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Bad As Me
 
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Bad As Me

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4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
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Wiedergabe   3. Talking At The Same Time 4:13 EUR 0,99
Wiedergabe   4. Get Lost 2:42 EUR 0,99
Wiedergabe   5. Face To The Highway 3:42 EUR 0,99
Wiedergabe   6. Pay Me 3:14 EUR 0,99
Wiedergabe   7. Back In The Crowd 2:49 EUR 0,99
Wiedergabe   8. Bad As Me 3:10 EUR 0,99
Wiedergabe   9. Kiss Me 3:41 EUR 0,99
Wiedergabe 10. Satisfied 4:05 EUR 0,99
Wiedergabe 11. Last Leaf 2:55 EUR 0,99
Wiedergabe 12. Hell Broke Luce 3:57 EUR 0,99
Wiedergabe 13. New Year's Eve 4:31 EUR 0,99
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
51 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Good for you 22. Oktober 2011
Von Wom Taits
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Die knappe, aber treffende Rezenssion der Amazon- Redaktion ist eigentlich nicht viel hinzu zuführen. So bleibt mir als Waits- Fan der ersten Stunde, ja ich bin auch schon älter, noch ein paar Auffälligkeiten weiter zugeben.

Da wäre zu einem, dass seine Kompositionskreativität weithin ungebrochen ist. Bizarre Melodien in einer instrumentalen Besetzung die sich mir erst nach ein paar mal Hören erschloss (als Waits- Fan hätte ich das nicht gedacht), wechseln wieder mit einer unglaublich zart wirkenden Melodieführung ohne dass man auch nur einmal das Gefühl hat, dass hab`ich schon irgendwo schon mal gehört.Nein, hat man nicht.

Das Zweite: Ich weiß nicht wie es anderen Waits-Fan geht, aber in den Sekunden vor dem ersten Ton erwarte ich das eine Garage auf geht und irgendjemand rumpelt im Gerümpel herum und zum Schluss kommt eine Stimme dazu, welche den Versuch zu starten scheint, die verbogene Radkappe nur mit den Stimmbändern wieder richten zu wollen. Doch auf diesem Album erlebt man einen Waits, der den für mich völlig neuen Versuch startet, Melodie und Stimme in einen magischen Einklang zu bringen.Oft genug ist es genau diese fast nicht zu vereinbarenden Symbiose aus Stimme und Melodie, die den Leim zu bilden scheint, welchen die Waits-Lieder zusammen hält und so unglaubliche Momente bereit hält. Hier scheint er den Versuch unternommen zu haben, der Melodie eine eigene Stimme zu geben die nicht die Geschichte erzählt, sondern der Melodie zufolgen schein.Sehr überraschend.

Eines aber bleibt, und darum berührt mich ich dieser komische Kautz in den Tiefen meiner Seele: Außen steht Waits drauf, innen ist Waits drin. Ohne Kompromisse.Unbeirrt. Unverwechselbar. Ein wahrer Künstler vor dem Herren.

Die sehr gut gestaltete Limited Edition ist ihr Geld wert, weil tolle Bilder enthalten sind und endlich mal auf Anhieb lesbare Texte. Danke Anti. Ob dieses Album was für einsteiger ist,weiß ich nicht. Ob damit die kleinen Momente der Ewigkeit festzuhalten sind? Ja.

Freunde der Musik, der Gräuschmeister ist wieder in Stadt und er zaubert ein Firmament der Melodien in den Himmel der Kleinigkeiten des Lebens. Hört genau hin, wer weiß wie lange das noch noch geht...
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Alterswerk? 26. Oktober 2011
Von Christian Günther TOP 100 REZENSENT
Format:Audio CD
Unwillkürlich mußte ich grinsen, als ich im Vorfeld zur Veröffentlichung des neuen Albums "Bad as me" unter den reichlichen Artikeln und durchweg und berechtigt positiven Kritiken in den Feuilletons mehrerer Blätter Anspielungen las, die "Bad as me" zum Auftakt eines zu erwartenden großartigen Alterswerks von Tom Waits erklärten. Er wird im Dezember 62 Jahre alt und insofern ist dieser Bezug durchaus zulässig und fast schon naheliegend.

