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Bach: Weihnachts-Oratorium BWV 248 [Box-Set, Doppel-CD]

Nikolaus Harnoncourt Audio CD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 17,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 29 (Bücher immer versandkostenfrei). Details
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Musik

Bild des Albums von Nikolaus Harnoncourt

Fotos

Abbildung von Nikolaus Harnoncourt

Biografie

Nikolaus Harnoncourt wurde 1929 in Berlin geboren und wuchs in Graz auf. Er studierte Violoncello bei Paul Grümmer und an der Wiener Musikhochschule bei Emanuel Brabec. Von 1952 bis 1969 war er Mitglied der Wiener Symphoniker. Nebenher widmete er sich der Aufführungspraxis von Musik der Renaissance bis zur Klassik sowie der Spieltechnik und Klangmöglichkeiten alter Instrumente. ... Lesen Sie mehr im Nikolaus Harnoncourt-Shop

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Produktinformation

  • Orchester: Concentus Musicus Wien
  • Komponist: Johann Sebastian Bach
  • Audio CD (3. Oktober 2008)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Box-Set, Doppel-CD
  • Label: Dhm (Sony Music)
  • ASIN: B001E1TGA4
  • Weitere Ausgaben: Hörkassette
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 66.500 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Kantate Nr. 1 (Am ersten Weihnachtsfeiertage) : 1. Chorus: Jauchzet, frohlocket
2. 2. Evangelista: Es begab sich aber zu der Zeit
3. 3. Recitativo (Alt): Nun wird mein liebster Bräutigam
4. 4. Aria (Alt): Bereite dich, Zion
5. 5. Choral: Wie soll ich dich empfangen
6. 6. Evangelista: Und sie gebar ihren ersten Sohn
7. 7. Choral: Er ist auf Erden kommen arm
8. 8. Aria (Bass): Großer Herr, o starker König
9. 9. Choral: Ach mein herzliebes Jesulein
10. Kantate Nr. 2 (Am zweiten Weihnachtsfeiertage) : 10. Sinfonia
Alle 36 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. Kantate Nr. 4 (Am Feste der Beschneidung Christi) : 36. Chorus: Fallt mit Danken
2. 37. Evangelista: Und da acht Tage um waren
3. 38. Rezitativ mit Choral: Immanuel, o süßes Wort!
4. 39. Aria (Sopran): Flößt, mein Heiland
5. 40. Rezitativ mit Choral: Wohlan, dein Name soll allein
6. 41. Aria (Tenor): Ich will nur dir zu Ehren leben
7. 42. Chorale: Jesus richte mein Beginnen
8. Kantate Nr. 5 (Am Sonntage nach Neujahr) : 43. Chor: Ehre sei dir, Gott, gesungen
9. 44. Evangelista: Da Jesus geboren war zu Bethlehem
10. 45. Chor: Wo ist der neugeborne König der Jüden
Alle 29 Titel anzeigen.

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der berühmte Dirigent Nikolaus Harnoncourt hat sich mit seinem brillanten Ensemble Concentus Musicus Wien, dem Arnold Schönberg Chor und einer fantastischen Solistenriege einer neuen Einspielung von Bachs berühmtem Weihnachtsoratorium angenommen. Christine Schäfer, die durch ihre Auftritte bei den Salzburger Festspielen Kritiker aus aller Welt begeisterte, führt die Riege der hochklassigen SängerInnen an, bestens ergänzt durch den Bariton Christian Gerhaher, Bernarda Fink als Mezzosopran und den Bass Gerald Finley. Die Aufnahme entstand begleitend zu umjubelten Konzerten im Wiener Musikverein, die von der Presse euphorisch gefeiert wurden. Die herausragende Interpretation und der einzigartige Klang des Wiener Musikvereins wurden in optimaler Weise aufgenommen. Harnconcourt hat mit dieser Einspielung ohne Zweifel eine neue Refernzaufnahme geschaffen.
"...so frisch und ohne Pomp war das populäre Stück noch nie zu hören... innig, rein, mit wunderbaren, schlichten Stimmen, herrlichem Spannungsbogen."
(Die Welt)
"Viel spricht dafür, dass Harnoncourt hier Das Weihnachtsoratorium des beginnenden 21. Jahrhunderts vorlegt."
(Welt am Sonntag)
"Hier explodiert die Musik in einer Weise, wie man es bisher noch nicht gehört hat."
(Fonoforum)
"Es ist, und da muß man gar nicht lange zögern, eine Referenzaufnahme des Weihnachtsoratoriums."
(NDR Kultur)


