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Bach: Goldberg-Variationen

Martin Stadtfeld Audio CD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
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Musik

Bild des Albums von Martin Stadtfeld

Fotos

Abbildung von Martin Stadtfeld

Biografie

Der Pianist Martin Stadtfeld gab mit 9 Jahren sein Konzertdebüt und studierte ab seinem 14. Lebensjahr an der Musikhochschule Frankfurt bei Lev Natochenny, seinerseits Schüler des legendären Lev Oborin.
Die Reihe seiner Wettbewerbserfolge hatte ihren Höhepunkt im Jahr 2002, als er als erster bundesdeutscher Pianist den Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig gewann. ... Lesen Sie mehr im Martin Stadtfeld-Shop

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Produktinformation

  • Komponist: Johann Sebastian Bach
  • Audio CD (22. März 2004)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Sony Classical (Sony Music)
  • ASIN: B0001D0MS6
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 28.282 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Aria
2. Variation 1 a 1 Clav.
3. Variation 2 a 1 Clav.
4. Variation 3 a 1 Clav. Canone all' Unisuono
5. Variation 4 a 1 Clav.
6. Variation 5 a 1 ovvero 2 Clav.
7. Variation 6 a 1 Clav. Canone all Seconda
8. Variation 7 a 1 ovvero 2 Clav.
9. Variation 8 a 2 Clav.
10. Variation 9 a 1 Clav. Canone alla Terza
11. Variation 10 a 1 Clav. Fughetta
12. Variation 11 a 2 Clav.
13. Variation 12 Canone alla Quarta
14. Variation 13 a 2 Clav.
15. Variation 14 a 2 Clav.
16. Variation 15 a 1 Clav. Canone alla Quinta in moto contrario. a 1 Clav. Anda\nte
17. Variation 16 Ouverture a 1 Clav.
18. Variation 17 a 2 Clav.
19. Variation 18 - Canone alla Sesta a 1 Clav. 20. Variation 19 a 1 Clav.
20. Variation 20 a 2 Clav.
Alle 31 Titel anzeigen.

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Ein junger Mann aus der Provinz, begabt, sehr selbstbewusst und gut aussehend dazu, macht sich auf in die weite Welt. In diesem Fall nach Berlin, wo all die Plattenfirmen sind. Und die, offenbar beeindruckt von Martin Stadtfelds Eloquenz und seinem Auftreten geben ihm die Chance seines Lebens: die Aufnahme von Bachs Goldberg-Variationen. Nun heißt es, in Deutschland stamme das Genie aus der Provinz. Das Temperament und die Klarheit eines Glenn Gould, jenes genialen Pianisten, der mit 22 Jahren das gleiche Werk einspielte, sind bei dem fast gleichaltrigen Martin Stadtfeld da. Und manchmal auch die Rasanz, mit der dieser seine Aufnahme absolvierte, die er im Übrigen später für überschätzt hielt.

Nur stellt sich bei Stadtfeld kein "freies Gefühl", kein "inneres Beben", das seinerzeit Glenn Goulds Intrepretation so einzigartig machte, ein, eben das, was Musikkritiker spröde mit "Binnendynamik" bezeichnen. Noch ist Martin Stadtfeld zu sehr am Notentext verhaftet. Gewiss hat er einen Sinn für Bezüge, für gewichtige Zusammenhänge, wenngleich er diese manchmal eigenwillig interpretiert, indem er schon mal Stimmen um eine Oktave verschiebt. Diese vom PR-Text genannten "musikdramaturgischen Eingriffe" ändern dennoch nichts daran, dass seine stürmisch, bisweilen heitere auf jeden Fall technisch brillante Intepretation einfach (noch) nicht atmet und lebt. --Teresa Pieschacón Raphael

Kurzbeschreibung

Als Anfang 2004 mit den Goldbergvariationen die erste CD des damals 23-jährigen Martin Stadtfeld erscheint, ist die Fachwelt begeistert und das Interesse der Medien in kurzer Zeit geweckt. Zahlreiche Besprechungen und Berichte erscheinen zu dem Debüt, die CD schnellt auf Platz eins der Klassik-Charts. Und das Interesse ist berechtigt, hat er doch mit seiner neuen Einspielung der Goldbergvariationen von Johann Sebastian Bach eine ganz eigenwillige neue Interpretation dieses bedeutenden Stückes geliefert. Diese Einspielung beschert Martin den Echo-Klassikpreis 2004 in der Kategorie "Nachwuchskünstler" des Jahres.

