Haben Sie Interesse an langfristigen und erfolgreichen Kundenbeziehungen, die sowohl Ihnen als auch Ihren Kunden zugute kommen? Dann empfehle ich Ihnen die Lektüre dieses Buches wärmstens.
Verkäufer haben es schwer. Auf ihnen lastet - zumindest wird das oft so vermittelt - der Druck des gesamten Unternehmenserfolgs, die Kunden haben hohe Erwartungen und möchten die Preise drücken, und zu guter Letzt ist auch noch die Selbstachtung in Gefahr, denn die Profession des Verkaufens hat wahrlich keinen guten Ruf. Dies jedoch völlig zu unrecht. Das weiß jeder, der mit guten Verkäufern zu tun hat. Wie man ein solcher werden kann und all den oben genannten Herausforderungen begegnen, darauf gibt Markus Euler mit seinem Buch sehr klare und auch einfache Antworten, indem er sich auf die einfachen Regeln menschlicher Kommunikation und Interaktion (zurück)besinnt! Gut vorstellbar, dass dies einige etablierte Verkaufstheoretiker aus der Fassung bringt, die mit den verschiedensten - gerne auch brachialen - Methoden dem Kunden zu Leibe rücken.
Auch Markus Euler stellt mit seinem Buch eine Werkzeugkiste zusammen, in welchen alle nötigen Tools zu finden sind, um erfolgreich zu verkaufen. Und ja, auch hier finden sich sogar sehr viele konkrete Hilfestellungen, wie Verkaufs- und Kundengespräche erfolgreich bestritten werden können und wie man seine persönliche Richtung im Verkaufen finden kann. Gleichzeitig gibt er eine wohldosierte und vor allem praxisbezogene theoretische Basis für die Arbeit im Verkauf. Das Buch wird durch all dies zu einem sehr guten Grundlagenwerk zum Thema Verkaufen.
Der wohltuende Unterschied dieses Buches zu den Verkaufsberatern, die vermitteln, dass man mit einer Methode alles im Verkauf erreichen kann, ist die Grundüberzeugung, dass nur jener erfolgreich verkaufen kann, der mit einer offenen und ehrlichen Haltung das Beste für den Kunden möchte. Daher sucht man in dieser "Werkzeugkiste" eines vergeblich: Die Brechstange. Dies auch, obwohl Markus Euler ganz offenbar Realist genug ist, um zu wissen, dass es in der vertrieblichen Praxis eben manchmal doch auch mal ein bisschen mehr Druck sein muss, damit man als Verkäufer seine Ziele erreicht. Und vielleicht auch, um den Kunden selbst zufrieden zu stellen.