Mit "Back To Earth" lieferte Cat Stevens sein letztes Album ab, bevor er Yusuf Islam wurde und sich vom Musikbusiness verabschiedete.
Obwohl er vor Fertigstellung des Albums bereits mit seiner Musikerkarriere abgeschlossen und nur noch einen Vertrag zu erfüllen hatte, klingt "Back To Earth" weit weniger seelenlos und desorientiert als alles, was er seit "Buddha & The Chocolate Box" abgeliefert hatte (Numbers, Iszitso). Dies liegt nicht zuletzt daran, dass für die Produktion Paul Samwell-Smith verpflichtet wurde. Samwell-Smith hatte mit seiner Produktion bereits die Erfolgsalben "Mona Bone Jakon", "Tea For The Tillerman", "Teaser And The Firecat" oder "Catch Bull At Four" veredelt.
Balladen wie "Last Love Song", "Never" und "Randy", der Rocker "Bad Brakes" oder das grandiose "Just Another Night" (das auch auf "Tea For The Tillerman" hätte landen können),lassen das konzeptlose, blutarme Album "Izitso" vergessen. Bester Song der Platte ist allerdings das melancholische Gänsehautstück "Daytime", das sicherlich zu den schönsten Songs von Cat Stevens gehört. Leichte Abzüge gibt es für das etwas seicht geratene "New York Times" und das einfallslose, Stevens-untypische Instrumental "Nascimento".
Ansonsten bietet "Back To Earth", auch ohne Top-Ten-Hit, noch ein letztes Mal Cat Stevens at his best...