Normalerweise bin ich für die experimentale Welle der (in diesem Falle süd-)tiroler Volksmusik nicht so zu haben, es gibt ja von Biermöslblosn bis LaBrassBanda alle möglichen Richtungen. Opas Diandl ist anders, sie verjazzen, aber nicht gewollt, aber nicht gekonnt, sondern da, wo es auch paßt. Moderne Elemente schleichen sich oft ein, und man merkt gar nicht, daß sie dabei sind, so sehr klingt alles wie aus einem Guß.
Alle 5 sind Vollblutmusiker, sie beherrschen ihre Instrumente, und nicht nur eines. Traditionelle Instrumente wie Löffel oder Säge sind für sie ebenso spielbar wie Geige, Baß oder Zither und Raffele. Das ist der Grund dafür, daß sie so virtuos und lebendig spielen können, wonach ihnen gerade ist.