"..aufregend sprengt der 23 Jahre alte Martin Stadtfeld die Hörerwartungen...durch registerartige Oktavierungen, fast schmerzhafte Kontraste von Dynamik und Tempi, Esoterik und Brillanz. Im packenden artistischen Manierismus erinnert Stadtfeld an Glenn Gould."
(FAZ, 27.03.2004)

"Genialist ohne Maß. In Martin Stadtfeld hat Deutschland den neuen Bach-Superstar."
(Die Welt, 14.04.2004)


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geschmackssache 31. März 2004
Von Martin Wahlers VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Martin Stadtfeld ist ein pianistisches Supertalent, das man sicher im Auge behalten muss. An seinen Goldberg-Variationen gibt es vieles, was man lieben kann. Er findet einen spannenden Mittelweg zwischen der "melodischen" Herangehensweise eines Murray Perahia und der glasklaren Interpretation eines Glenn Gould. Kantabel ohne Süßlichkeit die Aria, perkussives Spiel ohne rhythmisches "Stampfen" in der ersten Variation. Stadtfelds stupende Technik offenbart sich in Variation 5. Er erliegt aber nie der Versuchung, die Goldberg-Variationen in virtuoses Klingelwerk zu verwandeln. Zu ernsthaft ist sein Interpreatationsansatz und zu seriös folgt er diesem Pfad von Variation zu Varation. Die "große" 25. Variation habe ich selten klarer gespielt und dennoch berührender gehört als auf der vorliegenden CD. Sie allein könnte Kaufanreiz für Stadtfelds Debüt sein.

Was aber sicher Geschmackssache ist und bleiben muss, ist, dass der Pianist die Stimmen von der dritten Varation an gelegentlich einige Oktaven höher oder tiefer spielt. Das Ganze hat sicher seinen Reiz, bricht mit Hörgewohnheiten, lädt ein zum schärferen Hineinhören in die Struktur des Stückes. Und dennoch - mein Fall ist es nicht. Ich bin sehr empfänglich für originelle Interpretationsansätze, doch muss sich mir irgendwann erschließen, was ein Stück oder eine Interpretation durch das "Anders-machen" gewinnt. Ich fand es interessant, aber "Klick" hat es nicht gemacht.

Davon, ob man sich an dem Oktavieren stört, hängt ab, ob man sich mit dieser CD vollends anfreunden kann.... Lesen Sie weiter... ›

