Produktinformation
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| 1. Aria | |||
| 2. Variation 1 a 1 Clav. | |||
| 3. Variation 2 a 1 Clav. | |||
| 4. Variation 3 a 1 Clav. Canone all' Unisuono | |||
| 5. Variation 4 a 1 Clav. | |||
| 6. Variation 5 a 1 ovvero 2 Clav. | |||
| 7. Variation 6 a 1 Clav. Canone all Seconda | |||
| 8. Variation 7 a 1 ovvero 2 Clav. | |||
| 9. Variation 8 a 2 Clav. | |||
| 10. Variation 9 a 1 Clav. Canone alla Terza | |||
| 11. Variation 10 a 1 Clav. Fughetta | |||
| 12. Variation 11 a 2 Clav. | |||
| 13. Variation 12 Canone alla Quarta | |||
| 14. Variation 13 a 2 Clav. | |||
| 15. Variation 14 a 2 Clav. | |||
| 16. Variation 15 a 1 Clav. Canone alla Quinta in moto contrario. a 1 Clav. Anda\nte | |||
| 17. Variation 16 Ouverture a 1 Clav. | |||
| 18. Variation 17 a 2 Clav. | |||
| 19. Variation 18 - Canone alla Sesta a 1 Clav. 20. Variation 19 a 1 Clav. | |||
| 20. Variation 20 a 2 Clav. | |||
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Nur stellt sich bei Stadtfeld kein "freies Gefühl", kein "inneres Beben", das seinerzeit Glenn Goulds Intrepretation so einzigartig machte, ein, eben das, was Musikkritiker spröde mit "Binnendynamik" bezeichnen. Noch ist Martin Stadtfeld zu sehr am Notentext verhaftet. Gewiss hat er einen Sinn für Bezüge, für gewichtige Zusammenhänge, wenngleich er diese manchmal eigenwillig interpretiert, indem er schon mal Stimmen um eine Oktave verschiebt. Diese vom PR-Text genannten "musikdramaturgischen Eingriffe" ändern dennoch nichts daran, dass seine stürmisch, bisweilen heitere auf jeden Fall technisch brillante Intepretation einfach (noch) nicht atmet und lebt. --Teresa Pieschacón Raphael
"..aufregend sprengt der 23 Jahre alte Martin Stadtfeld die Hörerwartungen...durch registerartige Oktavierungen, fast schmerzhafte Kontraste von Dynamik und Tempi, Esoterik und Brillanz. Im packenden artistischen Manierismus erinnert Stadtfeld an Glenn Gould."
(FAZ, 27.03.2004)
"Genialist ohne Maß. In Martin Stadtfeld hat Deutschland den neuen Bach-Superstar."
(Die Welt, 14.04.2004)
Was aber sicher Geschmackssache ist und bleiben muss, ist, dass der Pianist die Stimmen von der dritten Varation an gelegentlich einige Oktaven höher oder tiefer spielt. Das Ganze hat sicher seinen Reiz, bricht mit Hörgewohnheiten, lädt ein zum schärferen Hineinhören in die Struktur des Stückes. Und dennoch - mein Fall ist es nicht. Ich bin sehr empfänglich für originelle Interpretationsansätze, doch muss sich mir irgendwann erschließen, was ein Stück oder eine Interpretation durch das "Anders-machen" gewinnt. Ich fand es interessant, aber "Klick" hat es nicht gemacht.
Davon, ob man sich an dem Oktavieren stört, hängt ab, ob man sich mit dieser CD vollends anfreunden kann.
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