Produktinformation
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| 1. Hells Bells |
| 2. Shoot To Thrill |
| 3. What Do You Do For Money Honey |
| 4. Given The Dog A Bone |
| 5. Let Me Put My Love Into You |
| 6. Back In Black |
| 7. You Shook Me All Night Long |
| 8. Have A Drink On Me |
| 9. Shake A Leg |
| 10. Rock And Roll Ain't Noise Pollution |
Scotts Nachfolger, Brian Johnson, hämmert es uns grenzenlos laut und kompromißlos ins Gedächtnis: "Rock And Roll Ain't Noise Pollution...It Makes Good, Good Sense." Traue niemandem, der kein Dosenbier trinkt, nicht über Al Bundy lachen muß und der sich Back in Black nicht reinzieht. --David Cantwell
Doch man wird älter und reifer und fühlt sich irgendwann zu erwachsen für Männer, die mit überschnappender Kopfstimme kreischen. Irgendwann war meine LP dann auch zu zerkratzt, um noch Spass zu machen. So verschwand "Back in Black" in der Versenkung.
Aber ich schwör's, jedesmal, wenn ich AC/DC im Radio oder als Kino-Abspann-Musik hörte, wusste ich, dass ich diese CD nochmal brauche. Da traf es sich gut, dass jetzt eine exzellent "remasterte" Neuauflage raus ist. Musste ich haben.
Tatsächlich, die Platte ist so gut, so brachial wie vor 20 Jahren, mit praktisch keinen Schwächen. Und, was ich damals nicht wusste, die Platte ist - so man keine Knöllchenangst hat - perfekte Auto-Musik.
Die CD startet mit "Hells Bells", ein finsterer Song, der damals das nächste zu Marilyn Manson war. Das Intro jagt immer noch Schauer über meinen Rücken. Natürlich gibt es neben den Klassikern wie "Back in Black" und "You Shook Me All Night Long" auch ein paar weniger gelungene Titel wie "Let Me Put My Love Into You", ein toller Titel, der von einem grausig unbegabt vorgetragenen Refrain zerstört wird (AC/DC sollte nicht versuchen, zweistimmig zu singen), doch insgesamt ist die CD immer noch sehr hörenswert. Mich erstaunt, wie frisch und jung sie immer noch rüberkommt - die meiste Musik aus den frühen Achzigern wirkt im Vergleich zu heute recht angestaubt. An dieser Frische hat sicher auch die neue Abmischung ihren Anteil, die für klare, präzise ortbare Instrumente sorgt.
Die DualDisc bietet neben dem normalen Album (in der remasterten Digipack-Version) auf der einen Seite, eine DVD auf der Rückseite des Silberlings mit dem kompletten Album in bestem 48kHz-Sound. Wer denkt, den Unterschied hört man ja doch nicht, der kann sich auf eine tolle Dokumentation auf der DVD-Seite freuen. Interviews, Archivmaterial, alles inklusive. In über zwanzig Minuten erfährt man nicht nur eine Menge über die Entstehung des Albums, sondern man sieht die in die Jahre gekommenen Jungs noch immer putzmunter über die alte Zeit erzählen.
Nicht zuviel sollte man sich jedoch von dem „In Studio Performances von Angus and Malcom" erwarten. Wer gar glaubt, wir sähen, wie Angus und Malcom das Album eingespielt haben, der irrt sich gewaltig. Die beiden sitzen zwar in einem Studio - doch es würde keinen Unterschied machen, wenn sie auf einer Wohnzimmercouch säßen. 2004 wohlgemerkt, nicht 1980. Sie spielen das Hauptriff einiger Songs vor. Das war's. Auf das hätte man gut und gerne verzichten können. Andererseits... Man hätte es vielleicht nur nicht so groß anpreisen sollen.
Ich finde die Dokumentation wirklich klasse. Sie ist interessant, unterhaltsam und sehr gut gemacht. Nur bin ich nicht so ganz von der DualDisc als solche überzeugt. Eine CD mit einer separaten Zusatz-DVD wäre mir wesentlich lieber. Ein beidseitiges Medium kann man kaum anfassen. Ständig muss man Acht geben, um nicht seine Fingerabdrücke auf dem wertvollen Teil zu hinterlassen. Zudem ist die CD/DVD etwas dicker als eine normale CD. Der ein oder andere CD-Spieler oder -Wechsler könnte damit eventuell Probleme haben.
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