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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gould-Nachahmung ? 17. August 2007
Format:Audio CD
Martin Stadtfeld mit den Goldbergvariationen. Wie sehr war ich auf diese Aufnahme gespannt, wie sehr entäuscht bin ich nach dem Hören der CD. Was bitte soll diese Interpretation eigentlich vermitteln? Es ist kein schlüssiges Konzept zu spüren, alles klingt konstruiert, gewollt, manchmal fast schon synthetisch. Da werden kleine Mätzchen eingebaut, Gould-ähnliche Phrasierungen hingeklatscht, die jedoch leider in keinem Kontext zur Gesamtkonzeption stehen. Alles wirkt nicht durchlebt, unemotional und sehr unbeholfen. Bei manchen Varationen kommt der Bachsche Drive fast völlig zum erliegen, nicht weil Stadtfeld zu langsam spielt, sondern weil er die angemessenen Tempi nicht zu finden scheint. Man ist ständig versucht ihm zuzurufen, dass schnelle Tempi bei Bach nicht den Drive erhöhen, sondern vom Kontext der Partitur abhängt. Mir ist völlig unverständlich, wie das Künstlermanagement von Martin Stadtfeld diesen jungen Pianisten mit solch interpretatorisch schwierigen Werken in den Musikmarkt gehen lässt. Gould ist sicherlich ein Maßstab, jedoch führt Stadtfelds Nachahmung in eine Sackgasse. Man höre sich Gavrilov oder Weissenberg an, stilistisch komplett anders wie Gould, jedoch jeder mit einer ganz schlüssigen und sehr emotional souveränen Interpretation, die begeistert. Wohlgemerkt, es geht hier nicht um historische Aufführungspraxis, sondern um die künstlerische Potenz der Künstler. Schade, dass Martin Stadtfeld seinen Weg wohl noch nicht gefunden hat.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nein, nicht noch ein Verriss... 27. Oktober 2008
Von A.C.
Format:Audio CD
Was ist über diese Aufnahme nicht für ein teilweise hahnebüchener Blödsinn geschrieben worden! Es war geradezu schick in allen möglichen Foren und nicht zuletzt auch in der Fachpresse, sie erbarmungslos zu verreißen. Das hat sie weiß Gott nicht verdient. Stadtfeld liefert eine frische, teilweise unbekümmerte, technisch bereits sehr gute, insgesamt sicher keineswegs perfekte Interpretation ab, die es mit vielen anderen im Katalog mühelos aufnehmen kann. Dass sein Label ihn in der Werbung ganz bewusst als neuen Gould zu verkaufen versuchte, ist ihm wohl nicht anzulasten und sollte schon gar nicht den objektiven Blick für seine pianistische Leistung trüben. Perfekt ist sie wie gesagt noch nicht, aber auch der große Glenn Gould hat ja - jedenfalls in meiner persönlichen Bewertung - mehrere Anläufe gebraucht, bis er 1981 den endgültigen Maßstab für Interpretationen dieses Werkes geschaffen hat. Insofern hat Stadtfeld ja noch weitere Versuche frei...
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15 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frechheit siegt 31. März 2004
Format:Audio CD
Die Paralellen zu Gould sind einfach nicht überhörbar, ungefähr im gleichen Alter, für beide die erste Veröffentlichung, beide Aufnahmen provokativ. Mutiger fast Stadtfeld, denn die Schatten von Gould sind mächtig und medial omnipräsent. Und nach all den großen Aufnahmen der Goldbergvariationen, seien sie nun von Weissenberg, Schiff,Perahia oder Gavrilow eine weitere hinzuzufügen, ein großes Label wie Sony davon zu überzeugen, es sollte eine xte Aufnahme von dem Werk geben, Respekt. Sind die Spirenzchen neu ? Mitnichten. Mitten der siebziger Jahre hat der Cembalist Anthony Newmann seine Spielchen mit den Goldbergvarationen gemacht und wurde dafür von der deutschen Kritik verrissen. Darf man mit den Variationen spielen, wie es auch Stadtfeld macht ? Das Wunderbarste an der Bach'schen Musik ist, dass sie einfach nicht zu entstellen ist,egal ob ein Loussier kommt oder ein Stokowsky. Sie bleibt immer großartig, mögen sich noch so viele Interpreten daran den Schnabel wetzen. Die Goldbergvarationen sollen der Fama zum Schlaf verholfen haben. Dies gelingt Stadtfeld nicht. Seine Interpretation ist so vielfarbig und lebendig, das man wacht bleibt. Chapeau.
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5.0 von 5 Sternen der nächste Gould???
Als ich Martin Stadtfeld letztens das Wohltemperierte Klavier spielen sah, kam er mit einer Art Anzug eines Chinesen und mit minimalistischem Getue auf die Bühne. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. November 2010 von B.R.
5.0 von 5 Sternen Urteil eines Laien...
Ich kann nicht fachsimpeln, nicht mit anderen Aufnahmen bzw. Pianisten bzw. Interpretationen vergleichen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Juni 2010 von Horizont
4.0 von 5 Sternen Neue Aspekte
Die Goldbergvariationen von J.S.Bach gehören zu den Meisterwerken der Musik.
Martin Stadtfeld gewinnt ihnen neue Aspekte ab. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Januar 2010 von Gülseren Grün
3.0 von 5 Sternen Erfreulich lebendig - leider stören Nebengeräusche!
Diese Einspielung ist erfreulich frisch und man kann das gesamte Werk am Stück hören, ohne zu ermüden, was ich nicht bei allen Interpreten sagen möchte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Juli 2009 von wolzim
5.0 von 5 Sternen Da muß ich widersprechen!
Ganz neu ist sie jetz nicht mehr, diese Einspielung. Trotzdem hat sie eine gewisse Gültigkeit. Grundsätzlich bin ich bei einem sogenannten Hype, wie es ihn damals um... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juli 2007 von Markus Bernhard
1.0 von 5 Sternen Pianistisch vielleicht perfekt ...
... aber musikalisch doch etwas langweilig - finde ich.

Wenn schon Oktavierungen, dann bitte doch gleich die Busoni-Bearbeitung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juli 2006 von Nur ein Pseudonym
5.0 von 5 Sternen Frisch, neu und virtuos
Glenn Gould, nein, dann hat der vorige Hoerer nicht gut zugehoert. Das einzige das der Martin Stadtfeld gemeinsam hat mit dem grossen Glenn Gould ist das er erneuernt, ein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. April 2006 von Mr. R. Van Schelven
2.0 von 5 Sternen Naja............
Also als aller erstes möchte ich Martin Stadtfeld meine Hochachtung aussprechen. Ich bin selbst Pianist und sich an dieses Stück zu wagen in diesem noch recht jungen... Lesen Sie weiter...
Am 6. März 2006 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen TOLL
Meine lieben Mitrezensenten!
Dies ist eine wirklich mehr als beachtliche Aufnahme der Goldbergvariationen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Januar 2006 von Flotan
2.0 von 5 Sternen Viel Lärm um... wenig
Es mag zwar hart klingen, und Herr Stadtfeld ist in der Tat keiner der Schlechten einer, doch den Hype um diese Einspielung kann ich nicht nachvollziehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Februar 2005 von Alexandros Giourgas
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