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Bach: Goldbergvariationen [SACD] SACD

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Produktinformation

  • Komponist: Johann Sebastian Bach
  • Audio CD (18. Februar 2002)
  • Hinweis: SACD-kompatible Hardware erforderlich
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: SACD
  • Label: Sis (Sony Music)
  • Kopiergeschützt (Was bedeutet das?)
  • ASIN: B00005HTE4
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 655.023 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Aria
2. Variation 1 a 1 Klavier
3. Variation 2 a 1 Klavier
4. Variation 3 a 1 Klavier (Canone all' Unisono)
5. Variation 4 a 1 Klavier
6. Variation 5 a 1 ovvero 2 Klaviere
7. Variation 6 a 1 Klavier (Canone all Seconda)
8. Variation 7 a 1 ovvero 2 Klaviere (Al tempo di Giga)
9. Variation 8 a 2 Klaviere
10. Variation 9 a 1 Klavier (Canone alla Terza)
11. Variation 10 a 1 Klavier (Fughetta)
12. Variation 11 a 2 Klavier
13. Variation 12 Canone alla Quarta
14. Variation 13 a 2 Klavier
15. Variation 14 a 2 Klavier
16. Variation 15 a 1 Klavier (Canone alla Quinta in moto contrario)
17. Variation 16 Ouverture a 1 Klavier
18. Variation 17 a 2 Klaviere
19. Variation 18 a 1 Klavier (Canone alla Sesta)
20. Variation 19 a 1 Klavier
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Produktbeschreibungen

Fono Forum, März 2001

Murray Perahia, dessen Spiel man fern aller Klischees wirklich als beseelt bezeichnen kann, beschreitet einen ganz eigenen Weg, indem er sich nicht analytisch kühl zurück hält, sondern sehr empfindsam die Balance zwischen Strukturzeichnung und Emotionalität auslotet. Natürlich ist er ein fabelhafter Techniker, der die Hände wahnwitzig hurtig übereinander schlagen kann - und das an einigen Stellen mit größter Eleganz dokumentiert. Viel entscheidender ist allerdings, wie dieser Künstler seinen ungeheuer facettenreichen Anschlag immer wieder differenziert, um aus den Variationen tönende Charaktere zu formen. Murray Perahia hält in dieser gipfelstürmenden Interpretation alles sinnstiftend zusammen. Er hat die Reife, sich ganz unaufgeregt mit diesem Zyklus auseinander zu setzten. Man darf ihn einen Schönspieler nennen. Sein Klang ist seine persönliche Note und macht süchtig. Nicht viele Pianisten spielen so. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der russische Gesandte am kursächsischen Hof zu Dresden, Graf Hermann Carl von Keyserling, litt an Schlaflosigkeit. Und so ließ er einen Schüler von Johann Sebastian Bach namens Goldberg antreten, damit ihm dieser die langen schlaflosen Stunden mit seinem Klavierspiel erträglicher mache. Der Graf bat Bach, ihm dafür einige Stücke zu komponieren und so entstand die schwierigste aber auch beliebteste Klavierkomposition Bachs: Die Goldberg-Variationen.

Bei Murray Perahia kommt der Graf erst recht nicht zur Ruhe -- denn zum Schlaflied taugt Perahias Interpretation der himmlischen Aria und ihren 30 Variationen nun wirklich nicht. Perahia beglückt durch große innere Ruhe und geradezu spirituellem Spiel. Unverwechselbar auch hier wieder sein lyrisch empfindsamer Anschlag, der organische Fluss seines Vortrags und die noble musikalische Geste -- man kann regelrecht von einem "Perahia-Sound" sprechen. Im Gespräch sagt Perahia: Ihn interessiere bei Bach zu erfahren, wie der Kontrapunkt zur Harmonie werde. Wichtig sei es, den Punkt zu finden, an dem die Stimmen zueinander gelangen. Deshalb betone er mehr das lineare, das melodische Element als das vertikale, das kontrapunktische.

