres in eine düstere Farce hinein, wandelt dort traumwandlerisch und genüsslich, bis in einen finalen surreal anmutenden Höllentrip hinein.

Eine Schlange windet sich durch die Gitterstäbe eines überfluteten Gefängnisses in New Orleans nach der Flutkatastrophe. In dieser genialen Eingangssequenz, weiß man eigentlich sofort in was für einem Film man da gelandet ist, bekommt gleich die richtige Dosis Noir und Gewissenlosigkeit ab. Cop Mc-Donagh (Cage) errettet während der Flutkatastrophe widerwillig einen Gefangenen und bekommt für seinen "Heldenmut" den Lieutenantstitel verliehen. Durch seinen selbstlosen ;-) Einsatz verdarb er nicht nur seine teuere Designer-Shorts, es blieb ihm auch eine dauerhaft schmerzende Rückenverletzung. Geplagt von den starken Schmerzen irrt Mc-Donagh ständig auf Vicodin und anderen Drogen durch den Dschungel von New Orleans. Selbst alte Damen im Altersheim sind nicht vor ihm sicher.

Ich hab mal drei sehr treffende Zitate aus den 1- Sterne Rezensionen rausgesucht:
<<Also was hier dem Zuschauer erwartet, ist die reinste Zumutung.>> Zitat "Owei"
<< Der Film hat keinerlei Story, davon abgesehen, dass Cage nur auf Drogen ist, sich gerade Drogen reinzieht, auf der Suche nach Drogen ist oder sich Drogen beschafft, auf welche Art auch immer.>> Zitat "Bücherwürmle Möhrle" ;-)))
<< Cage spielt einen völlig verpennerten drogensüchtigen. in diesem film gibt es keine guten, nur böse und Abschaum.>> Zitat "Herr Bergen"

Yep. Stimmt.
Najaa... ganz ohne Story isser ja nicht. Mc-Donagh hat immerhin einen Fall zu lösen: Drogendealer Big Fate hat ein Massaker an einer 5-köpfigen senegalesischen Einwandererfamilie verbüßt. Ihn zu jagen gilt es und den Botenjunge Daryl zu schützen. Daryl ist der einzige Augenzeuge des brutalen Mordes. Lieutnant Mc-Donagh berauscht sich während seiner Arbeit auf eigenwillige Art mit Sex- und Machspielchen, betäubt seine heftigen Rückenschmerzen, sowie seine Sucht mit Koks, Crack, Marihuana, Heroin, Vicodin, ... was er halt so findet. Grimassierend, steifschultrig, die Hand stets nervös an der Nase, klatscht er launig-gereizt in die Luft. Nur Alkohol verpönt er, glaub ich. So stromert er motiviert, aber höchst eigennützig, durch die dunstigen Hinterzimmer der Dealer. Abgefahren...
Seine Freundin, die Nobellhure Frankie (Mendes), braucht ihn, emotional, aber auch als Drogenspender. Sie ist fast so druff wie er. Und sie verstrickt sich schnell mit ihm in diesem neworleanschen Sumpf.
Ein bemerkenswertes Ende, es mündet, man glaubt es kaum, doch wieder in einer Art Parodie. Oder wie soll man das sonst verstehen? :))

Auch wen Eva Mendes für mich bisher stets lediglich eine Art Dekobeigabe war, hat sie hier eine Rolle und mich fast überzeugt. Aber eigentlich zählt hier von den Akteuren nur Cage. Das hier ist seine Show. Welcome back. Das krude Mienenspiel einer gequälten Seele beherrscht er einfach aus den ff.
Den toten quer über der Straße liegenden Alligator fand ich auch klasse, irgendwann übernimmt die Kamera den Blickwinkel seines lebenden Artgenossen. Dann die in der Untersicht gefilmten "Halluzinations-Leguane"...*tihi * wohl typisch für den Regisseur, allerdings riefen sie bei mir zunächst lediglich ein irritiertes "Häh?" hervor, was vermutlich auch ihre Aufgabe war, stehen aber wohl auch für "bedrohlich lauernd" und den zunehmenden Drogenwahn.
Am Ende gibt es noch träumende Fische. *g*

Ich war unglaublich überrascht von diesem Film! Wie ein Fiebertraum. Irgendwo zwischen Kunst- und B-Movie. Ich empfand ihn als dicht, noir, bissig, ungewöhnlich, auf 'ne irre Art witzig, irgendwie sogar sexy, fesselnd, völlig wertfrei aber absolut sehenswert.
Wenn man so was mag.

