Aus der Amazon.de-Redaktion
Mike Lawry (Smith) ist der Schwarm aller Frauen, während Marcus Burnett (Lawrence) ein glücklich verheirateter Ehemann und Vater ist, der seine Frau zugunsten seines Jobs jedoch vernachlässigt. Als Partner bei der Drogenfahndung der Polizei von Miami haben die beiden den Ruf, es mit den Vorschriften nicht immer ganz ernst zu nehmen. Als eines Tages zwei Paletten voller Drogen aus der Asservatenkammer der Polizei gestohlen werden, werden Mike und Marcus auf diesen Fall angesetzt. Bei ihren Ermittlungen hilft ihnen eine Freundin von Mike, die von den Gangstern jedoch ermordet wird. Ihre Zimmergenossin Julie (Téa Leoni) wird Zeugin dieses Mordes. Sie ruft die Polizei an, weigert sich jedoch mit einem anderen Cop als Mike zu sprechen. Der ist jedoch gerade nicht zur Hand, weshalb Marcus in Mikes Identität schlüpft, was die Angelegenheit, die Bösewichter dingfest zu machen, erheblich verkompliziert.
Für Spezialeffekte-Fans gibt es jede Menge Pyrotechnik zu bewundern, gepaart mit einigen unglaublich dynamisch inszenierten Ballersequenzen. Beides sind inzwischen Markenzeichen der Michael-Bay-Filme geworden, Bay selbst gehört inzwischen zu den führenden Big-Budget-Regisseuren der Traumfabrik.
Téa Leoni bietet eine starke Darstellung in der Rolle der Julie, abgerundet wird die Besetzung durch gute Nebendarsteller wie Theresa Randle (Spawn, The Big Hit) als Marcus' vernachlässigte Ehefrau sowie dem Franzosen Tchèky Karyo in der Rolle des Anführers der Gangster. --Shannon Gee
Kurzbeschreibung
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Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Schade, daß kein besseres Material zur Verfügung stand. Der Film hat es nämlich verdient, mal kräftig aufgemöbelt zu werden, denn er ist gespickt mit Stars in ihren Anfängen und glänzt mit einer enormen Spannung. Hier der Hinweis, daß es sich nicht um Bad Boys mit Lawrence Fishburn handelt. Dieser hier entstand wesentlich früher. By the Way: U.A. Produzent im Film: James Cameron! Die Menüstruktur und Coverlayout erinnern stark an Kinowelt Titel. Die Title-Taste führt nicht direkt ins Hauptmenü, sondern drückt dem genervten Zuschauer nochmals die ganze Logoshow auf's Auge. Das muß nicht sein. Auch die Auswahl der Sprache/Tonformate ist ein Witz. Wählt man Sie an, erfährt man, daß es nichts auszuwählen gibt.
Bild: Das Bild bietet nahezu überhaupt keinen Kontrast mehr auf (00.03.05). Die Vorlage muß in denkbar schlechtem Zustand gewesen sein. Die Farben sind blaß, aber recht stabil, es rauscht unter Einbindung merklicher Kopmressionsrückstände (00.19.15,00.19.29, 00.34.40). Die Schärfe ist mit Ach und krach auf VHS-Niveau. Schade, aber hier geht viel auf das Quellmaterial zurück.
Ton: Der Film ist ja schon ein wenig älter, daß merkt man vor allem daran, daß die meisten jugendlichen Darsteller längst Stars sind. Der Monton ist erbärmlich, so ist Mono im Vergleich zu modernem Mehrkanalton nun mal. Gut ist, daß man sich für Doppelmono entschieden hat, um dem Ton durch Ansteuerung der Frontboxen mehr Fülle gibt, als nur den Center anzusprechen. Die Stimmwiedergabe ist durchschnittlich und klingt blechern. --movieman.de
OFDB.de
Schon allein der Beginn ist genial: Die Cops Mike Lowrey (Will Smith) und Marcus Burnett (Martin Lawrence) rasen in dem Sportwagen des reichen Mike durch Miami, im Hintergrund das geniale Intro von Mark Mancina. Marcus isst Fast Food und verschüttet es auf die Polster. Mike fährt wütend rechts ran, es entbrennt ein Wortgefecht. Eine Gruppe von Highjackern will die Gelegenheit den Raub von Mikes Auto nutzen, doch die abgebrühten Cops überwältigen sie spielend. Filme, welche die Coolness dermaßen für sich gepachtet haben, gibt es selten. Jeder Spruch der Helden, jede Handlung, jede Geste ist so cool, dass Shaft daneben alt aussieht. Auch das lockere Miami-Flair und die Comedy Atmosphäre stimmen den Zuschauer total auf eine Actionkomödie der Extraklasse ein.
Es wird langsam nacht in Miami (die Art der Überleitung von heißer Mittagssonne zu hitzigem Nachtleben, die Michael Bay benutzt, ist genial). Fouchet (Tcheky Karyo) und seine Gang räumen in einem minutiös geplanten Raub die Asservatenkammer der Polizei aus: Ihr Ziel ist Heroin im Wert von 100 Millionen Dollar. Doch Fluchtwagenfahrer Eddie (Emmanuel Xuereb) steckt ein Päckchen Heroin für sich ein. Der Raub wird in blau durchgestylten Bildern gefilmt und charakterisiert Fouchet gleichzeitig: Er ist ein gerissener Planer und äußerst kaltblütig. So erschießt er vor dem Raub einen Komplizen, um die Polizei zum Ausrücken zu zwingen.
