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Bad Boy
 
 
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Bad Boy [Gebundene Ausgabe]

Frank Miller , Simon Bisley
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 52 Seiten
  • Verlag: Panini (17. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 386607347X
  • ISBN-13: 978-3866073470
  • Größe und/oder Gewicht: 27,8 x 21,4 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 463.621 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Schlechte Angewohnheiten muss man loswerden! Leider sieht Jason das völlig anders, denn an seinen schlechten Angewohnheiten hängt er, an seinen Eltern weniger. Die sind auch gar nicht seine Eltern aber das merkt er erst, als ihn Roboter einkassieren und zu seinem Glück zwingen wollen. DIE NEUAUSGABE DES KLASSIKERS MIT BONUS-MATERIAL!

Über den Autor

Frank Miller (geb. am 27. Januar 1957) ist einer der einflussreichsten US-Comic- Autoren und -Zeichner, erfolgreicher Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur. Während der Highschool begann er mit dem Schreiben, veröffentlichte erste Comics und arbeitete bald für große Verlage wie Marvel und DC. Millers Werke werden durch starke bis überzeichnete grafische Kontraste geprägt, er bevorzugt schwarz-weiß, mit punktuell eingesetzten Farbelementen. Große Bekanntheit erlangte Frank Miller vor allem durch seine Neuinterpretationen von Comic-Ikonen wie Batman und Daredevil, Sin City machte ihn schließlich unsterblich. Miller prägte sowohl den Stil der Superhelden-Comics, als auch die Charaktere: zynische Außenseiter, von fragwürdigen Idealen geleitet, zwischen gut und böse - richtungweisend für eine ganze Generation Comic-Schaffender.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der kleene Cyber-Punker 8. Januar 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Zugegeben: «Bad Boy» ist wirklich brutal schräg und auf eine gewisse Weise schon eine Offenbarung für sich. Doch irgendwie halt schon auch ein extremes Strohfeuer. Doch der Reihe nach, zunächst einmal drei Trugschlüsse aus der Welt schaffend: Nein, es handelt sich leider um kein neues Werk des Altmeisters - «Bad Boy» ist erstmals 1997 erschienen. Und nein, es handelt sich leider auch um keine deutsche Erstveröffentlichung, der Band ist bei Schreiber & Leser bereits im Jahr 2000 publiziert worden und dort nach wie vor erhältlich. Und abermals nein, Frank Miller ist leider nicht Autor und Zeichner in persona, wie das das Panini-Cover vermuten liesse, das stark an die Machart von «Sin City» erinnnert. Für das Artwork der eigentlichen Story zeichnet sich Simon Bisley verantwortlich. Und zu guter Letzt - ja: Ein Hardcover wäre bei einem solch trashigen 36-Seiten-Comic wirklich nicht nötig gewesen und befremdet eher wie etwa schon bei «A History of Violence», wobei es sich hier wenigstens nicht so stark auf den Verkaufspreis auswirkt.

