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Eric Clapton Audio CD
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der fahrende Geselle wird allmählich sesshaft, scheint's. Viele Jahre lang befand sich Eric Clapton fast ununterbrochen "on the road". Er absolvierte Tournee auf Tournee, war der ewige Reisende (Journeyman, 1989). Nun will er die Pilgerfahrt (Pilgrim, 1998) beenden, mit sechzig Jahren ist es für ihn offensichtlich an der Zeit, nach Hause zurückzukehren und sich niederzulassen. Back Home heißt denn auch treffend das jüngste Album des Engländers, dessen Booklet mit Familienfotos bebildert ist und dessen erster Track "So Tired" mit Babygeplapper ausklingt: Mister Clapton wurde vor kurzem zum fünften Mal Vater und will sich in Zukunft verstärkt dem Eheleben mit der nur halb so alten Melia McEnery widmen. Können und wollen sich die Fans diesen Rückzug ins Private wirklich vorstellen? Hm.

Nach mehreren Blueseinspielungen (zuletzt Me And Mr. Johnson) deckt der 16-fache Grammy-Gewinner diesmal ein breiteres Sound- und Stilspektrum ab. Die Palette reicht hier von bläserverstärktem R&B ("So Tired") und lässig schlurfendem Boogierock ("Lost And Found") über Souliges ("Piece Of My Heart") und Folkiges ("Back Home") bis zu Reggae ("Revolution") und beatleskem Pop (beim George-Harrison-Cover "Love Comes To Everyone"). Fünf der insgesamt zwölf Titel hat Clapton mit seinem Langzeitpartner Simon Climie geschrieben (erinnert sich noch jemand an das 80's-Popduo Climie Fisher?), beim Rest handelt es sich um Bearbeitungen von Fremdtiteln. So drückt "Slowhand" zum Beispiel dem Spinners-Oldie "Love Don't Love Nobody" und Stevie Wonders "Going Left" seinen Stempel auf.

Alte Weggefährten (Steve Gadd, Nathan East, Andy Fairweather Low, Billy Preston) und namhafte Gäste (Steve Winwood, John Mayer, Pino Palladino) setzen all das gekonnt, aber leider auch etwas routiniert um. Eric Clapton selbst liefert eine gewohnt erstklassige Saitenarbeit ab, sein Gesang ist einfühlsam wie immer, große Überraschungen darf man aber wohl auch von ihm nicht mehr erwarten. So wurde Back Home ein grundsolider Longplay, an dem echte Anhänger bestimmt ihre Freude haben werden, die Zeiten der Geniestreiche sind hingegen (vorerst?) vorbei. -- Harald Kepler

Kurzbeschreibung

Nachdem ERIC CLAPTON das letzte Jahr in Begleitung seines unsterblichen Idols Robert Johnson verbracht hat und mit jenem die lange, mystische Bluesreise vom Mississippi-Delta bis Chicago antrat, kehrt er nun an einem Ort ein, an dem sich die gequälte Seele entspannen kann. Soul heißt das Allheilmittel, mit dem es sich an einem Ort wie Zuhause gut einrichten lässt, und so gibt sich Mr. Slowhand auf seinem neuen Album Back Home mit Hilfe von souligen Arrangements und sonnigen Ausflügen in Reggae, Gospel und entspannten Pop ganz lässig – ein Mann, der auf der Veranda sitzt, und nichts mehr zu beweisen braucht, dem aber die Songs wie kleine Edelsteine aus dem Handgelenk purzeln. Mit dem ersten eigenen Neumaterial nach fast fünf Jahren präsentiert ERIC CLAPTON sich gelassen wie nie zuvor.

„Ich war schon seit längerem dabei, ein Studioalbum aufzunehmen, ohne zu wissen, wie es sich anhören würde,“ erklärt CLAPTON die Entstehung von Back Home, an dem er vor etwa anderthalb Jahren mit seinem langjährigen Kollaborateur Simon Climie zu arbeiten begann. „Wir hatten uns damit abgefunden, dass das sehr lange dauern konnte, und immer wenn wir das Gefühl hatten, in eine Sackgasse geraten zu sein, oder wenn die Arbeit irgendwie stockte, haben wir einen Song von Robert Johnson eingespielt, um die Luft zu reinigen. Die Folge war, dass wir im letzten Jahr zuerst das Album Me & Mr. Johnson fertig hatten,“ schmunzelt er.

