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(Kulturnews, 10/2011)
„Martin Stadtfeld und Bach gehören […] zusammen. Bei diesem Komponisten hat Stadtfeld immer etwas ganz Persönliches zu sagen. Und ihm und dem Philharmonischen Kammerorchester geht es hier […] darum, die Musik Bachs mit heutigen Instrumenten lebendig darzustellen. Das gelingt so überzeugend, dass man die einzelnen Sätze gerne mehrfach anhört. Stadtfeld fühlt sich anscheinend mit Bach seelenverwandt und frei in seiner Spielweise, dass auch die eingefügten Verzierungen von ihm vollauf überzeugen und sich in sein ansonsten klares und klingelndes Spiel einfügen. Kraftvoll spielt er und das Orchester folgt ihm ebenso kraftstrotzend oder aber […] mit so viel Weich- und Sanftheit, dass einem ein Schauer über den Rücken läuft. Zudem kann der Pianist hier einen wundervoll glockenartigen Klang erzeugen, der die musikalische Aussage nochmals anders hervorstechen lässt. So kann man Bach heutzutage überzeugend darstellen. Martin Stadtfeld gelingt der schwierige Spreiz zwischen modern-lebendiger Sichtweise und genauem Bach-Spiel. Die Freude und das Majestätische im Einleitungssatz des A-Durs-Konzerts sind kaum zu toppen. Wie sehr Stadtfeld Bach verinnerlicht hat, zeigen dann auch seine Bearbeitungen der Präludien und Fugen für das Klavier. Er weiß immer einen orgelähnlichen Klang zu kreieren, vermag die Werke ihrem Original ähnlich zu gestalten. Eine rundherum großartige CD!“
(Piano News, 11-12/2011)
„Dass er ein erstklassiger Bach-Interpret ist, hat Martin Stadtfeld mit seinen bisherigen Aufnahmen bereits gezeigt. Nun setzt er dem Ganzen mit seiner neuen Bach-CD noch eins drauf. Neben drei Klavierkonzerten hat Stadtfeld auch Klavierstücke eingespielt. Jeder Ton ist glasklar, jede Nuance perfekt ausbalanciert. Gemeinsam mit dem Philharmonischen Kammerorchester München […] schafft Stadtfeld mit den Klavierkonzerten ein imposantes Klangerlebnis. Die „Acht kleinen Präludien und Fugen“ für Orgel hat Stadtfeld eigens für Klavier bearbeitet. Es steht nicht fest, ob die Stücke von einem Zeitgenossen Bachs oder vom Meister selbst stammen. Sicher ist jedoch, dass es künstlerische Kostbarkeiten sind, die unter den Händen des Pianisten in ihrer ganzen Würde und Pracht berauschen: Genau das Richtige für die festliche Jahreszeit.“
(Crescendo, 12/2011-01/2012)
„Beschwingt und tänzerisch nimmt Martin Stadtfeld drei der Klavierkonzerte Bachs. Die schnellen Außensätze befeuert er mit gehörigem Temperament. Unterstützt vom Philharmonischen Kammerorchester München […] lässt Stadtfeld die Sechzehntel perlen und bringt fein geschliffene Verzierungen. Die einzelnen Phrasen sind spannend akzentuiert.“
(Concerti Berlin, 12/2011)
„Mit großer Geste und gleichermaßen intim nähert er sich Bach. Seine Tempi sind- obwohl ordentlich straff – niemals gehetzt, wie es seit rund zwei Jahren Mode geworden zu sein scheint […]. Eher perlend kommt er daher, federleicht und filigran. Stadtfeld […] ist ein Pianist, der belegt, wie überraschend, modern, klar und frisch diese bis zum Überdruss interpretierten Konzerte noch immer sein können…“
(Journal Frankfurt, 11.11.2011)
„Was für ein unglaubliches Talent! Wenn Martin Stadtfeld am Flügel sitzt, bleibt niemand ungerührt. So frisch und aufregend klingen seine Bach-Interpretationen.“
(Bild + Funk, 25.11.2011)
„Die Einspielung von drei Klavierkonzerten mit dem musizierfreudigen Philharmonischen Kammerorchester München […] sowie Stadtfelds Bearbeitung von „Acht kleinen Präludien für Orgel“ ist virtuos, rhythmisch pulsierend, ungemein transparent und von hoher Musikalität geprägt.“
(Stuttgarter Zeitung, 10.11.2011)
„Martin Stadtfeld, der diese bedeutende Konzertserie bereits auf einem Steinway bei Sony eingespielt und gleich noch durch eigene Klavierbearbeitungen bachscher Orgelstücke ergänzt hatte, spielte am Mittwoch die Konzerte Nr. 4 A-Dur BWV 1055, Nr. 7 g-Moll BWV 1038 und das äußerst beliebte Konzert Nr. 3 D-Dur BWV 1054, eine Klavierfassung des berühmten E-Dur-Violinkonzerts. Jedem Stück verlieh Stadtfeld ein seinem Stimmungscharakter angepasstes, anderes Gesicht. Machte er im g-Moll-Konzert noch wenig Anstalten, den dynamischen Wellen des hervorragenden Philharmonischen Kammerorchesters München allzu sklavisch zu folgen, dünnte er im Adagio e piano sempre des D-Dur-Konzerts die Lautstärke immer weiter aus. Stadtfelds präzise Phrasierungen, seine ausgewogene Anschlagskultur und die Intensität seines Ausdrucks machten besonders die langsamen Sätze zu einem Erlebnis.“
(Die Welt, 20.01.12)
„Und wenn der Figaro zu den schönsten Opern überhaupt gehört, dann gilt Gleiches analog für das Bachsche Konzert. Der erste Satz ist ein unvergängliches Stück Musik […]. Mit der vorliegenden CD hat sich Stadtfeld endgültig seinen Platz im vorderen Feld der zeitgenössischen Jungpianisten erobert.“
(N-TV, 18.12.11)
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