Das soll jetzt nicht zynisch gemeint sein, aber Zeichner Bisley, der bislang hierzulande kaum aufgefallen ist, macht seinen Job gut - etwa genau so wie Richard Corben («Den»), wenn er einen verschissenen Tag hat: Sein Stil ist nämlich krass unbeständig, beinahe von Panel zu Panel verschieden, auch was die Qualität anbelangt. Doch dies kommt der psychedelischen Grundstimmung dieser Negativutopie nur zu Gute. Der Plot ist so rasch erzählt wie wirr: Jason befindet sich auf der Flucht, gehetzt von einer Art zerfledderten Terminatoren. Der Junge, der sich im Innern so gar nicht als Dreikäsehoch fühlt und der dafür sterben würde, um an eine Fluppe zu gelangen, wird überwältigt. Als er aus dem Koma erwacht und ihn ein mehr schlecht als recht schauspielerndes Paar, das sich als seine Erzeuger ausgibt, zum Leben «ohne Hass, Gewalt, Gift, Drogen, Fleisch und Nikotin» umerziehen will, hat der Alptraum gerade erst begonnen. Die krude Odyssee wird mit einem recht abrupt und irgendwie recht zufällig gesetzten Schluss beendet, der zahlreiche Fragen offen und einem doch etwas unbefriedigt zurücklässt. Fazit: Für den Miller-Fan essenziell, für alle anderen reicht der Besuch bei einer Leihbücherei. (Comic-Check)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
kleines Meisterwerk 6. April 2010
Von Jameson
Format:Gebundene Ausgabe
Frank Miller! Dieser Name steht in der Comicbranche für Donnerhall. Nicht umsonst hat er gefeierte Werke wie Sin City, Batman: The Dark Knight Returns, 300 und Elektra: Assassin geschrieben und ist für seine Arbeit bei Daredevil berühmt geworden.
Für Bad Boy hat er sich mit Simon Lobo" Bisley zusammengetan und ein sehr symbolträchtiges Werk vorgelegt.
Es handelt von einem Jungen, der in der Welt der Erwachsenen seinen Weg sucht und lernen muss, die Welt mit eigenen Augen zu sehen, wahrzunehmen und die Welt nicht so zu betrachten, wie man es ihm seitens der Erwachsenen, die eine perfekte Welt generieren wollen, vorgaukelt.
Frank Miller bedient sich in seiner Graphic Novel zahlreicher Symbole aus der Literatur. Jasons Katze, die kurioserweise auf den Namen Adolf hört, flüstert Jason immer wieder mehr oder weniger kryptische Botschaften zu und steht ähnlich wie in zahlreichen Short Stories für die Hoffnung. Sie überlebt ohne die Unterstützung der Erwachsenen und steht so auch für Unabhängigkeit.
Jasons Schmacht nach einer Zigarette steht dafür, Dinge auszuprobieren, die einem Jungen eigentlich nicht zukommen und auch schädlich für ihn sein können. Dennoch muss und soll er diese Erfahrungen selbst machen.
Natürlich kommt Miller nicht am Thema Sexualität vorbei, die Jason entdeckt, als er seine Ärztin sieht. Ich denke, jeder, der sich noch an seine ersten sexuellen Erfahrungen erinnern kann, kann sich in dieser intensiv geschilderten Szene auf die eine oder andere Art und Weise wieder finden.
Der Sprung an sich zeigt Jason nicht nur seinen eigenen Weg, sondern verschafft Jason auch Freiheit. Das Paar, das ihn findet, stellen seine Wahleltern dar, bei denen er nicht bleiben muss, sondern bleiben kann, solange er möchte. Der Mann bietet ihm sogar seine ersehnte Zigarette an und erklärt ihm, dass es eigentlich nicht gut ist zu rauchen. Er drängt ihm also keine Entscheidung auf, sondern gibt ihm eine Wahl, deren endgültigen Ausgang der Leser nicht erfährt.
Natürlich ist die vorliegende Graphic Novel auch ein Aufruf an die Eltern, ihren Kindern freien Lauf zu lassen, eigene Grenzen selbst auszutesten und nicht vorzugeben sowie die Welt so zu gestalten, wie es den Kindern passt.
Frank Miller wirbt hierfür natürlich nicht mit feinen Tönen, sondern schreit mit seinem Comic förmlich seine Botschaft heraus.
Hierbei wird er von einem begnadeten Simon Bisley unterstützt, der den Charakteren fast schon überzeichnete Emotionen in die Gesichter zaubert. Aber gerade diese scheinbare Überzeichnung arbeitet Millers Schrei nach Freiheit für Kinder heraus.
Panini hat dieses Werk als Hardcover Album im DIN A 4 Format veröffentlicht, das Bisleys Artwork den erforderlichen Raum gibt und so noch verstärkt.
Diese Graphic Novel gehört nicht nur in die Sammlung der Miller Fans, sondern in jede Sammlung.
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Von Jo84 TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Bad Boy" ist ein 36 Seiten kurzer Farbcomic von den Szenegiganten Frank Miller(Text)und Simon Bisley(Zeichnungen),der ursprünglich als Fortsetzung im Männermagazin GQ lief und 1997 in Amerika zum ersten Mal gesammelt bei Öni Press erschien. 2000 erfolgte die deutsche Erstveröffentlichung im Verlag Schreiber und Leser,und nun die Neuauflage bei Panini.
Ein kleiner Junge rennt. Er weiß nicht mehr,wer er ist,wer ihn einfangen will,oder warum. Er weiß gar nichts mehr. Nur,dass er eine Zigarette will. Aber es hat keinen Sinn,er wird wieder eingefangen,seine Teilerinnerung wieder gelöscht. Trotzdem spürt er,diese angeblichen Eltern an seinem Bett sind nicht seine wahren Eltern,und empfinden kann er schon gar nichts für diese Jammerlappen. Er wird wieder wegrennen,denn er muß erfahren,wer er ist,und wo seine wahren Eltern sind. Hat er jemals eine Chance,die Wahrheit zu erfahren?
Zwar ist die Story kurz,schon aber irgendwo ein kleiner Geniestreich. Die Zeichnungen Bisleys sind für seine Verhältnisse recht großflächig und nicht übermäßig detailreich,aber schon solide. Manch einer hatte sich von einer Zusammenarbeit von Miller und Bisley mehr erwartet. Zugegeben,der ganz große Wurf ist sie nicht geworden,aber ich mag sie trotzdem.
Die Neuauflage von Panini kommt mit neuem ,exklusiven Cover von Frank Miller(der ja eigentlich gar nicht der Zeichner ist),enthält aber auch das Originalartwork der Cover von Bisley sowie ein paar neue Bleistiftzeichnungen zum 10-jährigen Jubiläum. Als Unterschied zur Schreiber und Leser-Edition wurden Übersetzung und Lettering neu gestaltet. Trotzdem wäre eine Neuauflage nicht zwingend notwendig gewesen,denn die noch erhältliche erste Edition war prinzipiell auch okay.
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