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46 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Bad Guy,
Rezension bezieht sich auf: Bad Guy (DVD)
Story:Der Zuhälter Han-ki begegnet auf der Straße die junge Kunststudentin Son-hwa. Er verfolgt sie mit seinen Blicken, sie wendet sich ab und geht zu ihrem Freund. Doch der Zuhälter ist gewöhnt, sich zu nehmen, was er will: Er fällt über Son-hwa her und presst seine Lippen gegen ihre. Ihr Freund schafft es sie zu trennen und sie fordern, dass Han-ki sich entschuldigt. Doch er denkt nicht dran. Auch als Soldaten dazukommen, bringt er kein Wort heraus und schließich bespuckt Son-hwa ihn. Das hätte sie besser nicht getan. Aus Rache lockt er sie in eine perfide Falle: Er klaut mit Hilfe seiner zwei Zuhälterkollegen die Brieftasche eines Mannes und legen diese unbemerkt neben Son-hwa in einer Bücherei ab. Sie findet sie und will mit dem Geld fliehen. Inzwischen hat der Besitztümer das gemerkt und packt sie sich. Doch es fehlt eine Menge Geld und da sie nicht zur Polizei wollen, bringt er sie ins Rotlichviertel, wo sie einen Vertrag unterschreiben muss. Fortan wird sie in dem Rotlichtmileau gefangen gehalten und gezwungen, ihren Körper zu verkaufen. Noch weiß sie, nicht wer dafür wirklich verantwortlich ist. Doch das ist nicht das einzige Problem. Das Bordellzimmer hat einen Spiegel, durch den Han-ki sie beobachtet. Nach und nach wird Son-hwa gefügiger, es entwickelt sich eine, wenngleich seltsame Beziehung zwischen den beiden. Kritik: Wie auch schon in Seom - Die Insel und Samaria geht es in Bad Guy um die Prostitution. Aber natürlich nicht in erster Linie. Denn wer schon einige Filme von Kim Ki-Duk gesehen hat, weiß, dass man ganz genau die Bilder betrachten muss und dann alles andere drumherum etwas anderes beabsichtigt und die subjektive Meinung des Regisseurs wiederspiegelt. Auch in Bad Guy ziehen sich wieder ein paar Dinge als roter Faden durch die Geschichte. Gegensätzlichkeiten ziehen sich an. So z.B. die doppelte Demütigung zu Beginn des Films: Der aufgezwungene Kuss und das Angespuckt-Werden. Liebe und Hass, Ekel und Zärtlichkeit treffen im Verhältnis von Han-ki und Son-hwa immer wieder aufeinander. Grund zur Kritik habe ich nur wegen ein paar kleinen Logiklöchern, die einem ggf. durch die teils plötzlichen umkehrenden Handlungsstränge und Szenenwechsel entstehen. Ansonsten ist Kim Ki-Duk wieder ein großartiger Film mit viel Gefühl, Leid und Gewalt gelungen, der zudem noch wieder ein dermaßen makabres Ende enthält, dass es einen umhaut. Fazit: Bad Guy bietet eine tragische, kontroverse Liebesgeschichte, in wieder sehr ästhetischen Bildern serviert. Fans von Ki-Duk und des koreanischen Kinos kommen auf ihre Kosten, Zartbesaitete, Ungeduldige und Logik-Fanatiker weniger. Film: 9/10 DVD: 7/10 Bild: 7/10 Ton: 6/10 Extras/Verpackung: 7/10 Die DVD von e-m-s kommt im roten Amaray mit einem kleinen Booklet dass ein Interview mit Kim Ki-Duk und eine Kapitelübersicht enthält. Auf der Disc findet man ein Making of, einige Interviews, Musikclips, Trailer und Kim Ki-Duks Biographie. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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