Dennoch neige ich eher zu der These, Tom Waits hat sein Alterswerk bereits mit seinem Debüt-Album "Closing time" eröffnet. Als jenes offizielle erste Album im März 1973 in die Läden kam, war Waits 23! Eingespielt wurde es, Biographien zufolge, gar fast ein Jahr zuvor im April/Mai 1972 - unglaublich! Jeder der "Closing time" und die Folge-Werke kennt, wird bestätigen, Tom Waits klang schon damals wie ein Mann tief in der zweiten Lebenshälfte, dessen lange Vergangenheit vor allem ausführliche Turbulenzen, Abstürze und viel Alkohol vereinte und ihn an das verranzte Klavier einer verrauchten Bar trieb, um der Welt den Dreck der Straße in Liedern zu präsentieren.

Heute, 2011, ist Tom Waits in etwa in dem Lebensalter angekommen, wo er sich innerlich schon seit 40 Jahren zu befinden scheint. Davon lebt und danach klingt "Bad as me". Souverän balanciert er durch seine sperrigen Lied-Geschichten. Jedes Poltern, jedes Quietschen, jeder sanfte, melancholische Moment der wieder jäh durch ein unvorhersehbares Krachen unterbrochen wird, wirkt klug erdacht und man meint Tom Waits feixend seine Hörer beobachten zu sehen, wenn sie, ob der ein oder anderen unerwarteten Wendung, zusammenzucken.

Er ist und bleibt der ewige Schelm, der es vermag wie kein zweiter, einem Traurigkeit symphatisch zu präsentieren, Wut mit einem Augenzwinkern herauszupoltern und der wohldosiert echte, tiefe Melancholie einstreut, die er, bevor der Pathos überhand nimmt, mit intellektuell getarnter Albernheit abwürgt. Das macht ihn für mich zum Über-Künstler, zum Giganten unter den Singer-Songwritern.

Einzelne Songs hervorzuheben ist eigentlich Unsinn, denn für "Bad as me" gilt, wie für jedes Tom Waits Album, es ist ein Gesamt-Kunstwerk was man nicht zerpflücken sollte. Das Mitwirken aber von Keith Richards an vier Liedern der Platte sollte man erwähnen, denn gerade bei "Satisfied", Waits 46 Jahre verzögerte Antwort auf den Stones Klassiker "I can't get no satisfaction", würzt Richards mit seiner unverkennbaren eigenen Note nach und schlägt die Brücke zwischen beiden Songs, die nahezu ein unglaubliches halbes Jahrhundert auseinander liegen.

Wie groß "Bad as me" letztlich wirklich ist, wird man wohl erst nach einiger Zeit und nach vielem Hören sagen können. Ein Fünf-Sterne-Album ist es ganz sicher und ich vermute, es hat das Zeug zum absoluten Klassiker wie "Mule variations" (1999), "Rain dogs" (1985) oder "Closing time" (1973).

Unbedingt an dieser Stelle zu empfelen ist die Deluxe-Ausgabe, allein schon der aufwendigen Aufmachung in Buchform wegen! Aber auch die drei zusätzlichen Lieder auf der zweiten CD sind unverzichtbar. Mit "Tell me" versteckt sich auf dieser ein potentieller Rod Stewart Hit. Ich sage das mit allem Respekt, wissend, daß nicht unbedigt alle Tom Waits Fans begeistert sind von Stewarts Adaptionen von "Downtown train", "Tom Traubert's blues" und "Hang on St. Christopher". Ich mag sie. "Tell me" von Stewart aufgeblasen wie 1989 "Downtown train", könnte wirken, die Struktur des Liedes ließe es zu.

"Bad as me" ist das lang ersehnte neue Album von Tom Waits, ob der Beginn vom Alterswerk, darüber kann man streiten, ein verschrobenes Meisterwerk ist es auf jeden Fall! Aber auch das galt eigentlich schon für "Closing time"...
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Carnifex
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
"You're having a birthday and I came early and I started eating your cake and opened up all of your presents and I started playing with your toys... Would you be okay with that?"

Dieses schräge Zitat zum Thema Musik-Piraterie pfefferte uns Herr Waits Ende August bei seiner "Private Listening Party" zu "Bad As Me" um die Ohren. Die Schrulligkeit dieser Aussage weckte bei mir unzählige Erinnerungen an hunderte Stunden, die ich mit dem fantastischen Geschichtenerzähler vor der Stereoanlage verbrachte.

Nach 7 Jahren nun also passend zum Herbsteinbruch der neue Longplayer... Den Einstieg in den Waits'schen Mikrokosmos bietet diesmal das in seiner herrlichen Ruppigkeit an das 2004er-Album "Real Gone" erinnernde "Chicago".