Selten hat ein Künstler seine eigene Interpretation theoretisch so zutreffend beschrieben und dabei in der Praxis auch verwirklicht. --Teresa Pieschacón Raphael -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Frank Wehrmann am 4. Februar 2003
Format: Audio CD
Zuerst: Mir fehlen die Grundvoraussetzungen als nicht studierter Musikwissenschaftler, um die Einspielung Perahias en detail aus dieser Warte zu beurteilen. Noch bin ich in der Lage, die unzähligen Einspielungen der Goldberg-Variationen mit der von Perahia zu vergleichen. Ich will daher gleich auf den Kern kommen und ganz ehrlich sein: Wir alle, die die Goldberg-Variationen kennen und mögen, werden alle Klavier-Einspielungen (vergangene, gegenwärtige und zukünftige) mit den legendären Glenn Gould-Einspielungen aus den Jahren 1955 (ungestüm, revolutionär und richtungsweisend) und 1981 (ein Meilenstein, das Vermächtnis Gouldschen Musik- und Aufnahmeverständnisses) vergleichen. Es führt kein Weg daran vorbei, muß man ehrlich sein. Gould ist und war die Meßlatte für Bachs Goldberg-Variationen.
Doch was beschert uns Murray Perahia, der Mann, der das Klavierspielen nach einer harmlosen Verletzung 1996 fast schon aufgeben musste? In Zusammenarbeit mit den erstklassigen Sony-Technikern zaubert er eine Einspielung, die schlicht meisterlich und als der neue Maßstab zu nennen ist. Perahias präzises Spiel offenbart neue Details der Variationen. Sie ist in ihrer klanglichen Vielfalt derart beeindruckend, daß man geradezu verzückt ist, neue Innenansichten der Goldberg-Variationen zu entdecken, die vorher offenbar verdeckt waren. Perahias Können zeigt eindrucksvoll, wie Empfindsamkeit auf Virtuasität trifft.
Klart, direkter und präziser sind die Goldberg-Variationen wohl in nächster Zeit nicht einzuspielen. Und vorallem: Nie wirkt Murray Perahias Stil steril oder aseptisch. Wirklich ein Triumph für den Barock-Enthusiasten Murray Perahia.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A.C. am 27. Oktober 2008
Format: Audio CD
Mein Bach-Gott ist ja eigentlich Glenn Gould, ganz besonders, was seine Aufnahmen der Goldberg-Variationen angeht, wobei ich die von 1981 den früheren vorziehe. Ich hatte zwischenzeitlich weitere Aufnahmen der GV, die auch sehr gut waren, von denen ich mich aber wieder getrennt habe, weil ich sie einfach nach dem Kennenlernen nicht mehr hörte (z.B. Schiff, Stadtfeld - jawohl, die fand' ich gut!). Behalten habe ich neben Gould nur die Aufnahmen von Angela Hewitt und Murray Perahia, weil sie, wenn auch beide ganz unterschiedlich zu denen von Gould, einfach die unglaubliche Schönheit dieser Musik wunderbar vermitteln und das Hören jedesmal zu einem kleinen Wunder machen. Beide sind vom Ansatz her lyrischer, leiser und weniger "exzentrisch" (und natürlich langsamer...) als Gould und geben so ihren Interpretationen einen eigenen Rang - technisch brilliant und makellos sind Pianisten dieses Ranges ja sowieso. Es kann durchaus sein, dass in Zukunft noch neue Einspielungen dazukommen, von Hewitt und Perahia trennen werde ich mich aber ganz sicher nie!
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Florian Losch am 5. September 2002
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Die künstlerische Seite muß nicht mehr gelobt werden; die beste Einspielung, die ich je gehört habe. Leider ist es mir auch mit 5-maligem Umtausch nicht gelungen, eine technisch einwandfreie CD zu erstehen; wichtige Stellen werden von störenden Klick- bzw. Knack-Geräuschen begleitet, die auf Dauer erheblich stören. Wer weiß, wie man sony dazu bekommt, der Sache auf den Grund zu gehen und idealerweise einen Umtausch in eine fehlerlose Version zu ermöglichen - das wären dann fünf Sterne ohne wenn und aber!!
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr.Max Andre am 26. November 2002
Format: Audio CD
Murray Perahia's Interpretation von Bachs „Goldbergvariationen" ist derzeit die am häufigsten gehöhrte CD meiner Sammlung - meine Lieblings-CD. Dieses monumentale Werk, das nur von wenigen grossen Klavierspielern in den letzten Jahrzehnten aufgenommen wurde - eine Tatsache, die sehr verwundert,oder streben heutige Pianisten doch nur nach der Technik für Liszt's h-Moll Sonate? - wird für meinen Geschmack von Perahia in mehrfacher Hinsicht in einer ausserordentlich ausgewogenen Weise dargeboten. Ich möchte versuchen dies durch einem Vergleich mit der späten, berühmt gewordenen Aufnahme Glenn Goulds von 1981 näher zu erörtern. Beginnen wir mit der Wahl des Tempos am Beispiel der Aria. Perahia wählt für die Aria, also ein „Gesangsstück mit Instrumentalbegleitung", ein für mich punktgenau adäquates Tempo; Perahia's Tempo liegt zwischen den beiden Glenn Gould - Einspielungen von 1955, in der die Aria mit einer unverständlich hohen Geschwindigkeit vorgetragen wird, was Gould später bestätigte und schliesslich zur Neuaufnahme bewog, und der wohl langsamsten Aria überhaupt in der Aufnahme von 1981, die in der Wiederholung am Schluss des Werkes noch einmal um fast eine Minute, mit höchster Kontemplation, verlangsamt wird. In beiden Aufnahmen wird ein geradezu unübertroffenes, beinahe pedalloses Legatospiel geboten, Perahia vermeidet jedoch überaschende Lautstärkeeffekte, wie beim Übergang von der Aria zur ersten Variation in der späten Gould-Aufnahme.Lesen Sie weiter... ›
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