Über die Einzel-DVD gibt es wirklich nichts zu sagen. Unterer Standart was die Extras betrifft, s'gibt nämlich GAR keine. Dass das Bild bei einem 2009 Film TOP ist, versteht sich von selbst.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicolas Cage in Kinskis Fußstapfen... 30. September 2010
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Abel Ferraras Kultfilm "Bad Lieutenant" mit Harvey Keitel als drogen- und wettsüchtiger Cop entstand 1992. In Anlehnung an diesen Film drehte Werner Herzog einen gleichnamigen Film, der allerdings kein Remake, sondern eine eigenwillige Variante darstellt mit einem Nicolas Cage, der völlig von der Rolle eine der bemerkenswertesten, obskursten Performances der letzten Zeit abliefert, aber dazu später mehr:
New Orleans in der Zeit von Hurricane Katrina: Verunreinigtes Hochwasser überall. Im Wasser schwimmt eine Schlange, dann ist ein Abfalleimer zu sehen, Sekunden später ein gelber Plastikbecher. Die beiden Cops Terence McDonagh (Nicolas Cage) und Stevie Pruit (Val Kilmer) sind dort anwesend und entdecken im Wasser einen Mann, der hinter einem Gitter eingeschlossen ist. Das Wasser steigt unaufhörlich. Die beiden Cops lachen über die auswegslose Situation des Junkies, der in höchster Gefahr schwebt und wollen sich nicht die gute Kleidung wegen der Rettung schmutzig machen, doch McDonagh entscheidet sich dann doch - nach einer Vielzahl zynischer Sprüche - das Leben des Mannes zu retten.
McDonagh ist drogensüchtig, wettspielsüchtig und ist mit der Prostituierten Frankie Donnenfeld (Eva Mendez) liiert. Durch die Rettung, bei der er sich am Rücken verletzt hat, muss er zusätzlich zu dem Koks auch Schmerzmittel reinziehen.
Der Job verlangt auch einiges, es gilt den grausamen Mord an einer ganzen Familie von afrikanischen Einwanderern aufzuklären, die wohl mit Drogen gehandelt haben und somit den Zorn des Drogenbosses Big Fate (Xzibit) zugezogen haben. Im Laufe der Ermittlungen wird sogar mit dem jungen Pizzaboten Daryl (Denzel Whitaker) ein Augenzeuge aufgetrieben. Doch durch Einschüchterung sucht der Kronzeuge bald das Weite. McDonagh pfeift sich immer mehr Stoff rein und sieht während er Kollegen zugunsten seines Wettanbieters (Brad Dourif) bestechen möchte, Krokodile und wenig später verändert sich die Halluzination in Leguane, die sich auf dem Bürotisch breitgemacht haben.
Doch nur ein Wahnsinniger wie McDonagh hat auch das Zeug dazu, den Wahnsinn seiner Umgebung zu lösen: Er will a) den Mord aufklären und muss b) mit dem Obergangster einen Deal eingehen c) seine Wettschulden zahlen d) sich mit einem brutalen Kunden seiner Freundin rumschlagen und e) ganz nebenbei immer mal wieder eine Nummer mit jungen drogensüchtigen Mädels schieben, die er mit Stoff erwischt hat...
Werner Herzog hat mit "Bad Lieutentant" einen sehr ungewöhnlichen und interessanten Copfilm gedreht, der sich bei erster Betrachtung merklich von seiner sonstigen Filmographie (Kinski oder Doku) unterscheidet.
Erst durch die auffällige Performance des Nicolas Cage werden Parallelen zum Wahnsinn eines Klaus Kinski offenbar und es ist nicht ausgeschlossen, dass Herzog seinen Hauptdarsteller zu dieser Art der Darstellung angestachtelt hat.
Cage spielt den wahnsinnigen Cop extrem grotesk, irritierend, überzogen und sehr künstlich. Immer einen Tick über dem Normalwert, was in vielen Passagen schon eindeutig die Karikatur einer Figur darstellt.
Man kann Cage als den Schwachpunkt des Films ansehen, denn er wirkt nicht echt. Wenn dann aber am Ende sich soviel zum Guten wendet, dann ist auch bei der Story selbst sehr viel Überzogenheit bis hin zur Farce angelegt. Beabsichtigt ? Ich wurde nicht schlau daraus.