Mike und Marcus werden von ihrem Boss Captain Howard (Joe Pantoliano) auf den Fall angesetzt, haben aber nur 72 Stunden Zeit, ehe die interne Ermittlung die Drogenfahndung schließt. Die Spurensuche erweist sich als kompliziert, da Fouchet seine Spuren verwischt und mögliche Zeugen beseitigt hat. Doch Mike beauftragt seine gute Freundin Max (Karen Alexander), eine Prostituierte, sich in der Unterwelt umzuhören. Sie wird auch prompt zu einer Party von Eddie beordert, zu der sie ihre Mitbewohnerin Julie (Téa Leoni) mitnimmt. Doch auf der Party taucht auch Fouchet auf und ermordet Max und Eddie. Julie kann fliehen, will sich aber auf Max' Rat hin nur Mike Lowrey anvertrauen. Da dieser aber wegen einer Ermittlung unauffindbar ist, muss Marcus sich für ihn ausgeben...
"Bad Boys" verbindet harten Actionthriller und turbulente Verwechslungskomödie zu einer explosiven Mischung. Zwar überwiegt der Actionanteil, doch auch die Comedy braucht nicht zurückzustecken. Grundsituation ist die Tatsache, dass die grundverschiedenen Cops sich füreinander ausgeben müssen: Mike ist cooler Frauenheld, während Marcus Familienvater und Pantoffelheld ist, der es sich unter keinen Umständen mit seiner Frau Theresa (Theresa Randle) verderben will. Neben den ulkigen Verwechslungssituationen sorgen die Wortgefechte zwischen den Hauptdarsteller für Zwerchfellerschütterung. Die Gags und Unmengen cooler Sprüche sind auch, im Gegensatz zu vielen reinen Komödien, auch bei mehrmaligen Ansehen genauso witzig wie beim ersten Mal.
Die Musik ist ebenfalls meisterhaft; vor allem Mark Mancinas instrumentaler Score untermalt "Bad Boys" perfekt. Ansonsten gibt es fast nur Rap auf die Ohren, der auch Nicht-Fans von Hip Hop gut hörbar ist. Im Abspann bekommt man dann noch coolen Reggae der Combo Inner Circle. Und im Club Hell läuft auch etwas Rockmusik (Juke-Joint Jezebel von KMFDM).
Die Action bietet temporeiche Shoot-Outs und Verfolgungsjagden. Aufgrund der brillanten Inszenierung von Michael Bay gehören diese zum besten was das Genre zu bieten hat. Die Action ist extrem rasant; egal ob Marcus und Mike den Freeway in Flammen aufgehen lassen oder mit dem Sportwagen im oberen Drehzahlbereich einen Flüchtigen verfolgen. Die FSK 18 Freigabe ist durchaus gerechtfertigt, wenn man die blutigen Einschüsse bedenkt, auch wenn die Härte durch die schnelle Schnitttechnik und die Comedy abgeschwächt wird.
Die Schauspieler sind klasse. Will Smith und Martin Lawrence sind das perfekte Leinwand-Team und passen hervorragend in ihre Rollen. Zwar sind von der Oscar-Reife noch etwas entfernt, aber trotzdem können sie ihre Charaktere und die Stimmung des Films perfekt rüberbringen. Tcheky Karyo ist ein beeindruckender Bösewicht ganz in der Tradition von Hans Gruber aus "Stirb langsam". Mit Téa Leoni als gibt es eine etwas komplexere Frauenrolle im Actiongenre zu bewundern, die nicht nur sexy aussieht, sondern auch gut spielt.
Michael Bays Inszenierung, oft mit dem Vorwurf Videoclip-Ästhetik bedacht, ist einfach genial. Der Style, die Ausleuchtung, die visuellen Ideen - optisch ist "Bad Boys" eine echte Glanzleistung. Das tolle Drehbuch wurde von Bay temporeich umgesetzt und ist nie langweilig, auch wenn Wendungen nicht unbedingt raffiniert sind.
"Bad Boys" ist eine absolut rasante Actionkomödie mit viel visuellem Stil, klasse Darstellern, Witz, Spannung und furioser Action - nicht für Genre-Fans eine Empfehlung.
--- Nils Bothmann (McClane)
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Blickpunkt: Film
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Produktbeschreibungen
Wert: 100 Millionen Dollar!
Auftrag: die beiden Polizisten Burnett (Martin Lawrence) und Lowrey (Will Smith) müssen die Beute wiederbeschaffen. Und das innerhalb 72 Stunden, ansonsten wird ihr Department dicht gemacht. Die einzige Zeugin des Überfalls (Téa Leoni) hat Angst, taucht zunächst unter, vertraut sich dann aber doch Lowrey an. Bald stoßen sie auf gigantische Korruption und einen