In der Folge feuert "Bad as me" ein Stakkato aus Whiskey-getränkter Melancholie, dreckigem Blues, latent-beschwingten Marschrhythmen, sich überschlagenden Vocals, knarzendem 50s-Rock, staubigem Pianobar-Jazz, berührenden Balladen und schallenden Blechbläsern ab. Immer wieder erinnert der Künstler dabei auch an ältere Werke. So bewegen sich die Harmonien in "Face To The Highway" ganz nahe an "Road To Peace" aus der 2006er Songsammlung "Orphans".

Besonders hervorheben möchte ich dabei das großartige, von Wildwest-Gitarren getragene "Talking At The Same Time" mit einem einem Verdurstenden gleich krächzenden Waits und den unfassbar kauzigen Titeltrack mit einem Intermezzo aus Dissonanz und Harmonie, wie ihn einfach nur der Meister selbst hinbekommt.

Und spätestens als Waits beim abschließenden "New Year's Eve" den weltberühmten "Choral des Adieux" zitiert, hat er mich mal wieder gepackt und ich sitze mit Gänsehaut vor den Boxen.

"Bad As Me" ist ebenso nostalgisch wie modern, aufreibend wie in sich ruhend, tief emotional und melancholisch wie humorvoll. Ein derart rundes Album hat Waits schon lange nicht mehr abgeliefert. Was für mich nach wie vor das faszinierendste Merkmal des Waits'schen Klangkosmos bleibt, ist die beeindruckende Selbstverständlichkeit, mit der er auf eine introvertierte Ballade hin einen Titel mit unglaublichen Drive folgen lässt, ohne dass der Fluss des Albums unterbrochen wird und schon Sekunden später das Tanzbein nervös zu zucken beginnt... Für mich gehört das Album daher mit dem völlig anders gelagerten, weil verspielt-schrägen "Blood Money" (2002) und dem treibenden "Swordfishtrombones" (1983) zu den absoluten Highlights in einer ebenso langen wie überwältigenden Diskographie.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Lieber Tom
~
vielen Dank für Dein neues Album. Es ist ja echt ein ziemlich gefälliges und weises Album geworden, das sich aber auch nicht anbiedert. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Andreas S. veröffentlicht
Gezeichnet
Es wird gekrächzt,irgendwelche Geräusche reingemischt(war das grad ein Panzer..?)Melodien, die keine sind: Es klingt oft so, als würde er einfach irgendwo... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von caulfield veröffentlicht
good as waits
einmalig... top... tom waits am zenit, hier stimmt wieder mal alles eine cd wie ein feuerwerk... was soll man da noch sagen
PFLICHT
Vor 4 Monaten von lucojannakis veröffentlicht
Highlight - Bad as me
Ich habe die CD gekauft, ausgepackt und sie läuft auf Dauer-Rotation. Typisch Waits - nicht viel Neues, aber das verlange ich hier auch gar nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von M. Pauli veröffentlicht
Ein geniales Album
"Bad as me" rangiert für mich auf der selben Stufe, wie sein Album "Bone Machine", wobei letzteres für meinen Geschmack noch etwas mehr Abwechslung bietet. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Altmeiler veröffentlicht
Tom Waits & Friends. Entspannt, souverän und gehaltvoll!
Im Gegensatz zu so manch anderem Rezensenten bin ich offengestanden kein eingefleischter Tom-Waits-Fan. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Michael Krautschneider veröffentlicht
Not bad!
Die neueste CD von Tom Waits ist einfach gut. Mich berühren viele der Songs rein vom Text, aber auch von seiner ihm typischen Art schrecklich gut zu singen :-) Ein Muss... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Redcat veröffentlicht
Waits
ein ganz gutes album. allerdings fehlt es ihm etwas an der atmosphere vorangegangener aufnahmen. für mich persönlich war mule das beste seiner neueren alben der letzten... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von theodore roosevelt taylor veröffentlicht
Alles beim alten
Alles beim alten - man liebt ihn oder rennt nach fünf Minuten aus dem Zimmer. Mal heult er mit Inbrunst den Mond an, mal röchelt und krächzt er schroff wie eh und... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Frank Buschmann veröffentlicht
so great
Man kann gar nicht viel sagen...dieses Album ist einfach gut.
Waits und Ribot erfinden sich hier nicht neu, sie gehen tlw sogar sehr weit zurück, aber sie pushen... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von StefanSauce veröffentlicht
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