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Neuansatz 15. Dezember 2008
Von Steffi
Format:Audio CD
Neue Erkenntnisse, andere Sichtweise, umgesetzte Erfahrung? Wenn sich Künstler, die als Pioniere ihrer Zeit gelten, mehrfach in ihrem Leben mit einem großen Werk auseinandersetzen, ergeben sich oft reizvolle Vergleichsmöglichkeiten. So ist es auch bei Nikolaus Harnoncourt und dem Bachschen Weihnachtsoratorium der Fall. Für viele dürfte die temperamentvolle Aufnahme von 1973 mit dem damals revolutionären Einsatz von Knabenstimmen immer noch Referenzcharakter besitzen.
Für mich jedoch hat die neue Sicht des Altmeisters der historischen Aufführungspraxis auf Bachs weihnachtlichen Kantatenzyklus durchaus ihren ganz eigenen Reiz. Das liegt nicht zuletzt an der hervorragenden Solistenriege, die Harnoncourt für diese Neuaufnahme vereint hat. Schade, dass Bach der Sopranpartie nicht mehr Soloarien zugedacht hat - Christine Schäfers wunderbare Stimme kommt hier leider fast zu selten zum Einsatz! Aber auch mit Bernarda Fink, Christian Gerhaher, Gerald Finley und vor allem Werner Güra als herrlich klar akzentuierender und intonierender Evangelist hat Harnoncourt eine sehr gute Wahl getroffen.
Die eigentlichen Stars dieser Aufnahme sind für mich allerdings die Musiker des Concentus Musicus Wien und der Arnold-Schoenberg-Chor, die Harnoncourt in gewohnt straffer und kerniger Manier führt und dabei der barocken Musik manche durchaus moderne Klangwirkung entlockt.
Hier und da ist die Pauke vielleicht etwas zu präsent, treten die Holzbläser etwas zu sehr in den Hintergrund (Jauchzet, frohlocket"), aber die unglaubliche Präsenz jeder einzelnen Note und der rhythmische Drive, der etwa im Eingangssatz der dritten Kantate (Herrscher des Himmels") steckt, stehen für mich sinnbildlich für diese spannende Gesamtaufnahme
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Harnoncourt altersmilde 30. November 2008
Von vully TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Der große alte Herr der historischen Aufführungspraxis hat sich etwa dreißig Jahre nach seiner ersten Aufnahme noch einmal Bachs wohl beliebtesten Chorwerk gewidmet.

Dabei fällt zunächst einmal auf, dass die Aufnahme sehr viel weniger radikal und sperrig geraten ist als die erste Einspielung - hatte der Dirigent einst stark den Charakter des Werkes als Sammlung von 6 einzelnen Kantaten betont, dazu noch auf die Originalbesetzung ausschließlich mit Männern und Knaben zurück gegriffen (mit den dabei unvermeidbaren Konzessionen an den reinen Schönklang), macht die neue Einspielung erheblich mehr Konzessionen an die Aufführungsgeschichte:

Harnoncourt setzt jetzt neben "seinem" Concentus musicus den kompletten Arnold-Schönberg-Chor (und nicht nur die Männerstimmen) sowie für die Alt- und Sopran-Solopartien mit ebenfalls keine Knaben, sondern berühmte Konzert- bzw. Opernsängerinnen ein.

Was bei Harnoncourt im Vergleich zu anderen Vertretern der historischen Aufführungspraxis schon immer auffiel, ist, dass er den Trend zu immer schnelleren Tempi nicht mitmacht. Und so ist diese Aufnahme für Hörer, die Gardiner oder Herreweghe im Ohr haben, ziemlich langsam.