Herzogs Film hat m.E. viel Stärken und einige gravierende Schwächen. Ein regelrechtes Gefälle, obwohl der Film durchgehend "rund" wirkt.
Cage aufdringliches, aneckendes Spiel könnte natürlich - auch wenn ich es spontan als größte Schwäche des Films bezeichnen würde - umgekehrt sogar auch positiv gedeutet der Anteil sein, der den New Orleans Thriller aus dem Mittelmaß herauskatapultiert.
Von mir 3 Sterne, was eigentlich "durchschnittlich" bedeutet, aber dem sehr individuellen Streifen keinesfalls gerecht wird, die Palette der Eindrücke reicht von 1 bis zu 5 Sternen...
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4.0 von 5 Sternen Gutes Nicht-Remake
Wer den Film sieht und dabei mit Abel Ferrara's Bad Lieutenant vergleicht, wird enttäuscht sein. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von lilyrush veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Schön kranker Film
Schön kranker Streifen! Echt schräg! Nicolas Cage gefällt mir sehr in dieser Rolle!
Man muß aber solche Filme mögen! Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Mike veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Was für ein Mann!
Auch wenn es nur eine fiktive Figur ist, der Mann ist absolut beeindruckend. Wo alle anderen längst aufgegeben hätten, macht er weiter. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Philipp Martin veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen ECHT MIES!!!
Kurz gesagt einer der schlechtesten Filme die ich je gesehen habe!
Habe mir zwischendurch überlegt ob ich den Film überhaupt zu Ende sehen soll. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von K. Stefan veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen leider nur mittelmässig und auch das nur sehr knapp noch...
Hatte mir etwas mehr versprochen davon, also für die vorliegenden Schauspieler, insbesondere Nicolas Cage, war das ganze doch etwas zu langatmig. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Fox veröffentlicht
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Das ist wirklich eines der schwächsten "Nicht"-Remakes, dass ich mit diesem Budget gesehen habe. Auf den Film braucht man absolut nicht mehr einzugehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Mai 2011 von Black Wizard
3.0 von 5 Sternen Potenzial, welches nicht ausgeschöpft wird!
Ich habe mir den Film vor ein paar Stunden angesehen und es fällt mir äußerst schwer eine klare Meinung zu bilden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. März 2011 von Creasy
1.0 von 5 Sternen Schwache Story, schlechte Umsetzung
Wie immer ist auch dieser Film sicher Geschmackssache, aber uns hat er wirklich überhaupt nicht gefallen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. März 2011 von B. Kehrer
2.0 von 5 Sternen Doped to the nines
This film is doped up and as high as Nicolas Cage, as the bad Lieutenant.
I can't believe I watched all 117 minutes of this rubbish. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Januar 2011 von Pulpfiction99
1.0 von 5 Sternen Bad lieutenant
ich mag Nicolas Cage echt, aber diesem film verzeihe ich ihm nie. so schlecht und so sinnlos. nicht weiter zu emfehlen.
Veröffentlicht am 29. Januar 2011 von S.Puttin
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Ungerechtfertigte Bewertungen 3 12.02.2012
Wenn ein Film "schlecht" ist, liegt es meistens am Regisseur. 0 28.07.2011
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