Back Home wurde wieder von der klassischen ERIC CLAPTON-Besetzung eingespielt, die den Meister schon seit einigen Jahren fest begleitet, nämlich Drummer Steve Gadd, Bassist Nathan East, die Gitarristen Andy Fairweather Low und Doyle Bramhall II sowie Keyboarder Billy Preston und Simon Climie. Aber auch die Reihe der Gäste auf dem Album kann sich sehen lassen und führt mit Steve Winwood (Synth), John Mayer (Gitarre), Robert Randolph (Dobro), Chris Stainton (Fender Rhodes), Stephen Marley (Perc), Abraham Laboriel, Jr. (Drums), Pino Paladino (Bass) und Toby Baker (Keyboards) illustre Namen im Programm. Die Streicherarrangements auf Back Home stammen von Nick Ingman.

Neben 5 Songs, die CLAPTON gemeinsam mit Simon Climie schrieb, befinden sich auch einige Coverversionen auf Back Home. So die George Harrison-Nummer Love Comes To Everyone, der Spinners-Track Love Don’t Love Nobody und Stevie Wonders/Syretta Wrights’ Going Left. Weitere Songs stammen von Vince Gill, Doyle Bramhall II und CLAPTON selbst. Die deutlichen Soul- und Reggae-Anleihen erinnern zuweilen an den sich selbst ausprobierenden CLAPTON Mitte der Siebziger, und so wirken Songs wie Revolution, Say What You Will und Heaven wie erwachsene Erfüllungen juvenil gegebener Versprechungen. Der lockere Pop von Harrisons Love Comes To Everyone, den CLAPTON mit äußerster Souveränität aufs Parkett setzt, die stille Ballade One Day, die tief unter die Haut geht und vollkommen unangestrengt daherkommt, der unfassbar understatete Groove von One Track Mind – allein dies wären schon Höhepunkte auf jedem Album eines „ganz normalen“ Popstars.

Der Grundgedanke von Back Home entstand während des Kompositions- und Aufnahmeprozesses, so erklärt CLAPTON. „Eines meiner frühesten Statements über mich selbst legte ich Ende der Achtziger mit Journeyman ab. Back Home schließt diesen Zirkel nun, indem das Album von meiner Reise als fahrender Musiker erzählt. Nun finde ich mich selbst zuhause, wo ich zur Ruhe komme und ein neues Familienleben beginne. Darum geht es im Titel: um das Nachhausekommen.“ Und lachend fügt CLAPTON hinzu: „Was mich nicht davon abhalten wird, das neue Album im nächsten Jahr auf Tour vorzustellen...“

kulturnews.de

Quicklebendig geht es los, mit hellwachem Beat und scharfen Licks - aber das Stück heißt trotzdem ãSo tired". Die gelassene, auf Bläser gebettete Toleranz von ãSay what you will" steckt dafür im luftigen Reggae-Kleid, und Claptons Stimme hat eine verspielte Frische, die er zuletzt vor seinem (wirklich müden) Unplugged-Ausflug von 1992 hatte. ãI'm younger than that now", sang Dylan einst; heute scheint das für Clapton zu gelten. PassŽ sind sowohl die puristischen Forschungsreisen zu den Wurzeln des Blues, passŽ auch das allzu Weiche, das viele seiner Alben aus den 90ern prägte. Auf ãBack home" spielt Clapton begeistert wie ein Novize mit den Stilen, die er sich in 40 Jahren raufschaffte, und in den besten Momenten verschmelzen sie zu einem ebenso leichtfüßigen wie erdigen Americana-Poprock mit Charts-Appeal. Und in den schlechtesten hat das etwas Cocker-haftes. Dennoch: Dieses Album könnte für Clapton ein ähnlicher Neuanfang sein wie für Santana 1999 ãSupernatural". (mw)

Produktbeschreibungen

Limited special offer. 2005 album of original material (his first in 4 years)
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