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Bach: Kantaten BWV 82, 49, 58
 
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Bach: Kantaten BWV 82, 49, 58

la Petite Bande , Nancy Argenta , Klaus Mertens , Johann Sebastian Bach , Sigiswald Kuijken Audio CD


Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation


 
1. Ich habe genug
2. Ich habe genug
3. Schlummert ein, ihr matten Augen
4. Mein Gott
5. Ich freue mich auf meinen Tod
6. Sinfonia
7. Ich geh' und suche mit Verlangen
8. Mein Mahl ist zubereitet
9. Ich bin herrlich, ich bin schön
10. Mein Glaube hat mich selbst
11. Dich hab ich je un je geliebt
12. Ach Gott wie manches Herzeleid
13. Verfolgt dich gleich die arge Welt
14. Ich bin vergnügt in meinem Leiden
15. Kann es die Welt nicht lassen
16. Nur getrost, getrost ihr Herzen

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Drei Solo- bzw. Duettkantaten aus dem dritten Leipziger Jahrgang finden sich auf dieser CD. Eröffnet wird das Programm mit BWV 82 "Ich habe genug" für Bass-Solo. Diese auf dem Gesang des greisen Simeon, der Jesus gesehen hat und nun ruhig sterben kann, basierende Kantate wird von Klaus Mertens in hervorragender Weise interpretiert: Die mühelose Führung seiner wohlklingenden Baritonstimme verbindet sich mit seiner großen Sensibilität für den Text und dessen Niederschlag in der Musik. Wer von Philippe Huttenlochers stimmlich problematischer Darbietung dieser Kantate in der Harnoncourt-/Leonhardt-Gesamtaufnahme enttäuscht war, der wähle die vorliegende CD oder die ebenfalls hervorragende Einspielung von William Sharp unter Jeffrey Thomas.

Zu Klaus Mertens, dessen einziges Problem die nicht so stark ausgeprägte tiefe Lage seiner Stimme ist, gesellt sich in BWV 49 "Ich geh' und suche mit Verlangen" die bezaubernde Nancy Argenta. Mit ihrem hellen, gerade geführten Sopran liebkost sie geradezu die Kantilenen der Arie "Ich bin herrlich, ich bin schön". Gemeinsam mit Violoncello und Oboe d'amore entsteht ein versonnen dahin fließendes Trio.

Die dritte Kantate dieser Sammlung, BWV 58 "Ach Gott, wie manches Herzeleid", gehört ebenso wie BWV 49 zum Typus des dialogischen Gesangs zwischen dem liebenden Jesus und der nach ihm verlangenden Seele. In BWV 58 verbinden sich die beiden Dialogpartner musikalisch auf besondere Weise miteinander: Im Eingangs- und Schlusssatz trägt die Sopranistin zeilenweise jeweils eine Strophe des Chorals "Ach Gott, wie manches Herzeleid" vor. Der Bassist tritt mit einer frei komponierten, bewegteren Linie hinzu, und nach und nach vereinigen sich beide mit ihren ineinander verwobenen Melodien: Ein besonders schönes Beispiel für Bachs Kunst der musikalischen Analogiesetzung zur Aussage des Textes, die auf Grund seines umfangreichen theologischen Wissens oft über das im jeweiligen Text direkt Ausgesprochene hinausgeht, um eine bereits interpretierende Funktion zu übernehmen. --Michael Wersin


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