Zusammen mit der etwas halligen Akkustik, die viele Schroffheiten der Interpretation glättet, kommt damit ein fast konventionell festlicher Höreindruck auf - zumal heute ja jeder Kantor einer größeren Kirche sich zumindest im Grundsatz mit der Bach-Forschung der letzten 40 Jahre beschäftigt hat. Am ehesten an die alte Aufnahme erinnert Harnoncourts Eigenart, in den Chorälen die einzelnen Strophen sehr intensiv voneinander abzugrenzen und den musikalischen Fluss abzubremsen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Begeisternd, aber auch eigenwillig 8. Januar 2011
Von Asilomar
Format:Audio CD|Verifizierter Kauf
Hervorragende Solisten, voller, überzeugender Chor, makelloses, angenehmes Klangbild, eigenwilliger Dirigent. Warum steht sich Harnoncourt nur immer wieder selbst im Weg? Manche Akzente und Phrasen (vor allem bei den Chören) wirken einfach manieriert und holpernd verglichen mit anderen Aufnahmen. Aber Harnoncourt muss es halt immer ein bisserl gegen den Strich bürsten. Insgesamt bin ich dennoch sehr positiv überrascht und begeistert von dieser Aufnahme, die ich mir vor allem wegen des Preises (17.90) und der exzellenten Solisten gekauft habe (Gardiner und Suzuki besitze ich schon). "Schlafe, mein Liebster" singt Bernarda Fink wirklich betörend schön. Beide Bassisten sind großartig bei Stimme und errreichen den Zuhörer durch sinngestaltende Artikulation. Darauf legt er ja großen Wert, unser Harnoncourt. Ein echter Höhepunkt: Die Nr. 3 auf CD 2 (Arioso bzw. Rezitativ zwischen Bass und Sopran). Phantastisch! Unbedingt hören! Auch den Chroral Nr. 7 ("Jesus, richte mein Beginnen") macht Harnoncourt in Tempo und Phrasierung zu einem Ereignis, im Gegensatz zur Highspeed-Karikatur unter Chailly. So gäbe es noch viele Höhepunkte herauszuheben. Wie gesagt, dies ist sicher eine der besten Harnoncourt-Aufnahmen und ein echter Gewinn. Reinhören!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Entwicklung 4. Dezember 2009
Format:Audio CD
Noch erhältlich die alte Aufnahme des Weihnachtsoratorium von Harnoncourt.mit Knabenosolisten, einem counter, den Wiener Sängerknaben, sogar als download.

Erfreulich, dass es nicht nur diese Aufnahme von Harnoncourt gibt, denn diese ist wenig erbaulich, die Knaben überfordert, der counter grässlich anzuhören.

Von diesen Fehlbesetzungen hat Harnoncourt längst Abstand genommen. Er hat nun erstklassige Solisten, einen höchst renommierten Chor.

Immer noch allerdings der concentus musicus und natürlich der "Alt-Meister", der nun Jahrzehnte von Erfahrung mit Bachscher Musik hat.

Die neue Aufnahme ist also deutlich besser als die alte. Wie bereits erwähnt wurde, musiziert Harnoncourt mit langsameren Tempi ( man höre nur den "Ehre-Chor" aus der zweiten Kantate.

Angesichts vieler spannender Aufnahmen des Werkes in kleinerer Besetzung, mit mehr Agogik, gefällt mir dieser Zugang weniger.

Kritiker sind teilweise eher begeistert:"So konsequent, schlüssig, fühlbar ist das bisher keinem der vielen Interpreten des "Weihnachtsoratoriums" gelungen. Lässt man seiner Fantasie beim Hören dieser Aufnahme freien Lauf, dann meint man, Bach beim Schreiben der Stimmen zusehen zu können." so Molnar in Klassikinfo, der meint, dies sei die Referenzaufnahme für die Zukunft.

Ich finde die Interpretation insgesamt zu mächtig,zu wenig flexibel. Meine Referenzaufnahme ist dies nicht.

Sie ersetzt die alte, wirklich nicht mehr gut zu hörende Aufnahme, aber von diesem Werk sagen mir andere Aufnahmen mehr zu.
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